WELLDONE Pack
Hält, was er verspricht.

Fungizid-Kombination zur umfassenden Bekämpfung von Getreidekrankheiten an Winterweizen und Wintergerste.

Amtl. Pfl. Reg. Nr. TIMPANI® 3653
Amtl. Pfl. Reg. Nr. TAZER® 250 SC 3664


Handelsform: 10 l TIMPANI + 3 l TAZER 250 SC

Vorteile

  • Chlorthalonil als Resistenzbrecher
  • Universalschutz in Gerste und Weizen
  • Zulassung in Gerste bis EC59
  • TOP Preis-Leistungsverhältnis
  • 3 Wirkmechanismen
  • Sicherer Schutz vor Neuinfektionen
  • Physiologischer Effekt für Ihren Mehrertrag

Wirkstoff

TIMPANI: Chlorthalonil (250 g/l; 22,01 Gew.-%) + Tebuconazol (90 g/l; 7,92 Gew.-%), SC (Suspensionskonzentrat)
TAZER 250 SC: Azoxystrobin (250 g/l, 22,94 Gew.-%), SC (Suspensionskonzentrat)

Zugelassene Anwendungen

TIMPANI®

Schaderreger Kultur Aufwandmenge
Septoria-Blattdürre
(Septoria tritici)
Winterweichweizen, Winterhartweizen 2 l/ha in 200 - 400 l Wasser/ha ab Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome ab Stadium 30 (Beginn des Schosses: Haupttrieb und Bestockungstriebe stark aufgerichtet, beginnen sich zu strecken. Ährenspitzen mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt) bis Stadium 61 (Beginn der Blüte: erste Staubgefäße werden sichtbar) spritzen.
Max. 2 Anwendungen im Abstand von 21 - 28 Tagen.
Rhynchosporium- Blattfleckenkrankheit
(Rhynchosporium secalis)
Wintergerste 2 l/ha in 200 - 400 l Wasser/ha ab Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome ab Stadium 30 (Beginn des Schosses: Haupttrieb und Bestockungstriebe stark aufgerichtet, beginnen sich zu strecken. Ährenspitzen mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt) bis Stadium 59 (Ende des Ähren-/Rispenschiebens: Ähre/Rispe vollständig sichtbar) spritzen.
Max. 2 Anwendungen im Abstand von 21 - 28 Tagen.

Wartezeit
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt.

Sonstige Auflagen und Hinweise
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode, wobei die Anwendung nur alle 2 Jahre auf derselben Fläche erfolgen darf. Keine zusätzlichen Anwendungen mit anderen Mitteln, die den Wirkstoff Chlorthalonil enthalten.

TAZER® 250 SC

Schaderreger Kultur Aufwandmenge Wartefrist
Braunrost
(Puccinia recondita)
Blatt- und Spelzenbräune
(Septoria nodorum)
DTR-Blattdürre
(Drechslera tritici-repentis)
Microdochium nivale
(Schneeschimmel)
Winterweichweizen, Winterhartweizen 1,0 l/ha in 200 - 400 l Wasser/ha ab Stadium 31 (1-Knoten-Stadium: 1. Knoten dicht über der Bodenoberfläche wahrnehmbar, mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt) bis Stadium 69 (Ende der Blüte) spritzen
Max. 1 Anwendung pro Schadorganismus
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
35 Tage
Netzfleckenkrankheit
(Pyrenophora teres)
Zwergrost
(Puccinia hordei)
Rhynchosporium- Blattfleckenkrankheit
(Rhynchosporium secalis)
Winter- und Sommergerste 1,0 l/ha in 200 - 400 l Wasser/ha ab Stadium 31 (1-Knoten-Stadium: 1. Knoten dicht über der Bodenoberfläche wahrnehmbar, mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt) bis Stadium 59 (Ende des Ähren-/Rispenschiebens: Ähre/Rispe vollständig sichtbar) spritzen
Max. 1 Anwendung pro Schadorganismus
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
35 Tage

Gebrauchsanleitung

Wirkung
Timpani® ist ein Kombinationsprodukt mit dem systemischen Wirkstoff Tebuconazol und dem Kontaktwirkstoff Chlorthalonil. Tebuconazol ist ein Vertreter der Gruppe der Ergosterol-Biosynthese-Hemmer mit protektiven, kurativen und eradikativen Eigenschaften gegen eine Vielzahl von pilzlichen Krankheitserregern an Getreide. Chlorthalonil als Multi-Site-Inhibitor greift an unterschiedlichen Stellen in den Pilzstoffwechsel ein und entfaltet seine vorbeugende Wirkung über einen langen Zeitraum hinweg.
Tazer® 250 SC enthält den Wirkstoff Azoxystrobin aus der chemischen Gruppe der Strobilurinderivate. Azoxystrobin zeichnet sich durch eine große Wirkungsbreite gegen viele wichtige Krankheiten an vielen Kulturen aus. Der Wirkstoff hat sowohl systemische, als auch translaminare Eigenschaften. Es kommt zu einer Hemmung des Elektronentransportes in der Mitochondrienatmung der Schadpilze. Die Wirkung ist primär protektiv. Daher muss die Anwendung vor Infektionsbeginn erfolgen.

Anwendung Winterweizen
In Abhängigkeit von Infektionsdruck und Ertragserwartung kann der WELLDONE PACK aufgrund seiner großen Wirkungsbreite als alleinige Fungizidmaßnahme oder im Rahmen einer Spritzfolge mit nachfolgendem Einsatz eines Produktes gegen Fusarium (wie z. B. Mystic® 250 EW) zum Einsatz gelangen. Der Einsatz erfolgt ab Infektionsgefahr bzw. ab Warndienstaufruf bis spätestens Beginn der Blüte mit 2,0 l/ha Timpani® + 0,6 l/ha Tazer® 250 SC in praxisüblichen Wassermengen von 200 – 400 l/ha.

Anwendung Wintergerste
Diese Produktkombination wirkt gegen alle wichtigen Gerstenkrankheiten und wird ab Infektionsgefahr bzw. nach Warndienstaufruf bis Ende Ährenschieben mit 2,0 l/ha Timpani® und 0,6 l/ha Tazer® 250 SC in praxisüblichen Wassermengen von 200 – 400 l/ha ausgebracht.

Wartezeit
Zwischen Anwendung und Ernte muss eine Zeitspanne von 35 Tagen liegen.

Wirkungsspektrum
Im Wirkungsspektrum liegen alle wichtigen Weizenkrankheiten wie Septoria-Blattdürre (Septoria tritici), Blatt- und Spelzenbräune (Septoria nodorum), Braunrost, DTR-Blattdürre und Schneeschimmel (Microdochium). Mehltau und Gelbrost werden miterfasst (nicht zugelassene Zusatzwirkung, ausschließliche Anwendung gegen diese Krankheiten ist nicht zulässig).
In Wintergerste werden Netzflecken, Rhynchosporium-Blattflecken und Zwergrost sicher bekämpft. Mehltau und Ramularia werden miterfasst (nicht zugelassene Zusatzwirkung, ausschließliche Anwendung gegen diese Krankheiten ist nicht zulässig).

Auflagen
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen des WELLDONE PACKs pro Kultur und Vegetationsperiode, wobei die Anwendung nur alle 2 Jahre auf derselben Fläche erfolgen darf. Keine zusätzlichen Anwendungen mit anderen Mitteln, die den Wirkstoff Chlorthalonil enthalten.
Für DTR-Blattdürre wurden Resistenzen gegen den Wirkstoff Azoxystrobin nachgewiesen. Anwendung nur im Rahmen eines geeigneten Resistenzmanagements. (Ist durch die Produktkombination des WELLDONE PACKs erfüllt.)

Pflanzenverträglichkeit
Generell wird der WELLDONE PACK nach unseren Erfahrungen von allen Winterweichweizen sowie Wintergersten- Sorten in der empfohlenen Aufwandmenge gut vertragen.

Mischbarkeit
Der WELLDONE PACK ist mit den gängigen Insektiziden (wie z. B. Kaiso® Sorbie), Herbiziden (wie z. B. Dicopur® M), Wachstumsreglern (wie z. B. Stabilan® 400) und Blattdüngern (wie z. B. Folifert® super, Bittersalz) mischbar.
Mischungen umgehend ausbringen. Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten. Für eventuell negative Auswirkungen von durch uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können.

Nachbau
Nach dem Einsatz des WELLDONE PACKs können im Rahmen der üblichen Fruchtfolge alle ackerbaulichen Kulturen, auch bei vorzeitigem Umbruch, nachgebaut werden.

Zur Beachtung
Detaillierte Informationen zu den Einzelprodukten finden Sie in den entsprechenden Produktetiketten der Einzelgebinde.
Diese Gebrauchsanleitungen der Einzelprodukte sind genau zu beachten!
Abdrift auf Kernobstkulturen ist unbedingt zu vermeiden, weil hier Schädigungsgefahr besteht.

Gewässerabstände
Zum Schutz von Gewässerorganismen nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern anwenden. In jedem Fall ist eine unbehandelte Pufferzone mit folgendem Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten:
Ackerbau
spritzen
10 m (Regelabstand)
5 m (Abdriftminderungsklasse 50%)
5 m (Abdriftminderungsklasse 75%)
1 m (Abdriftminderungsklasse 90%)
Bei Vorliegen der in der Liste der abdriftmindernden Pflanzenschutzgeräte bzw. -geräteteile (Erlass des BMLFUW vom 10.07.2001, GZ. 69.102/13-VI/B9a/01 in der jeweils gelten den Fassung) genannten Voraussetzungen ist die Anwendung des jeweiligen, der Abdriftminderungsklasse entsprechenden reduzierten Mindestabstandes zu Oberflächen gewässern zulässig.
Auf abtragsgefährdeten Flächen ist zum Schutz von Gewässerorganismen durch Abschwemmung in Oberflächengewässer ein Mindestabstand durch einen 10 m bewachsenen Grünstreifen einzuhalten. Dieser Mindestabstand kann durch abdriftmindernde Maßnahmen nicht weiter reduziert werden.

Anwendungsempfehlung

Die Doppelstrategie
In „Intensivgebieten“ mit hohen Niederschlagsmengen und einem erhöhten Krankheitsdruck empfiehlt sich eine Doppelbehandlung.
Der WELLDONE Pack wird hier zum Infektionszeitpunkt bis zum Ährenschieben angewendet, um einen breiten Schutz für den Blattapparat zu erreichen. Die Ährenbehandlung mit SOLEIL® sorgt für eine gesunde Abreife des Getreides.
Weizen
2,6 l/ha EC 30 - 59 (WELLDONE Pack) | 1,0 l/ha EC 61-69 (Mystic® 250 EW)

Die Einfachstrategie
Eine Einfachbehandlung mit dem WELLDONE Pack zum Infektionszeitpunkt führt zu einem breiten Schutz vor Krankheiten. Ideal in niederschlagsreicheren Gebieten und in „feuchten“ Jahren im Trockengebiet.
Weizen, Gerste
2,6 l/ha EC 30 - 59 (WELLDONE Pack)

Maßnahmen im Unglücksfall

Erste Hilfe

Hinweise für den Arzt
Behandlung: Symptomatische Behandlung.
Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte dem Sicherheitsdatenblatt.

Brand

Lösch- und Brandrückstände nicht in Gewässer oder Kanalisation gelangen lassen.


Timpani®

Flüssiges Fungizid gegen Septoria-Blattdürre an Winterweichweizen sowie gegen Rhynchosporium-Blattfleckenkrankheit an Wintergerste.

Amtl. Pfl. Reg. Nr. 3653
Handelsform: 10 Liter

Wirkstoff

Chlorthalonil (250 g/L; 22,01 Gew.-%) + Tebuconazol (90 g/L; 7,92 Gew.-%), SC (Suspensionskonzentrat)

Zugelassene Anwendungen

Schaderreger Kultur Aufwandmenge
Septoria-Blattdürre
(Septoria tritici)
Winterweichweizen, Winterhartweizen 2 l/ha in 200 - 400 l Wasser/ha ab Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome ab Stadium 30 (Beginn des Schosses: Haupttrieb und Bestockungstriebe stark aufgerichtet, beginnen sich zu strecken. Ährenspitzen mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt) bis Stadium 61 (Beginn der Blüte: erste Staubgefäße werden sichtbar) spritzen.
Max. 2 Anwendungen im Abstand von 21 - 28 Tagen.
Rhynchosporium- Blattfleckenkrankheit
(Rhynchosporium secalis)
Wintergerste 2 l/ha in 200 - 400 l Wasser/ha ab Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome ab Stadium 30 (Beginn des Schosses: Haupttrieb und Bestockungstriebe stark aufgerichtet, beginnen sich zu strecken. Ährenspitzen mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt) bis Stadium 59 (Ende des Ähren-/Rispenschiebens: Ähre/Rispe vollständig sichtbar) spritzen.
Max. 2 Anwendungen im Abstand von 21 - 28 Tagen.

Wartezeit
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt.

Sonstige Auflagen und Hinweise
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode, wobei die Anwendung nur alle 2 Jahre auf derselben Fläche erfolgen darf. Keine zusätzlichen Anwendungen mit anderen Mitteln, die den Wirkstoff Chlorthalonil enthalten.

Gebrauchsanleitung

Wirkung
Timpani® ist ein Kombinationsprodukt mit dem systemisches Wirkstoff Tebuconazol und dem Kontaktwirkstoff Chlorthalonil. Tebuconazol ist ein Vertreter der Gruppe der Ergosterol-Biosynthese-Hemmer mit protektiven, kurativen und eradikativen Eigenschaften gegen eine Vielzahl von pilzlichen Krankheitserregern an Getreide. Chlorthalonil als Multi-Site-Inhibitor greift an unterschiedlichen Stellen in den Pilzstoffwechsel ein und entfaltet seine vorbeugende Wirkung über einen langen Zeitraum hinweg.

Wirkungsspektrum
Der Zulassungsumfang deckt Septoria-Blattdürre an Winterweichweizen und Rhynchosporium-Blattfleckenkrankheit an Wintergerste ab. Sind gleichzeitig weitere Pilzkrankheiten im Bestand vorhanden, werden diese mit erfasst. Für diese Zusatzwirkungen liegt jedoch keine Zulassung vor.

Hinweise zur sachgerechten Anwendung

Anwendungsempfehlungen
Timpani® soll bei Befallsbeginn nach Warndienstaufruf eingesetzt werden. Im Winterweichweizen wird Timpani im Frühjahr ab Schossbeginn bis Beginn der Blüte eingesetzt, in Wintergerste erfolgt der Einsatz ab Schossbeginn bis Ende des Ährenschiebens.
Timpani® in allen zugelassenen Kulturen mit 2 l/ha in 200 - 400 L Wasser bei maximal 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode ausbringen, wobei die Anwendung nur alle 2 Jahre auf derselben Fläche erfolgen darf. Keine zusätzliche Anwendung von Mitteln, die den Wirkstoff Chlorthalonil enthalten!

Pflanzenverträglichkeit
Generell wird Timpani® nach unseren Erfahrungen von allen Winterweichweizen- sowie Wintergersten-Sorten in der empfohlenen Aufwandmenge gut vertragen.

Resistenzvorbeugung
Timpani® enthält die Wirkstoffe Chlorthalonil und Tebuconazol. Der Wirkmechanismus von Chlorthalonil wird der FRAC-Gruppe M5 und Tebuconazol der FRAC-Gruppe 3 zugeordnet. Geeignete Resistenzvorbeugungsstrategien (wie z. B. Tankmischungen mit Wirkstoffen aus anderen Gruppen) sind zu berücksichtigen. Weitere Informationen siehe Internet www.plantprotection.org.

Nachbau
Nach dem Einsatz von Timpani® können im Rahmen der üblichen Fruchtfolge alle ackerbaulichen Kulturen, auch bei vorzeitigem Umbruch, nachgebaut werden.

Hinweise zur Anwendungstechnik

Mischbarkeit
Timpani® ist mit den gängigen Fungiziden (wie z. B. Tazer® 250 SC), Insektiziden (wie z. B. Kaiso® Sorbie), Herbiziden (wie z. B. Dicopur® M), Wachstumsreglern (wie z. B. Stabilan 400) und Blattdüngern (wie z. B. Folifert® super, Bittersalz) mischbar.
Bei Mischungen mit Ammonnitrat-Harnstoff-Lösungen (AHL) muss das Mischungsverhältnis von AHL zu Wasser mindestens 1 : 3 betragen. Nur Markenware verwenden! Nicht in den Mittagsstunden ausbringen und keine Mehrfachmischungen vornehmen.
Zur Wirkungsverbreiterung empfehlen wir die Mischung mit Tazer® 250 SC, die in Form des „WELLDONE PACKS“ vertrieben wird.
Mischungen umgehend ausbringen. Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten.
Für eventuell negative Auswirkungen von durch uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können.

Herstellung der Spritzbrühe
Nur so viel Spritzflüssigkeit ansetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang wird die Verwendung von üblicher Schutzausrüstung empfohlen.

  1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen.
  2. Rührwerk einschalten.
  3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln!
  4. Produkt über das Einspülsieb oder direkt in den Tank geben.
  5. Entleerte Präparatbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben.
  6. Tank mit Wasser auffüllen.
  7. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Spritztechnik
Beim Ausbringen von Timpani® ist auf eine gleichmäßige Benetzung der Kulturpflanze zu achten.
Bewährte Wasseraufwandmenge: 200 - 400 l/ha

Ausbringung der Spritzflüssigkeit
Ständige Kontrolle des Spritzflüssigkeitsverbrauches während der Arbeit in Bezug zur behandelten Fläche. Ein Durchfluss- und Dosiermessgerät bietet sich als technisches Hilfsmittel an. Während der Fahrt und während der Ausbringung Rührwerk laufen lassen. Nach Arbeitspausen Spritzbrühe erneut sorgfältig aufrühren.

Spritzenreinigung
Nach Beendigung der Spritzung muss das Gerät sorgfältig gereinigt werden:

Restmengenverwertung
Nie mehr Spritzbrühe ansetzen als notwendig. Behälter restlos entleeren, mit Wasser ausspülen und Spülwasser der Spritzbrühe beigeben. Eventuell auftretende Reste von Spritzbrühe und aus der Gerätereinigung nie in die Kanalisation oder im Freiland ablassen, sondern verdünnt auf der zuvor behandelten Fläche ausbringen.

Maßnahmen im Unglücksfall

Die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit Pflanzenschutz mitteln sowie die Hinweise zu Beseitigung von Präparaten und Spritzbrüheresten sind zu beachten.

Erste Hilfe

Hinweise für den Arzt
Behandlung: Symptomatische Behandlung.
Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte dem Sicherheitsdatenblatt.

Brand

Lösch- und Brandrückstände nicht in Gewässer oder Kanalisation gelangen lassen.

Hinweise für Transport und Lagerung

LGK: 12 (Lagerklasse nach VCI)
In verschlossener Originalverpackung, getrennt von Nahrungs- und Futtermitteln, nicht unter 0 °C und über 30 °C lagern und transportieren. So lagern, dass Betriebsfremde und Kinder keinen Zutritt haben.

Gefahrenhinweise

Achtung



Tazer® 250 SC

Fungizid zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten an Getreide, Raps, Mais, Kartoffel und Gemüse.

Amtl. Pfl. Reg. Nr. 3664
Handelsform: 3 Liter

Wirkstoff

Azoxystrobin (250 g/l, 22,94 Gew.-%), SC (Suspensionskonzentrat)

Zugelassene Anwendungen

Schaderreger Kultur Aufwandmenge Wartefrist
Braunrost
(Puccinia recondita)
Blatt- und Spelzenbräune
(Septoria nodorum)
DTR-Blattdürre
(Drechslera triticirepentis)
Microdochium nivale
(Schneeschimmel)
Winterweich- und Winterhartweizen 1,0 l/ha in 200 - 400 l Wasser/ha ab Stadium 31 (1-Knoten-Stadium: 1. Knoten dicht über der Bodenoberfläche wahrnehmbar, mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt) bis Stadium 69 (Ende der Blüte) spritzen
Max. 1 Anwendung pro Schadorganismus
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
35 Tage
Netzfleckenkrankheit
(Pyrenophora teres)
Zwergrost
(Puccinia hordei)
Rhynchosporium- Blattfleckenkrankheit
(Rhynchosporium secalis)
Winter- und Sommergerste 1,0 l/ha in 200 - 400 l Wasser/ha ab Stadium 31 (1-Knoten-Stadium: 1. Knoten dicht über der Bodenoberfläche wahrnehmbar, mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt) bis Stadium 59 (Ende des Ähren-/Rispenschiebens: Ähre/Rispe vollständig sichtbar) spritzen
Max. 1 Anwendung pro Schadorganismus
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
35 Tage
Helminthosporium- Arten und Augenfleckenkrankheit
(Aureobasidium zeae)
Mais in Beständen zur Saatguterzeugung 1,0 l/ha in 200 - 400 l Wasser/ha ab Stadium 39 (9 und mehr Stängelknoten wahrnehmbar) bis Stadium 87 (Physiologische Reife: schwarze(r) Punkt /Schicht am Korngrund; ca. 60 % TS im Korn) spritzen
Max. 2 Anwendungen im Abstand von 21 Tagen
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode
*)
Rapsschwärze
(Alternaria) (Alternaria brassicae)
Weißstängeligkeit
(Sclerotinia sclerotiorum)
Winterraps 1,0 l/ha in 200 - 400 l Wasser/ha ab Stadium 61 (ca. 10 % der Blüten am Haupttrieb offen. Infloreszenzachse verlängert) bis Stadium 69 (Ende der Blüte) spritzen
Max. 1 Anwendung
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode
21 Tage
Dürrfleckenkrankheit
(Alternaria spp.)
Kartoffel 0,5 l/ha in 200 - 400 l Wasser/ha ab Stadium 31 (Beginn Bestandesschluss: 10 % der Pflanzen benachbarter Reihen berühren sich) bis Stadium 91 (Beginn der Laubblattvergilbung bzw. Laubblattaufhellung) spritzen
Max. 3 Anwendungen im Abstand von 14 Tagen
Insgesamt nicht mehr als 3 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode
7 Tage
Wurzeltöterkrankheit
(Rhizoctonia solani)
Kartoffel 3 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha beim Legen im Stadium 00 (Knolle im Ruhestadium, nicht gekeimt) als Reihenbehandlung beim Legen spritzen
Max. 1 Anwendung
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode
*)
Spargelrost
(Puccinia asparagi)
Blattfleckenkrankheit
(Stemphylium botryosum)
Spargel 1 l/ha in 600 – 800 l Wasser/ha nach der Ernte bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome ab Stadium 60 (vereinzelt erste Blüten offen) bis Stadium 91 (Holz- bzw. Triebwachstum abgeschlossen, Laub aber noch grün) spritzen
Max. 3 Anwendungen im Abstand von 8 Tagen
Insgesamt nicht mehr als 3 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode
*)
Kraut- und Braunfäule
(Phytophthora infestans)
Echten Mehltau
(Leveillula taurica, Oidium neolycopersici)
Dürrfleckenkrankheit
(Alternaria solani)
Tomaten, unter Glas bei einer Pflanzenhöhe bis 50 cm mit 0,48 l/ha in 600 l Wasser/ha, bei einer Pflanzenhöhe von 50 bis 125 cm mit 0,72 l/ha in 900 l Wasser/ha und bei einer Pflanzenhöhe über 125 cm mit 0,96 l/ha in 1200 l Wasser/ha bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome ab Stadium 40 (Beginn der Entwicklung vegetativen Erntegutes bzw. vegetativer Vermehrungsorgane) bis Stadium 88 (80 % der Früchte haben art-/sortentypische Fruchtausfärbung erreicht) spritzen
Max. 3 Anwendungen im Abstand von 8 Tagen
Insgesamt nicht mehr als 3 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode
3 Tage
Kohlschwärze
(Alternaria brassicae)
Karfiol, Brokkoli 1 l/ha in 200 – 600 l Wasser/ha ab Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome ab Stadium 35 (50 % der zu erwartenden sortentypischen Länge des Hauptsprosses erreicht) bis Stadium 39 (zu erwartende sortentypische Länge des Hauptsprosses erreicht) spritzen
Max. 2 Anwendungen im Abstand von 8 Tagen
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode
14 Tage
Brennfleckenkrankheit
(Colletotrichum lindemuthianum)
Busch- und Stangenbohnen 1 l/ha in 200 – 600 l Wasser/ha ab Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome ab Stadium 21 (1. Seitenspross sichtbar) bis Stadium 75 (50 % der Hülsen haben sortentypische Länge erreicht, Beginn der Samenfüllung) spritzen
Max. 2 Anwendungen im Abstand von 10 Tagen
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode
7 Tage

*) Keine Wartefrist

Sonstige Auflagen und Hinweise
In Winterweizen gegen DTR-Blattdürre: Für den Wirkstoff des Mittels wurden Resistenzen nachgewiesen. Anwendung nur im Rahmen eines geeigneten Resistenzmanagements.

Gebrauchsanleitung

Wirkung
TAZER® 250 SC enthält den Wirkstoff Azoxystrobin aus der chemischen Gruppe der Strobilurinderivate. Azoxystrobin zeichnet sich durch eine große Wirkungsbreite gegen viele wichtige Krankheiten an vielen Kulturen aus.
Der Wirkstoff hat sowohl systemische, als auch translaminare Eigenschaften. Es kommt zu einer Hemmung des Elektronentransportes in der Mitochondrienatmung der Schadpilze. Die Wirkung ist primär protektiv. Daher muss die Anwendung vor Infektionsbeginn erfolgen.

Wirkungsspektrum
Die Zulassung deckt den Einsatz gegen Braunrost, Blatt- und Spelzenbräune, DTR-Blattdürre und Schneeschimmel an Winterweizen, gegen Netzfleckenkrankheit, Rhynchosporium-Blattfleckenkrankheit und Zwergrost an Winterund Sommergerste, gegen Helminthosporium-Arten und Augenfleckenkrankheit an Saatgutvermehrungsbeständen von Mais, gegen Weißstängeligkeit und Rapsschwärze an Raps, gegen Alternaria-Dürrfleckenkrankheit und Rhizoctonia-Wurzeltöterkrankheit an Kartoffel, gegen Spargelrost und Stemphylium-Blattfleckenkrankheit an Spargel, gegen Kraut- und Braunfäule, Echten Mehltau und Alternaria-Dürrfleckenkrankheit an Tomaten, gegen Kohlschwärze an Karfiol und Brokkoli sowie gegen Brennfleckenkrankheit an Busch- und Stangenbohnen ab.

Hinweise zur sachgerechten Anwendung

Anwendungsempfehlungen
TAZER® 250 SC muss vorbeugend vor erfolgter Infektion und mit der vollen zugelassenen Aufwandmenge eingesetzt werden, sofern keine weiteren Tankmischpartner ausgebracht werden.

Furchenbehandlung beim Legen der Kartoffeln
Auf sorptionsstarken Böden (hoher Ton- oder Humusgehalt) kann es zu Wirkungsminderungen kommen. Zur Verhinderung von Kulturschäden muss eine direkte Benetzung des Pflanzgutes bei der Anwendung vermieden werden. Das kann durch die Anordnung der Düsen erreicht werden.
Bei Verwendung von keimschwachem oder vorgeschädigtem Pflanzgut, auf Böden mit niedrigem Humusgehalt sowie bei ungünstigen Witterungsbedingungen nach der Pflanzung sind Auflaufverzögerungen möglich. Diese wachsen sich in der Regel bis zum Reihenschluss wieder aus.
Auf sorptionsschwachen Sandböden kann das Risiko von Auflaufverzögerungen durch ein Absenken der Aufwandmenge auf 2 l/ha verringert werden.

Einsatz an Tomaten im Gewächshaus
Bei unzureichenden Belüftungsmöglichkeiten und zu erwartenden Temperaturen von über 27 °C keine Anwendung mit TAZER® 250 SC durchführen. Produkt alleine ausbringen, nicht mit anderen Produkten mischen.
Keine Anwendung von November bis März. TAZER® 250 SC frühestens drei Wochen nach dem Verpflanzen anwenden. Die Bedingungen nach der Anwendung sollten ein schnelles Antrocknen des Spritzbelages ermöglichen. Keine Anwendung unter kühlen Bedingungen und bei hoher Luftfeuchte durchführen.

Besondere Hinweise
Abdrift auf Kernobstkulturen ist unbedingt zu vermeiden, weil hier Schädigungsgefahr besteht! Geräte, die mit TAZER® 250 SC in Berührung gekommen sind, gründlich reinigen, bevor diese in Kernobstkulturen verwenden werden!

Pflanzenverträglichkeit
Nach bisherigen Erfahrungen ist das Produkt in allen Sorten der zugelassenen Kulturpflanzen gut verträglich.

Resistenzvorbeugung
Der Wirkmechanismus von TAZER® 250 SC wird der FRAC-Gruppe 11 zugeteilt. Bei wiederholten Anwendungen des Mittels oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe können Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten sein. Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden. Sollte trotz empfehlungsgerechter Anwendung von TAZER® 250 SC ein vorzeitiger Wirkungsabfall eingetreten sein, ist sofort mit entsprechenden Fungiziden einer anderen Wirkstoffgruppe weiter zu behandeln. In diesem Fall kann keine Haftung für den Wirkungsabfall übernommen werden. Geeignete Resistenzvorbeugungsstrategien (wie z. B. Tankmischungen mit Wirkstoffen aus anderen Gruppen) sind zu berücksichtigen. Weitere Informationen siehe Internet: www.plantprotection.org

Nachbau
Nach bestimmungsgemäßem Einsatz von TAZER® 250 SC als Überkopfanwendung können im Rahmen der üblichen ackerbaulichen Fruchtfolge alle Kulturen – auch bei vorzeitigem Umbruch – nachgebaut werden.
Nach vorzeitigem Umbruch von Kartoffelbeständen, die mit 3,0 l/ha TAZER® 250 SC bei der Pflanzung behandelt wurden, können auf diesen Flächen erneut Kartoffeln angebaut werden. In diesem Fall keine erneute Furchenbehandlung mit TAZER® 250 SC! Im Rahmen der üblichen ackerbaulichen Fruchtfolge können nach der Anwendung von TAZER® 250 SC zur Furchenbehandlung in Kartoffeln alle ackerbaulichen Kulturen nachgebaut werden, sofern die Furchenbehandlung vor dem 1. Juli stattgefunden hat.

Hinweise zur Anwendungstechnik

Mischbarkeit
Im Getreide-, Raps- und Kartoffelbau ist TAZER® 250 SC mit gängigen Fungiziden und Insektiziden mischbar. Im Gemüsebau ist wegen der Sortenvielfalt und der unterschiedlichen Kulturbedingungen eine Probebehandlung einzelner Pflanzen mit der beabsichtigten Tankmischung angezeigt. Bei der Anwendung in Tomaten unter Glas keine Tankmischungen mit anderen Produkten durchführen. Mischungen umgehend ausbringen. Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten. Mischungen mit AHL, Ölen oder Netzmitteln können zu Schäden führen. Zur Wirkungsverbreiterung und Resistenzvorbeugung im Getreide empfehlen wir die Mischung mit TIMPANI®, die in Form des „WELLDONE PACK“ vertrieben wird.
Für eventuell negative Auswirkungen von durch uns nicht empfohlenen Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können.

Herstellung der Spritzbrühe
Nur so viel Spritzflüssigkeit ansetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang wird die Verwendung von üblicher Schutzausrüstung empfohlen.

  1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen.
  2. Rührwerk einschalten.
  3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln!
  4. Produkt über das Einspülsieb oder direkt in den Tank geben.
  5. Entleerte Präparatbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben.
  6. Tank mit Wasser auffüllen.
  7. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Spritztechnik
Beim Ausbringen von TAZER® 250 SC ist auf eine gleichmäßige Benetzung der Kulturpflanzen zu achten. Bei einer Furchenbehandlung in Kartoffelbeständen soll eine Wasseraufwandmenge von 200 l/ha nicht überschritten werden, um eine zu starke Benetzung der Knollen durch Abdrift und Flüssigkeitsansammlung in den Augen der Pflanzknollen zu vermeiden.

Ausbringung der Spritzflüssigkeit
Ständige Kontrolle des Spritzflüssigkeitsverbrauches während der Arbeit in Bezug zur behandelten Fläche. Ein Durchfluss- und Dosiermessgerät bietet sich als technisches Hilfsmittel an. Während der Fahrt und während der Ausbringung Rührwerk laufen lassen. Nach Arbeitspausen Spritzbrühe erneut sorgfältig aufrühren.

Spritzenreinigung
Nach Beendigung der Spritzung muss das Gerät sorgfältig gereinigt werden:

Restmengenverwertung
Nie mehr Spritzbrühe ansetzen als notwendig. Behälter restlos entleeren, mit Wasser ausspülen und Spülwasser der Spritzbrühe beigeben. Eventuell auftretende Reste von Spritzbrühe und aus der Gerätereinigung nie in die Kanalisation oder im Freiland ablassen, sondern verdünnt auf der zuvor behandelten Fläche ausbringen.

Maßnahmen im Unglücksfall

Die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln sowie die Hinweise zur Beseitigung von Präparaten und Spritzbrüheresten sind zu beachten.

Erste Hilfe

Hinweise für den Arzt
Behandlung: Kein spezifisches Antidot bekannt, symptomatische Behandlung.

Brand

Brandbekämpfungsmaßnahmen auf die Umgebung abstimmen. Behälter mit Wassersprühstrahl kühlen. Anfallendes Lösch- und Reinigungswasser nicht in die Kanalisation gelangen lassen. Schweren Chemieschutzanzug mit umluftunabhängigem Atemschutzgerät verwenden. Bei einem Brand können giftige oder schädliche Stoffe freigesetzt werden.

Hinweise für Transport und Lagerung

LGK: 10 (Lagerklasse nach VCI)
In verschlossenen Originalverpackungen, getrennt von Lebensmitteln, Getränken, Futtermitteln und deren Verpackungen, nicht unter 0 °C und über 30 °C lagern und transportieren. So lagern, dass Betriebsfremde und Kinder keinen Zutritt haben.

Gefahrenhinweise

Achtung