Stomp® Perfekt
Volle Leistung im Herbst.

Herbizid-Kombination zur umfassenden Unkraut- und Ungrasbekämpfung in Wintergetreide im Herbst.

Amtl. Pfl. Reg. Nr. Stomp® Aqua: 3107
Amtl. Pfl. Reg. Nr. Carmina® 640: 3085


Handelsform: 10 Liter Stomp® Aqua + 5 Liter Carmina® 640

Vorteile

  • Perfekte Leistung gegen Problemunkräuter wie Klettenlabkraut, Kamille und Kreuzblütler
  • Sichere und langanhaltende Gräserwirkung
  • Perfekt gegen Windhalm und Einjährige Rispe
  • Günstige Abstandsauflagen zu Oberflächengewässern

Wirkstoff

Stomp® Aqua: Pendimethalin (455 g/l, 38,72 Gew.-%), Kapselsuspension
Carmina® 640: Chlortoluron (600 g/l, 50,9 Gew.-%) + Diflufenican (40 g/l, 3,4 Gew.-%), Suspensionskonzentrat

Zugelassene Anwendungen

Stomp® Aqua

Schaderreger Kultur Aufwandmenge
Gemeiner Windhalm, einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Winterweichweizen, Wintergerste, Winterroggen, Wintertriticale 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha nach dem Auflaufen der Kultur im Herbst,
Max. 1 Anwendung

Carmina® 640

Schaderreger Kultur Aufwandmenge
Gemeiner Windhalm, einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Winterweichweizen, Wintergerste, Winterroggen, Wintertriticale 2,5 l/ha in 200 - 400 l/ha Wasser nach dem Auflaufen der Kultur im Herbst vom Stadium 10 (1. Laubblatt aus der Koleoptile ausgetreten) bis Stadium 29 (Ende der Bestockung) spritzen,
Max. 1 Anwendung

Anwendungsempfehlungen

Zur Verbreiterung des Wirkungsspektrums der Einzelprodukte empfehlen wir die Kombination aus 2 l/ha Stomp® Aqua + 1 l/ha Carmina® 640. Die Anwendung in Wintergerste, Winterweichweizen, Winterroggen und Wintertriticale erfolgt nach dem Auflaufen des Getreides im Herbst bis zum 3-Blatt-Stadium der Unkräuter in praxisüblichen Wassermengen von 200-400 l/ha.
Beide Produkte wirken über Blatt und Boden und werden von Wurzeln, Keim- und Laubblättern der Unkräuter und Ungräser aufgenommen. Die Wirksamkeit erstreckt sich über mehrere Wochen, sodass auch noch später auflaufende Unkräuter und Ungräser erfasst werden.

Aufwandmenge
STOMP® Aqua (2,0 l/ha) + Carmina® 640 (1,0 l/ha)

Anwendungshinweise
Voraussetzung für eine gute Wirkung und Verträglichkeit ist ein möglichst feinkrümeliges, abgesetztes Saatbett mit gutem Bodenschluss und gleichmäßiger Kornablagetiefe. Das Saatgut muss mit mindestens 2 cm feinkrümeligem Bodenmaterial abgedeckt sein. Extrem humusarme Sandböden sind von der Anwendung auszuschließen.

Wirkungsspektrum

Mischbarkeit
Tankmischungen mit Insektiziden sind möglich.

Behördliche Auflagen zum Schutz von Gewässern und Nichtzielorganismen
Zum Schutz von Gewässerorganismen nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern anwenden.
In jedem Fall ist eine unbehandelte Pufferzone mit folgendem Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten:
Spritzen
15 m (Regelabstand)
10 m (Abdriftminderungsklasse 50 %)
5 m (Abdriftminderungsklasse 75 %)
5 m (Abdriftminderungsklasse 90 %)
Auf abtragsgefährdeten Flächen ist zum Schutz von Gewässerorganismen durch Abschwemmung in Oberflächengewässer ein Mindestabstand durch einen 20 m bewachsenen Grünstreifen einzuhalten. Dieser Mindestabstand kann durch abdriftmindernde Maßnahmen nicht weiter reduziert werden.
Keine Anwendung auf drainierten Flächen.
Keine Anwendung auf leichten Böden.
Zum Schutz von Nichtzielpflanzen ist eine Abdrift in angrenzendes Nichtkulturland zu vermeiden und das Pflanzenschutzmittel in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzendem Nichtkulturland (ausgenommen Feldraine, Hecken und Gehölzinseln unter 3 m Breite sowie Straßen, Wege und Plätze) mit abdriftmindernder Technik (Abdriftminderungsklasse mind. 90 % gemäß Erlass des BMLFUW vom 10.07.2001, GZ. 69.102/13-VI/B9a/01 in der jeweils geltenden Fassung) auszubringen.


Stomp® Aqua

Herbizid zur Bekämpfung von Unkräutern und Ungräsern in Wintergetreide Mais, Winterraps, Sojabohne, Sonnenblume, Futtererbse, Ackerbohne, Gemüseerbse, Karotte, Zwiebelgemüse, Spargel, Lupine-Arten, Sorghumhirse, Luzerne und Gräser zur Saatguterzeugung, Dinkel, Chinaschilf, Stangenbohne, Feuerbohne, Porree, Artischocke, Rhabarber, Gemüsefenchel, Kürbis-Hybriden, Gurke, Zucchini, Patisson, Melonen, Karfiol, Salat, Endivie, Kren, Zuckermais, Knollensellerie, Stangensellerie, Grünkohl, Kopfkohl, Blattkohle, Kohlsprossen, Kohlrabi, Petersilie, Dill, Schnittlauch, Pastinaken, Wurzelpetersilie, Erdbeeren, Birne, Quitte, Eberesche, Steinobst, Johannisbeerartiges Beerenobst, Himbeerartiges Beerenobst, Schalenobst, Baumschulgehölzpflanzen, Ziergehölze und Zierpflanzen.

Amtl. Pfl. Reg. Nr. 3107
Handelsform: 10 Liter

Wirkstoff

455 g/l Pendimethalin (Gew.-%: 38,72), Kapselsuspension (CS)

Zugelassene Anwendungen

Schaderreger Kultur Aufwandmenge Wartefrist
Acker-Fuchsschwanz, Gemeiner Windhalm, einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Winterweichweizen, Wintergerste, Winterroggen und Wintertriticale 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha vor dem Auflaufen der Kultur,
maximal 1 Anwendung
*)
Gemeinen Windhalm, einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Winterweichweizen, Wintergerste, Winterroggen und Wintertriticale 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha nach dem Auflaufen der Kultur im Herbst,
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Hühnerhirse, Einjährige Rispe Mais 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha vor dem Auflaufen der Kultur,
maximal 1 Anwendung
90 Tage
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Mais 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha, nach dem Auflaufen der Kultur,
maximal 1 Anwendung
60 Tage
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Zuckermais 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha, vor dem Auflaufen der Kultur,
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Raps 2,0 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha nach dem Auflaufen der Kultur im Herbst,
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Sojabohne 2,6 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha vor dem Auflaufen der Kultur,
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Sonnenblume 2,6 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha vor dem Auflaufen der Kultur,
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Futtererbsen und Gemüseerbse 3 l/ha in 200 - 400 l Wasser/ha nach dem Auflaufen der Kultur,
maximal 1 Anwendung
42 Tage
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Hühnerhirse, Einjährige Rispe Futtererbse und Ackerbohne 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha vor dem Auflaufen der Kultur,
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Hühnerhirse, Einjährige Rispe Gemüseerbse
(Gemüsebau)
3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha vor dem Auflaufen der Kultur,
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Hühnerhirse, Einjährige Rispe Karotte 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha vor dem Auflaufen der Kultur,
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Karotte Splittingverfahren 1,75 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
maximal 2 Anwendungen
42 Tage
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Hühnerhirse, Einjährige Rispe Zwiebelgemüse 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha vor dem Auflaufen der Kultur,
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Zwiebelgemüse 3,5 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha nach dem Auflaufen der Kultur,
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Hühnerhirse, Einjährige Rispe Spargel
(Pflanzjahr)
3,5 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha im Pflanzjahr, 7-10 Tage nach dem Pflanzen der Kultur, vor dem Austrieb,
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Hühnerhirse, Einjährige Rispe Spargel
(Ertragsanlage)
3,5 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha nach dem Aufrichten der Dämme, vor dem Austrieb ODER nach der Stechperiode, nach dem Einebnen der Dämme bis ca. 10 cm Wuchshöhe des Spargels,
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Spargel
(Pflanzjahr)
1,75 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha 1. Applikation erfolgt als Spritzung bis 2 Tage vor dem Pflanzen der Kultur, 2. Applikation erfolgt als Spritzung nach dem Anwachsen (7-10 Tage) nach dem Pflanzen der Kultur,
maximal 2 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Lupine-Arten 2,6 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha vor dem Auflaufen der Kultur,
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Sorghumhirse 2,5 l/ha in 150 – 400 l Wasser/ha nach dem Auflaufen der Kultur, ab Stadium 13 (3-Blattstadum),
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Luzerne
(Saatguterzeugung)
2,2 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha nach dem Auflaufen der Kultur, ab Stadium 13 (3-Blattstadum),
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Gräser
(Saatguterzeugung)
2,2 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha nach dem Auflaufen der Kultur im Herbst; von Stadium 12 (2-Blattstadium) bis Stadium 21 (Beginn der Bestockung: 1. Bestockungsknoten sichtbar),
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Gemeiner Windhalm, Ackerfuchsschwanzgras Dinkel 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha vor dem Auflaufen der Kultur im Herbst,
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Dinkel 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha nach dem Auflaufen der Kultur im Herbst bis Stadium 25 (5 Bestockungstriebe sichtbar),
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Chinaschilf 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha im Frühjahr nach dem Pflanzen der Kultur, von Stadium 00 (Winter- bzw. Vegetationsruhe) bis Stadium 19 (9 und mehr Laubblätter entfaltet),
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Stangenbohne, Feuerbohne 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha vor dem Auflaufen der Kultur,
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Porree (Saatkultur) 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha vor dem Auflaufen der Kultur,
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Porree
(Saatkultur)
3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha nach dem Auflaufen der Kultur, bis Stadium 11 [1. Laubblatt (> 3 cm) deutlich sichtbar],
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Porree
(Pflanzkultur)
3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha nach dem Anwachsen bis 7 Tage nach der Pflanzung der Kultur,
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Artischocke
(Blatt- und Blütennutzung für pharmazeutische Zwecke)
3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha vor dem Auflaufen der Kultur,
maximal 1 Anwendung
70 Tage
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Rhabarber 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha nach dem Pflanzen der Kultur, vor dem Austrieb,
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Gemüsefenchel 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha unmittelbar vor dem Pflanzen der Kultur,
maximal 1 Anwendung
60 Tage
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Gemüsefenchel 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha bis 10 Tage nach dem Pflanzen der Kultur,
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Hirse-Arten Kürbis-Hybriden, Gurke, Zucchini, Patisson, Melonen (Anbau auf Mulchfolie) 3,5 l/ha in 200 – 600 l Wasser/ha Zwischenreihenbehandlung vor dem Auflaufen; vor dem Pflanzen der Kultur,
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Karfiol, Salat, Endivie 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha vor dem Pflanzen der Kultur,
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Kren 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha nach dem Pflanzen der Kultur, beim Durchstoßen, vor dem Austrieb,
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Knollensellerie, Stangensellerie 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha nach dem Pflanzen der Kultur, bis Stadium 13 (3-Blattstadium),
maximal 1 Anwendung
60 Tage
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Knollensellerie (Nutzung als Bundsellerie) 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha nach dem Pflanzen der Kultur, bis Stadium 13 (3-Blattstadium),
maximal 1 Anwendung
60 Tage
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Grünkohl
(Saatkultur)
3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha nach dem Auflaufen der Kultur, Stadium 12 (2-Blattstadium) bis Stadium 16 (6-Blattstadium),
maximal 1 Anwendung
60 Tage
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Grünkohl
(Pflanzkultur)
3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha nach dem Anwachsen der Kultur, bis Stadium 16 (6-Blattstadium),
maximal 1 Anwendung
60 Tage
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Blattkohle
(Pflanzkultur)
3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha vor dem Pflanzen der Kultur,
maximal 1 Anwendung
60 Tage
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Kopfkohl
(Pflanzkultur)
3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha vor dem Pflanzen der Kultur oder nach dem Anwachsen bis Stadium 16 (6-Blattstadium),
maximal 1 Anwendung
60 Tage
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Kohlsprossen
(Pflanzkultur)
3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha vor dem Pflanzen der Kultur,
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Kohlrabi
(Pflanzkultur)
3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha vor dem Pflanzen unter Verwendung einer Pflanzmaschine mit Räumvorrichtung zur Räumung des Herbizidfilms in der Pflanzreihe. Die Anwendung erfolgt im Spritzverfahren mit üblichen Geräten,
maximal 1 Anwendung
21 Tage
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Petersilie
(Nutzung als frisches Kraut)
3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha vom Stadium 12 (2.Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet) bis Stadium 15 (2.Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet),
maximal 1 Anwendung
28 Tage
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Petersilie
(Nutzung als frisches Kraut)
1. Applikation: 2,0 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha vor dem Auflaufen der Kultur,
2. Applikation: 1,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha nach dem Auflaufen der Kultur, bis Stadium 13
maximal 2 Anwendung
28 Tage
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Dill
(Nutzung als frisches Kraut)
3,0 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha vor dem Auflaufen der Kultur,
maximal 1 Anwendung
42 Tage
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Schnittlauch
(Nutzung als frisches Kraut)
2,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha vor dem Auflaufen der Kultur,
maximal 1 Anwendung
42 Tage
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Pastinaken, Wurzelpetersilie 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha vor dem Auflaufen der Kultur,
maximal 1 Anwendung
42 Tage
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Pastinaken, Wurzelpetersilie 1,75 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha 1. Applikation erfolgt als Spritzung vor dem Auflaufen der Kultur,
2. Applikation erfolgt als Spritzung nach dem Auflaufen bis Stadium 13 (3. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet),
maximal 2 Anwendung
42 Tage
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Artischoke 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha nach dem Anwachsen der Kultur, von Stadium 13 (3. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet) bis Stadium 16 (6. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet),
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Gemeiner Windhalm, Ackerfuchsschwanzgras Erdbeeren 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha während der Vegetationsruhe, Spätherbst der Kultur,
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Birne, Quitte, Eberesche
(nicht im Pflanzjahr)
3,5 l/ha in 400 – 600 l Wasser/ha als Reihenbehandlung mit Abschirmvorrichtung während der Vegetationsperiode bis Stadium 74 (Fruchtdurchmesser bis 40 mm; Frucht steht aufrecht; T-Stadium: Fruchtunterseite und Stiel bilden ein T) der Kultur,
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Birne, Quitte, Eberesche
(nicht im Pflanzjahr)
3,5 l/ha in 400 – 600 l Wasser/ha als Reihenbehandlung mit Abschirmvorrichtung im Herbst von Stadium 91 (Wachstum der Langtriebe abgeschlossen; Terminalknospe ausgereift; Laubblätter noch grün) bis Stadium 97 (Ende des Laubblattfalls) der Kultur,
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Birne, Quitte, Eberesche
(nicht im Pflanzjahr)
1,75 l/ha in 400 – 600 l Wasser/ha im Splittingverfahren als Reihenbehandlung mit Abschirmvorrichtung von Stadium 57 (Rotknospenstadium: Blütenstiele strecken sich, Kelchblätter sind leicht geöffnet; Blütenblätter gerade erkennbar) bis Stadium 74 (Fruchtdurchmesser bis 40 mm; Frucht steht aufrecht; T-Stadium: Fruchtunterseite und Stiel bilden ein T) der Kultur,
maximal 2 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Steinobst
(nicht im Pflanzjahr)
3,5 l/ha in 400 – 600 l Wasser/ha als Reihenbehandlung mit Abschirmvorrichtung bis Stadium 73 [Zweiter Fruchtfall (Rötelfruchtfall)] oder nach der Ernte,
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Steinobst
(nicht im Pflanzjahr)
1,75 l/ha in 400 – 600 l Wasser/ha im Splittingverfahren als Reihenbehandlung mit Abschirmvorrichtung von Stadium 57 (Kelchblätter geöffnet; Spitzen der Blütenblätter sichtbar; Einzelblüten mit geschlossenen weißen oder rosa Blütenblättern) bis Stadium 73 [Zweiter Fruchtfall (Rötelfruchtfall)] der Kultur,
maximal 2 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Johannisbeerartiges Beerenobst
(nicht im Pflanzjahr)
3,5 l/ha in 400 – 600 l Wasser/ha als Reihenbehandlung mit Abschirmvorrichtung bis Stadium 56 (Traubenachse beginnt sich zu strecken),
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Himbeerartiges Beerenobst
(nicht im Pflanzjahr)
3,0 l/ha in 400 – 600 l Wasser/ha als Reihenbehandlung mit Abschirmvorrichtung bis Stadium 51 (erste Blütenknospen sichtbar),
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Schalenobst
(nicht im Pflanzjahr)
3,5 l/ha in 400 – 600 l Wasser/ha als Reihenbehandlung mit Abschirmvorrichtung bis Stadium 55 (erste einzelne Blütenknospen sichtbar),
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Baumschulgehölzpflanzen 3,5 l/ha in 200 – 600 l Wasser/ha während der Vegetationsperiode im Spätherbst bis Winter,
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Ziergehölze
(Erzeugung von Schnittware)
3,5 l/ha in 200 – 600 l Wasser/ha während der Vegetationsperiode im Spätherbst bis Winter,
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Zierpflanzen in Topfkultur
(im Freiland auf Stellflächen)
3,5 l/ha in 600 l Wasser/ha vor der ersten Nutzung,
maximal 1 Anwendung
*)
einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Gewürzfenchel, Kümmel, Korinader
Verwendung von Früchten und Samen, Nutzung als Gewürz und teeähnliches Erzeugnis
3,5 l/ha in 200 - 400 l Wasser/ha vor oder nach dem Auflaufen (Stadium 00 (Trockener Samen) bis Stadium 12 (2. Laubblatt entfaltet) im Freiland im Gemüsebau spritzen 60 Tage

*) Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Anwendung

Wirkungsweise
Stomp Aqua wirkt über Boden und Blatt und wird von Wurzeln, Keimling, Keim- und Laubblätter der Unkräuter und Ungräser aufgenommen. Im Nachauflaufverfahren steht die Wirkung über das Blatt im Vordergrund. Stomp Aqua bleibt über mehrere Wochen wirksam, so dass auch später keimende Unkräuter und Ungräser noch erfasst werden. Der Wirkstoff hemmt Zellteilungs- und Zellstreckungsprozesse. Empfindliche Unkräuter werden nach der Keimung bzw. nach dem Auflaufen in ihrem Wachstum gehemmt und sterben schließlich ab. Bei der Anwendung von Stomp Aqua besteht nur ein geringes Risiko für die Selektion Wirkstoff-resistenter Biotypen.

Anwendungsgebiete und Empfehlungen

Winterweichweizen, Wintergerste, Winterroggen und Wintertriticale
Vorauflaufverfahren gegen Acker-Fuchsschwanz, Gemeiner Windhalm, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Anwendung vor dem Auflaufen
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.

Wirkungsspektrum in Wintergetreide im Vorauflauf (VA) mit 3,5 l/ha

Winterweichweizen, Wintergerste, Winterroggen und Wintertriticale
Nachauflaufverfahren im Herbst gegen Gemeinen Windhalm, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Anwendung nach dem Auflaufen, Herbst
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.

Wirkungsspektrum in Wintergetreide im Nachauflauf (NAH) mit 3,5 l/ha

Anwendungshinweise zum Einsatz in Wintergetreide

Spritzzeitpunkt
In Wintergetreide ist der Einsatz von Stomp Aqua durchgehend von der Vorauflaufbehandlung bis in den Nachauflauf (bis zum Auftreten stärkerer Nachtfröste) möglich. Die Unkräuter sollten das 3-Blatt-Stadium nicht überschritten haben.
Aufgrund umfangreicher Versuche und Praxisanwendungen hat sich die frühe Nachauflaufanwendung Herbst besonders bewährt. Dies ist bei fast allen Unkräutern das Keimblattstadium (NAK).
Beim Kletten-Labkraut, liegt das Optimum bei beginnendem Ansatz des ersten Quirls.
Die Wirkung gegen Kamille-Arten und die Ungraswirkung von Stomp Aqua ist im Vorauflauf am sichersten.

Bodenbeschaffenheit
Voraussetzung für eine gute Wirkung und Verträglichkeit ist ein möglichst feinkrümeliges, gleichmäßig vorbereitetes, abgesetztes Saatbett mit einem gutem Bodenschluss und den für die einzelnen Kulturen vorgegebenen Saattiefen.
Im Vorauflauf wird die Wirkung von Stomp Aqua durch die Bodenart beeinflusst und kann auf Böden mit hohem Humusgehalt und auf schweren Tonböden herabgesetzt sein. Extrem humusarme Sandböden, durchlässige und sehr flachgründige Böden sind von der Behandlung auszuschließen.
Wenn in den ersten Tagen nach der Behandlung überdurchschnittlich hohe Niederschläge fallen, kann es zu Wuchshemmungen bzw. Ausdünnungen kommen.

Saattiefe

Das Saatgut muss mit mindestens 2 cm feinkrümeligem Bodenmaterial abgedeckt sein (Saattiefe 2–3 cm).
Wird diese Bedingung nicht eingehalten, kann es zu verminderter Verträglichkeit (insbesondere Ausdünnungen) kommen.
Die Erstellung eines optimalen Saatbettes und die ordnungsgemäße Bodenabdeckung des Saatgutes ist Voraussetzung für eine Anwendung von Stomp Aqua im Vorauflauf.
Stomp Aqua darf nicht eingearbeitet werden.

Untersaaten
Eine Einsaat von Grasuntersaaten ist im Frühjahr nach der Spritzung von Stomp Aqua nicht möglich, während Rotklee und Luzerne als Untersaaten geeignet sind.

Nachbau
Mit Stomp Aqua behandelte Flächen können nach dem normalen Erntetermin im Rahmen üblicher Fruchtfolgen mit allen Kulturen und Zwischenfrüchten bestellt werden.
Sollte durch Auswinterung oder andere Umstände ein vorzeitiger Umbruch des Getreides erforderlich sein, so können nach unseren bisherigen Erfahrungen im Frühjahr Sommerweizen (auch Durum), Sommergerste, Mais, Kartoffeln, Ackerbohnen, Erbsen, Rotklee, Luzerne, Soja und Sonnenblumen nachgebaut werden. Vor der Neueinsaat sollte die obere Krume (ca. 10–15 cm) gut durchmischt werden (z.B. Grubber und Saatbettkombination oder Saatbettkombination mit Nachläufer). Bei Umbruch im Herbst muss gepflügt werden (mindestens 20 cm).

Tankmischung mit AHL
Stomp Aqua ist mit AHL mischbar. Der Einsatz dieser Tankmischung ist im Vorauflaufverfahren möglich.
In Getreide kann Stomp Aqua gemeinsam mit AHL auch im Nachauflaufverfahren ausgebracht werden. Um Verätzungsschäden durch den Flüssigdünger auszuschließen, sind die für die Flüssigdüngerausbringung üblichen Bedingungen einzuhalten (nur trockene Bestände behandeln, bei Wasser AHL Mischungen mindestens 3 Teile Wasser mit 1 Teil AHL mischen, nur AHL-Markenware verwenden). Im NAH keine Anwendung von AHL pur.

Mais
Vorauflaufanwendung gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Hühnerhirse, Einjährige Rispe
Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.

Wirkungsspektrum im Mais im Vorauflauf mit 3,5 l/ha

Mais
Nachauflaufanwendung gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Anwendung nach dem Auflaufen
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.

Wirkungsspektrum im Mais im Nachauflauf mit 3,5 l/ha

Anwendungshinweise zum Einsatz in Mais

Spritzzeitpunkt
Im Mais ist der Einsatz von Stomp Aqua durchgehend vom Vorauflauf bis in den Nachauflauf möglich. Die Anwendung sollte abgeschlossen sein, sobald der Mais 4 Blätter gebildet hat. Die breitblättrigen Unkräuter sollen das 3-Blatt-Stadium nicht überschritten haben.
Die sicherste Wirkung wird im Keimblatt-Stadium der Unkräuter erzielt.

Bodenbeschaffenheit
Auf humusreichen Böden mit Humusgehalten zwischen 3 und 5%, auf anmoorigen Böden, auf Böden, die zur raschen Oberflächenaustrocknung neigen sowie nach Gülleanwendung sollte die Anwendung von Stomp Aqua vorzugsweise im frühen Nachauflauf erfolgen, um die Wirksamkeit, die bei diesen Standortgegebenheiten vermindert sein kann, zu verbessern.

Saattiefe
Eine Mindestsaattiefe von 4 cm ist einzuhalten.
Eine Vertiefung der Bodenoberfläche über der Saatreihe (Klutenräumer, Druckrolle, unvollständiges Zustreichen der Saatrille) erhöht das Schadrisiko durch verstärkte Einschlämmung behandelter Bodenteilchen.
Voraussetzung für den Einsatz von Stomp Aqua im Vorauflaufverfahren in Direktsaaten mit Scheibensägeräten ist, dass die Saatrille geschlossen ist, damit kein Stomp Aqua an den Keimling gelangt.

Sortenverträglichkeit
Stomp Aqua darf in Saatgutvermehrungsflächen sowie Zuchtgärten und Mais im Folienanbau nicht eingesetzt werden.
Stomp Aqua sollte im Nachauflauf nicht eingesetzt werden, wenn der Mais durch Frost bereits geschädigt ist bzw. unter Kältestress steht, sowie bei Nachtfrostgefahr oder in Zeitspannen starker Tag/Nachttemperaturschwankungen.

Nachbau
Mit Stomp Aqua behandelte Flächen können nach dem normalen Erntetermin im Rahmen üblicher Fruchtfolgen mit allen Kulturen und Zwischenfrüchten bestellt werden.
Sollte durch Spätfröste oder andere widrige Umstände ein vorzeitiger Umbruch des Maises erforderlich sein, so können nach unserer bisherigen Erfahrung Mais, Ackerbohnen, Erbsen, Lupinen, Soja und Sonnenblumen nachgebaut werden.
Die Einsaat auf die jeweils angegebenen Mindestsaattiefen sollte ohne vorherige Bodenbearbeitung vorgenommen werden. Die Maiseinsaat sollte 5 cm tief vorgenommen werden. Zur Sonnenblumeneinsaat kann eine flache Bodenbearbeitung vorgenommen werden. Nachbau von Gräsern frühestens 5 Monate nach der Anwendung von Stomp Aqua.

Zuckermais (geringfügige Verwendungen)
Vorauflaufanwendung gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung vor dem Auflaufen.
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Raps
Nachauflaufanwendung im Herbst (ab BBCH 16, als Nachbehandlung)
Aufwandmenge: 2,0 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Anwendung nach dem Auflaufen, Herbst
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Schäden an der Kulturpflanze möglich.
Die Anwendung erfolgt nach Vorbehandlung im Vorauflauf mit Butisan® Gold (2,5 l/ha) bzw. nach Vorbehandlung im frühen Nachauflauf mit Butisan® (1,5 l/ha), Butisan® Top (2,0 l/ha) oder Butisan® Gold (2,5 l/ha).

Wirkungsspektrum von Stomp Aqua im Nachauflauf bei Vorbehandlung mit Butisan, Butisan Top oder Butisan Gold

Anwendungshinweise zum Einsatz in Raps im Nachauflauf

Spritzzeitpunkt
In Winterraps ist der Einsatz von Stomp Aqua durchgehend vom 6-Blatt-Stadium der Kulturpflanzen (BBCH 16) bis zum Beginn der Vegetationsruhe möglich.
Die Unkräuter bleiben nach der Nachauflauf-/Winter-Behandlung klein und grün und verharren längere Zeit in diesem Zustand, ehe sie absterben.
Schäden an Winterraps sind möglich. Sie äußern sich in einer anhaltenden Wuchshemmung. Pflanzen, die das 6-Blatt-Stadium noch nicht erreicht haben, dürfen nicht mit Stomp Aqua behandelt werden.
Die Anwendung darf nicht erfolgen, so lange sich der Raps im aktiven Wachstum befindet. Setzt nach der Anwendung von Stomp Aqua noch einmal wüchsige Witterung ein, sind Schäden auch an größeren Pflanzen möglich.
Auf keinen Fall darf Stomp Aqua nach Beendigung der Winterruhe eingesetzt werden.

Nachbau
Mit Stomp Aqua behandelte Flächen können nach dem normalen Erntetermin im Rahmen üblicher Fruchtfolgen mit allen Kulturen und Zwischenfrüchten bestellt werden.
Sollte durch Auswinterung oder andere Umstände ein vorzeitiger Umbruch des Winterrapses erforderlich sein, so können nach unseren bisherigen Erfahrungen im Frühjahr Sommerweizen (auch Durum), Sommergerste, Mais, Kartoffeln, Ackerbohnen, Erbsen, Rotklee, Luzerne, Soja und Sonnenblumen nachgebaut werden. Vor der Neueinsaat sollte die obere Krume (ca. 10–15 cm) gut durchmischt werden (z.B. Grubber und Saatbettkombination oder Saatbettkombination mit Nachläufer). Bei Umbruch im Herbst und Ansaat von Wintergetreide muss gepflügt werden (mindestens 20 cm tief mit Vorschälern).

Tankmischung mit AHL
In Winterraps kann Stomp Aqua gemeinsam mit AHL im Nachauflaufverfahren ausgebracht werden. Um Verätzungsschäden durch den Flüssigdünger auszuschließen, sind die für die Flüssigdüngerausbringung üblichen Bedingungen einzuhalten (nur trockene Bestände behandeln, bei Wasser AHL Mischungen mindestens 3 Teile Wasser mit 1 Teil AHL mischen, nur AHL-Markenware verwenden). Im NAH keine Anwendung von AHL pur.

Sojabohne
Vorauflaufverfahren gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
zugelassene Aufwandmenge: 2,6 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Anwendungsempfehlung für alle Böden: 1,5 l/ha
Anwendung vor dem Auflaufen
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.

Wirkungsspektrum in Sojabohnen im Vorauflaufverfahren (VA) mit 2,6 l/ha

Anwendungshinweise zum Einsatz in Sojabohnen im Vorauflauf

Spritzzeitpunkt
Stomp Aqua wird im Vorauflaufverfahren unmittelbar nach der Saat, spätestens jedoch vor dem Auflaufen der Kulturpflanzen, der Ungräser und Unkräuter, eingesetzt.
Die Anwendung bei Sojabohnen sollte unmittelbar nach der Saat, spätestens 5 Tage danach, erfolgen.

Saattiefe
Die Mindestsaattiefe muss bei Sojabohnen ca. 5 cm betragen. Auf feinkrümelige Bodenbedeckung ist zu achten.

Schadgefahr
Bei Aufwandmengen über 1,5 l/ha sind Schäden an der Kulturpflanze möglich.
Nach der Behandlung können in Kombination mit ungünstigen Witterungsbedingungen (Kälte, Feuchtigkeit) Schädigungssymptome in Form von Wuchshemmungen und Ausdünnungen auftreten.
Diese können ertragsbeeinflussend sein.

Nachbau
Mit Stomp Aqua behandelte Flächen können nach dem normalen Erntetermin im Rahmen üblicher Fruchtfolgen mit allen Kulturen und Zwischenfrüchten bestellt werden.
Sollte durch Spätfröste oder andere widrige Umstände ein vorzeitiger Umbruch von Sojabohnen erforderlich sein, so können nach unserer bisherigen Erfahrung Ackerbohnen, Erbsen, Lupinen, Sojabohnen, Mais und Sonnenblumen nachgebaut werden. Die Einsaat auf die jeweiligen Mindestsaattiefen sollte ohne vorherige Bodenbearbeitung vorgenommen werden.

Sonnenblume
Vorauflaufanwendung gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 2,6 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Anwendung vor dem Auflaufen
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.

Wirkungsspektrum in Sonnenblumen im Vorauflauf

Anwendungshinweise zum Einsatz in Sonnenblumen im Vorauflauf

Spritzzeitpunkt
Im Vorauflaufverfahren wird Stomp Aqua unmittelbar oder bis zu 5 Tage nach der Saat, jedoch vor dem Auflaufen der Kultur sowie der Ungräser und Unkräuter, eingesetzt.

Saattiefe
Die übliche Saattiefe von 3 cm bei Sonnenblumen ist einzuhalten. Auf feinkrümelige Bodenabdeckung ist zu achten. In Einzelfällen kann es nach der Applikation im Vorauflauf in Kombination mit ungünstigen Witterungsbedingungen (Kälte, Feuchtigkeit) zur Wurzelhalsschäden (im Bereich der Bodenoberfläche) kommen, welche ein Abknicken des Stängels bei einer Wuchshöhe von ca. 20–30 cm verursachen können. Schäden an Sonnenblumen sind möglich.

Nachbau
Mit Stomp Aqua behandelte Flächen können nach dem normalen Erntetermin im Rahmen üblicher Fruchtfolgen mit allen Kulturen und Zwischenfrüchten bestellt werden.
Sollte durch Spätfröste oder andere widrige Umstände ein vorzeitiger Umbruch erforderlich sein, so können nach unserer bisherigen Erfahrung Ackerbohnen, Erbsen, Lupinen, Sojabohnen, Mais und Sonnenblumen nachgebaut werden. Die Einsaat auf die jeweiligen Mindestsaattiefen sollte ohne vorherige Bodenbearbeitung vorgenommen werden.

Futtererbsen und Gemüseerbse
Nachauflaufanwendung gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 3 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Anwendung nach dem Auflaufen
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.

Wirkungsspektrum in Erbsen im Nachauflaufverfahren (NA) mit 3,0 l/ha

Anwendungshinweise zum Einsatz in Erbsen im Nachauflauf

Spritzzeitpunkt
Stomp Aqua wird im Nachauflaufverfahren bei ca. 5–8 cm Wuchshöhe der Erbsen eingesetzt. Feuchter Boden bei der Behandlung erhöht die Wirkungssicherheit gegen noch auflaufende Unkräuter und Ungräser. Optimaler Anwendungstermin: Während des Auflaufens der Unkräuter und Ungräser.

Saattiefe
Die Mindestsaattiefe sollte bei Erbsen 3 cm betragen.
Auf feinkrümelige Bodenbedeckung ist zu achten.

Nachbau
Mit Stomp Aqua behandelte Flächen können nach dem normalen Erntetermin im Rahmen üblicher Fruchtfolgen mit allen Kulturen und Zwischenfrüchten bestellt werden.
Sollte durch Spätfröste oder andere widrige Umstände ein vorzeitiger Umbruch von Erbsen erforderlich sein, so können nach unserer bisherigen Erfahrung Ackerbohnen, Erbsen, Lupinen, Sojabohnen, Mais und Sonnenblumen nachgebaut werden. Die Einsaat auf die jeweiligen Mindestsaattiefen sollte ohne vorherige Bodenbearbeitung vorgenommen werden.

Futtererbse und Ackerbohne
Vorauflaufanwendung gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Hühnerhirse, Einjährige Rispe
Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Anwendung vor dem Auflaufen
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Schäden an der Kulturpflanze möglich.

Wirkungsspektrum in Ackerbohnen und Futtererbsen im Vorauflauf (VA) mit 3,5 l/ha

Gemüseerbse (Gemüsebau)
Vorauflaufanwendung gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Hühnerhirse, Einjährige Rispe
zugelassene Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Anwendungsempfehlung: 2,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Anwendung vor dem Auflaufen
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Schäden an der Kulturpflanze möglich.

Wirkungsspektrum in Gemüseerbsen im Vorauflauf (VA) mit 3,5 l/ha

Anwendungshinweise zum Einsatz in Ackerbohnen und Erbsen im Vorauflauf

Spritzzeitpunkt
Stomp Aqua wird im Vorauflaufverfahren unmittelbar nach der Saat, spätestens jedoch vor dem Auflaufen der Kulturpflanzen, der Ungräser und Unkräuter, eingesetzt.
Die Anwendung bei Ackerbohnen sollte unmittelbar nach der Saat, spätestens 5 Tage danach, erfolgen.

Saattiefe
Die Mindestsaattiefe sollte bei Ackerbohnen 5 cm und bei Erbsen 3 cm betragen.
Auf feinkrümelige Bodenbedeckung ist zu achten.

Sortenverträglichkeit
Bei Ackerbohnen sind Schäden an der Kulturpflanze möglich.
Nach der Behandlung in Kombination mit ungünstigen Witterungsbedingungen (Kälte, Feuchtigkeit) können vorübergehende Schädigungssymptome in Form von Blattkräuselungen bei den jüngsten Blättern auftreten. Diese sind jedoch nicht ertragsbeeinflussend.

Nachbau
Mit Stomp Aqua behandelte Flächen können nach dem normalen Erntetermin im Rahmen üblicher Fruchtfolgen mit allen Kulturen und Zwischenfrüchten bestellt werden.
Sollte durch Spätfröste oder andere widrige Umstände ein vorzeitiger Umbruch von Ackerbohnen oder Erbsen erforderlich sein, so können nach unserer bisherigen Erfahrung Ackerbohnen, Erbsen, Lupinen, Sojabohnen, Mais und Sonnenblumen nachgebaut werden. Die Einsaat auf die jeweiligen Mindestsaattiefen sollte ohne vorherige Bodenbearbeitung vorgenommen werden.

Karotte
Vorauflaufanwendung gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Hühnerhirse, Einjährige Rispe
zugelassene Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Anwendungsempfehlung für alle Böden: 1,75 l/ha
Anwendung vor dem Auflaufen
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.

Wirkungsspektrum in Karotte im Vorauflauf mit 3,5 l/ha

Anwendungshinweise zum Einsatz in Karotte im Vorauflauf

Spritzzeitpunkt
Im Vorauflaufverfahren wird Stomp Aqua unmittelbar oder bis zu 5 Tage nach der Saat, jedoch vor dem Auflaufen der Kultur sowie der Ungräser und Unkräuter, eingesetzt.

Saattiefe
Eine Mindestsaattiefe von 2 cm bei Möhren ist einzuhalten. Auf feinkrümelige Bodenabdeckung ist zu achten. In Einzelfällen kann es nach der Applikation im Vorauflauf in Kombination mit ungünstigen Witterungsbedingungen (Kälte, Feuchtigkeit) zu Wuchsbeeinträchtigungen kommen.

Schadrisiko
Die Verträglichkeit von Stomp Aqua basiert auf der räumlichen Trennung von Wirkstoff und Keimzone (Positionsselektivität).
Der Wirkstoff Pendimethalin ist sehr schwer wasserlöslich und kann kaum ausgewaschen werden. Schäden können nur auftreten, wenn zu flach gesät wurde oder nach der Applikation auf sehr leichten Böden starker Niederschlag fällt. Dadurch können Bodenpartikel, an denen das Herbizid anhaftet, in die Keimzone verlagert werden.

Nachbau
Sollte durch Spätfröste oder andere widrige Umstände ein vorzeitiger Umbruch erforderlich sein, so können nach unserer bisherigen Erfahrung Ackerbohnen, Erbsen, Lupinen, Sojabohnen, Mais und Sonnenblumen nachgebaut werden. Die Einsaat auf die jeweiligen Mindestsaattiefen sollte ohne vorherige Bodenbearbeitung vorgenommen werden.

Karotte Splittingverfahren (geringfügige Verwendungen)
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
zugelassene Aufwandmenge: 1,75 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
1. Applikation erfolgt als Spritzung vor dem Auflaufen der Kultur: 0,75 l/ha
2. Applikation erfolgt als Spritzung nach dem Auflaufen der Kultur bis Stadium 13 (3. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet): 1,5 – 2,5 l/ha
Max Anzahl der Anwendungen: 2
Zeitlicher Abstand in Tagen: mind. 14
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Zwiebelgemüse
Vorauflaufverfahren gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Hühnerhirse, Einjährige Rispe
zugelassene Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Anwendungsempfehlung für leichte Böden: 0,75 l/ha
Anwendungsempfehlung für schwere Böden: 1,5 l/ha
Anwendung vor dem Auflaufen
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Schäden an der Kulturpflanze möglich.

Wirkungsspektrum in Zwiebelgemüse im Vorauflauf mit 3,5 l/ha

Zwiebelgemüse
Nachauflaufanwendung gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
zugelassene Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha
Anwendungsempfehlung für leichte Böden: 0,75 l/ha
Anwendungsempfehlung für schwere Böden: 1,5 l/ha
Anwendung nach dem Auflaufen
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Schäden an der Kulturpflanze möglich.

Wirkungsspektrum in Zwiebelgemüse im Nachauflauf mit 3,5 l/ha

Anwendungshinweise zum Einsatz in Zwiebeln

Spritzzeitpunkt
Stomp Aqua wird im Vorauflaufverfahren nach der Saat, bis zum frühen Nachauflauf der Kultur, ausgenommen Peitschenstadium der Zwiebeln, eingesetzt.
Im Nachauflauf wird Stomp Aqua eingesetzt, wenn die Zwiebeln das Peitschenstadium überschritten haben.
Nicht spritzen bei überstauender Nässe bzw. wenn der Boden total mit Wasser gesättigt ist.

Saattiefe
Die Mindestsaattiefe sollte bei Zwiebeln 3 cm betragen, auf gleichmäßige, feinkrümelige Bodenabdeckung ist zu achten. Eine Vertiefung der Bodenoberfläche über der Saatreihe (Klutenräumer, Druckrolle, unvollständiges Zustreichen der Saatrille) erhöht das Schadrisiko durch verstärkte Einschlämmung behandelter Bodenteilchen.

Bodenbeschaffenheit
Hohe Niederschläge nach der Behandlung können in Zwiebeln zu Wuchshemmungen und/oder Ausdünnung führen; keine Anwendung auf sehr leichten, humusarmen Böden und auf Flächen, die zu Verschlämmung und Verkrustung neigen. Da es in einigen Fällen in der Praxis zu Verträglichkeitsproblemen kam, erfolgt die Anwendung auf eigenes Risiko.

Schadrisiko
Die Verträglichkeit von Stomp Aqua basiert auf der räumlichen Trennung von Wirkstoff und Keimzone (Positionsselektivität).
Der Wirkstoff Pendimethalin ist sehr schwer wasserlöslich und kann kaum ausgewaschen werden. Schäden können nur auftreten, wenn zu flach gesät wurde oder nach der Applikation auf sehr leichten Böden starker Niederschlag fällt. Dadurch können Bodenpartikel, an denen das Herbizid anhaftet, in die Keimzone verlagert werden.

Nachbau
Sollte durch Spätfröste oder andere widrige Umstände ein vorzeitiger Umbruch erforderlich sein, so können nach unserer bisherigen Erfahrung Ackerbohnen, Erbsen, Lupinen, Sojabohnen, Mais und Sonnenblumen nachgebaut werden. Die Einsaat auf die jeweiligen Mindestsaattiefen sollte ohne vorherige Bodenbearbeitung vorgenommen werden.

Spargel (Pflanzjahr)
Gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Hühnerhirse, Einjährige Rispe
zugelassene Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha
Anwendungsempfehlung für alle Böden: 2,0 – 2,5 l/ha
Die Behandlung erfolgt im Pflanzjahr, 7 – 10 Tage nach dem Pflanzen, vor dem Austrieb.
Wurzelstöcke mit ca. 10 cm feinkrümeligen Boden abdecken, auf gut abgesetzten Boden achten.
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.

Spargel (Ertragsanlage)
Gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Hühnerhirse, Einjährige Rispe
zugelassene Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha
Anwendungsempfehlung für alle Böden: 2,0 – 2,5 l/ha
Die Behandlung erfolgt in Ertragsanlagen nach dem Aufrichten der Dämme, vor dem Austrieb ODER nach der Stechperiode, nach dem Einebnen der Dämme bis ca. 10 cm Wuchshöhe des Spargels.
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.

Wirkungsspektrum in Spargel mit 3,5 l/ha

Spargel im Pflanzjahr (geringfügige Verwendungen) Splittingverfahren
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 1,75 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
1. Applikation erfolgt als Spritzung bis 2 Tage vor dem Pflanzen.
2. Applikation erfolgt als Spritzung nach dem Anwachsen (7-10 Tage) nach dem Pflanzen.
Max Anzahl der Anwendungen: 2
Zeitlicher Abstand in Tagen: max. 28
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Lupine-Arten
Vorauflaufanwendung gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 2,6 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Anwendung vor dem Auflaufen
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.

Wirkungsspektrum in Lupine-Arten im Vorauflaufverfahren (VA)

Anwendungshinweise zum Einsatz in Lupinen im Vorauflauf

Spritzzeitpunkt
Stomp Aqua wird im Vorauflaufverfahren unmittelbar nach der Saat, spätestens jedoch vor dem Auflaufen der Kulturpflanzen, der Ungräser und Unkräuter, eingesetzt.
Die Anwendung in Lupinen sollte unmittelbar nach der Saat, spätestens 5 Tage danach, erfolgen.

Saattiefe
Die Mindestsaattiefe sollte bei Lupinen 3 cm betragen. Auf feinkrümelige Bodenbedeckung ist zu achten.

Nachbau
Mit Stomp Aqua behandelte Flächen können nach dem normalen Erntetermin im Rahmen üblicher Fruchtfolgen mit allen Kulturen und Zwischenfrüchten bestellt werden.
Sollte durch Spätfröste oder andere widrige Umstände ein vorzeitiger Umbruch von Lupinen erforderlich sein, so können nach unserer bisherigen Erfahrung Ackerbohnen, Erbsen, Lupinen, Sojabohnen, Mais und Sonnenblumen nachgebaut werden. Die Einsaat auf die jeweiligen Mindestsaattiefen sollte ohne vorherige Bodenbearbeitung vorgenommen werden.

Sorghumhirse (geringfügige Verwendungen)
Nachauflaufanwendung gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 2,5 l/ha in 150 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung nach dem Auflaufen der Kultur; ab Stadium 13 (3-Blattstadium).
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Luzerne zur Saatguterzeugung (geringfügige Verwendungen)
Nachauflaufanwendung gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 2,2 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung nach dem Auflaufen der Kultur; ab Stadium 13 (3-Blattstadium).
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Gräser zur Saatguterzeugung (geringfügige Verwendungen)
Nachauflaufanwendung gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 2,2 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung nach dem Auflaufen der Kultur im Herbst; von Stadium 12 (2-Blattstadium) bis Stadium 21 (Beginn der Bestockung: 1. Bestockungsknoten sichtbar).
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Dinkel (geringfügige Verwendungen)
Vorauflaufanwendung gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Gemeiner Windhalm, Ackerfuchsschwanzgras
Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung vor dem Auflaufen der Kultur im Herbst.
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Dinkel (geringfügige Verwendungen)
Nachauflaufanwendung gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung nach dem Auflaufen der Kultur im Herbst bis Stadium 25 (5 Bestockungstriebe sichtbar).
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Chinaschilf Nutzung als nachwachsender Rohstoff für technische Zwecke (geringfügige Verwendungen)
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
zugelassene Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Anwendungsempfehlung: 2,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung im Frühjahr nach dem Pflanzen, von Stadium 00 (Winter- bzw. Vegetationsruhe) bis Stadium 19 (9 und mehr Laubblätter entfaltet).
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Stangenbohne (geringfügige Verwendungen)
Vorauflaufanwendung gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Zugelassene Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Anwendungsempfehlung: 2,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung vor dem Auflaufen.
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Feuerbohne (geringfügige Verwendungen)
Vorauflaufanwendung gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung vor dem Auflaufen.
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Porree (Saatkultur (geringfügige Verwendungen)
Vorauflaufanwendung gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Zugelassene Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Anwendungsempfehlung: 3,0 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung vor dem Auflaufen.
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Porree (Saatkultur (geringfügige Verwendungen)
Nachauflaufanwendung gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Zugelassene Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Anwendungsempfehlung: 3,0 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung nach dem Auflaufen bis Stadium 11 [1. Laubblatt (> 3 cm) deutlich sichtbar].
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Porree (Pflanzkultur (geringfügige Verwendungen)
Nachauflaufanwendung gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Zugelassene Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Anwendungsempfehlung: 3,0 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung nach dem Anwachsen bis 7 Tage nach der Pflanzung.
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Artischocke (Blatt- und Blütennutzung für pharmazeutische Zwecke (geringfügige Verwendungen)
Vorauflaufanwendung gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung vor dem Auflaufen.
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Rhabarber (geringfügige Verwendungen)
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung nach dem Pflanzen, vor dem Austrieb der Kultur.
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Gemüsefenchel (geringfügige Verwendungen)
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung unmittelbar vor dem Pflanzen.
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Gemüsefenchel (geringfügige Verwendungen)
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
zugelassene Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Anwendungsempfehlung: 2,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung bis 10 Tage nach dem Pflanzen.
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Kürbis-Hybriden, Gurke, Zucchini, Patisson, Melonen (Anbau auf Mulchfolie (geringfügige Verwendungen)
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Hirse-Arten
Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 600 l Wasser/ha
Spritzung als Zwischenreihenbehandlung vor dem Auflaufen; vor dem Pflanzen.
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Der Anbau von Patisson, Melonen, Kürbis-Hybriden, Gurken und auch Zucchini wird grundsätzlich mit dem Einsatz einer lichtundurchlässigen Mulchfolie durchgeführt, wodurch im Abdeckungsbereich das Unkraut unterdrückt wird. Ein Herbizideinsatz ist daher nur auf dem offenen Bodenbereich zwischen den Mulchfolien erforderlich.
Die beantragten Kulturen und deren unmittelbares Umfeld kommen bei der Anwendung des Herbizids nicht direkt damit in Berührung. Bei Anwendungsfehlern, sowie unter extremen Witterungsbedingungen kann es auch zum Totalausfall der Kultur führen.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Karfiol, Salat, Endivie (geringfügige Verwendungen)
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
zugelassene Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Anwendungsempfehlung: 2,0 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung vor dem Pflanzen.
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Kren (geringfügige Verwendungen)
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung nach dem Pflanzen, beim Durchstoßen, vor dem Austrieb der Kultur.
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Knollensellerie, Stangensellerie (geringfügige Verwendungen)
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
zugelassene Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Anwendungsempfehlung: 2,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung nach dem Pflanzen, bis Stadium 13 (3-Blattstadium).
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Knollensellerie Nutzung als Bundsellerie (geringfügige Verwendungen)
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
zugelassene Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Anwendungsempfehlung: 2,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung nach dem Pflanzen, bis Stadium 13 (3-Blattstadium).
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Grünkohl Saatkultur (geringfügige Verwendungen)
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung nach dem Auflaufen, Stadium 12 (2-Blattstadium) bis Stadium 16 (6-Blattstadium).
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Grünkohl Pflanzkultur (geringfügige Verwendungen)
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
zugelassene Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Anwendungsempfehlung: 2,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung nach dem Anwachsen bis Stadium 16 (6-Blattstadium).
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Blattkohle Pflanzkultur (geringfügige Verwendungen)
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung vor dem Pflanzen.
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Kopfkohl Pflanzkultur (geringfügige Verwendungen)
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
zugelassene Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Anwendungsempfehlung: 2,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt entweder als Spritzung vor dem Pflanzen oder nach dem Anwachsen bis Stadium 16 (6-Blattstadium).
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Kohlsprossen Pflanzkultur (geringfügige Verwendungen)
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung vor dem Pflanzen.
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Kohlrabi Pflanzkultur (geringfügige Verwendungen)
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt vor dem Pflanzen unter Verwendung einer Pflanzmaschine mit Räumvorrichtung zur Räumung des Herbizidfilms in der Pflanzreihe.
Die Anwendung erfolgt im Spritzverfahren mit üblichen Geräten.
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Petersilie Nutzung als frisches Kraut (geringfügige Verwendungen)
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
zugelassene Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Anwendungsempfehlung: 2,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung vom Stadium 12 (2.Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet) bis Stadium 15 (2.Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet).
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Petersilie Nutzung als frisches Kraut (geringfügige Verwendungen) Splittingverfahren
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
1. Applikation: 2,0 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung vor dem Auflaufen der Kultur.
2. Applikation: 1,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung nach dem Auflaufen bis Stadium 13 (3.Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet).
Max Anzahl der Anwendungen: 2
Zeitlicher Abstand in Tagen: mind. 14
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Dill Nutzung als frisches Kraut (geringfügige Verwendungen)
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
zugelassene Aufwandmenge: 3,0 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Anwendungsempfehlung: 2,0 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung vor dem Auflaufen.
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Schnittlauch Nutzung als frisches Kraut (geringfügige Verwendungen)
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
zugelassene Aufwandmenge: 2,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Anwendungsempfehlung: 2,0 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung vor dem Auflaufen.
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Pastinaken, Wurzelpetersilie (geringfügige Verwendungen)
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
zugelassene Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Anwendungsempfehlung: 2,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung vor dem Auflaufen.
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Pastinaken, Wurzelpetersilie (geringfügige Verwendungen) Splittingverfahren
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 1,75 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
1. Applikation erfolgt als Spritzung vor dem Auflaufen der Kultur
2. Applikation erfolgt als Spritzung nach dem Auflaufen bis Stadium 13 (3.Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet).
Max Anzahl der Anwendungen: 2
Zeitlicher Abstand in Tagen: mind. 14
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Artischoke (geringfügige Verwendungen)
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung nach dem Anwachsen, von Stadium 13
(3. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet) bis Stadium 16 (6. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet.
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Erdbeeren (geringfügige Verwendungen)
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Gemeiner Windhalm, Ackerfuchsschwanzgras
Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung während der Vegetationsruhe, Spätherbst.
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Birne, Quitte, Eberesche (geringfügige Verwendungen) nicht im Pflanzjahr
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 400 – 600 l Wasser/ha
Spritzung als Reihenbehandlung mit Abschirmvorrichtung während der Vegetationsperiode bis Stadium 74 (Fruchtdurchmesser bis 40 mm; Frucht steht aufrecht; T-Stadium: Fruchtunterseite und Stiel bilden ein T) der Kultur.
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Der maximale Mittelaufwand darf 3,5 l/ha nicht überschreiten.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Birne, Quitte, Eberesche (geringfügige Verwendungen) nicht im Pflanzjahr
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 400 – 600 l Wasser/ha
Spritzung als Reihenbehandlung mit Abschirmvorrichtung im Herbst von Stadium 91 (Wachstum der Langtriebe abgeschlossen; Terminalknospe ausgereift; Laubblätter noch grün) bis Stadium 97 (Ende des Laubblattfalls) der Kultur.
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Der maximale Mittelaufwand darf 3,5 l/ha nicht überschreiten.
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Birne, Quitte, Eberesche (geringfügige Verwendungen) nicht im Pflanzjahr - Splittingverfahren
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 1,75 l/ha in 400 – 600 l Wasser/ha
Spritzung im Splittingverfahren als Reihenbehandlung mit Abschirmvorrichtung von Stadium 57 (Rotknospenstadium: Blütenstiele strecken sich, Kelchblätter sind leicht geöffnet; Blütenblätter gerade erkennbar) bis Stadium 74 (Fruchtdurchmesser bis 40 mm; Frucht steht aufrecht; T-Stadium: Fruchtunterseite und Stiel bilden ein T) der Kultur.
Max Anzahl der Anwendungen: 2
Zeitlicher Abstand in Tagen: mind. 14
Der maximale Mittelaufwand darf 3,5 l/ha nicht überschreiten.
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Steinobst (geringfügige Verwendungen) nicht im Pflanzjahr
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 400 – 600 l Wasser/ha
Spritzung als Reihenbehandlung mit Abschirmvorrichtung bis Stadium 73 [Zweiter Fruchtfall (Rötelfruchtfall)] oder nach der Ernte.
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Der maximale Mittelaufwand darf 3,5 l/ha nicht überschreiten.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Steinobst (geringfügige Verwendungen) nicht im Pflanzjahr - Splittingverfahren
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 1,75 l/ha in 400 – 600 l Wasser/ha
Spritzung im Splittingverfahren als Reihenbehandlung mit Abschirmvorrichtung von Stadium 57 (Kelchblätter geöffnet; Spitzen der Blütenblätter sichtbar; Einzelblüten mit geschlossenen weißen oder rosa Blütenblättern) bis Stadium 73 [Zweiter Fruchtfall (Rötelfruchtfall)] der Kultur.
Max Anzahl der Anwendungen: 2
Zeitlicher Abstand in Tagen: mind. 14
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
Der maximale Mittelaufwand darf 3,5 l/ha nicht überschreiten.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Johannisbeerartiges Beerenobst (geringfügige Verwendungen) nicht im Pflanzjahr
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 400 – 600 l Wasser/ha
Spritzung als Reihenbehandlung mit Abschirmvorrichtung bis Stadium 56
(Traubenachse beginnt sich zu strecken)
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Himbeerartiges Beerenobst (geringfügige Verwendungen) nicht im Pflanzjahr
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 3,0 l/ha in 400 – 600 l Wasser/ha
Spritzung als Reihenbehandlung mit Abschirmvorrichtung bis Stadium 51
(erste Blütenknospen sichtbar)
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Schalenobst (geringfügige Verwendungen) nicht im Pflanzjahr
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 400 – 600 l Wasser/ha
Spritzung als Reihenbehandlung mit Abschirmvorrichtung bis Stadium 55
(erste einzelne Blütenknospen sichtbar)
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Baumschulgehölzpflanzen (geringfügige Verwendungen)
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 600 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung während der Vegetationsperiode im Spätherbst bis Winter.
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Nicht in einjährigen Nadelgehölzsämlingen anwenden.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Ziergehölze zu Erzeugung von Schnittware (geringfügige Verwendungen)
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 – 600 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung während der Vegetationsperiode im Spätherbst bis Winter.
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Zierpflanzen in Topfkultur (geringfügige Verwendungen) im Freiland auf Stellflächen
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 600 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung vor der ersten Nutzung.
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Gewürzfenchel, Kümmel, Korinader (geringfügige Verwendungen) Verwendung von Früchten und Samen, Nutzung als Gewürz und teeähnliches Erzeugnis, Freiland - Gemüsebau
gegen Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Aufwandmenge: 3,5 l/ha in 200 - 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt als Spritzung vor dem Auflaufen ODER nach dem Auflaufen;
Stadium 00 (Trockener Samen; Überdauerungs- bzw. Vermehrungsorgan im Ruhestadium; Winter- bzw. Vegetationsruhe) bis Stadium 12 (2. Laubblatt bzw. Blattpaare oder Blattquirl entfaltet) der Kultur.
Max Anzahl der Anwendungen: 1
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit oder Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Allgemeine Hinweise
In direkter Nachbarschaft von Gemüse und Sonderkulturen, deren Beerntung in den nächsten Tagen oder Wochen vorgesehen ist, sind die Grundsätze der guten landwirtschaftlichen Praxis hinsichtlich der möglichen Beeinträchtigung benachbarter Kulturen besonders sorgfältig zu beachten. Abdrift von Spritzflüssigkeit ist unbedingt zu vermeiden. Absprachen zwischen Anbauern von Gemüse und Sonderkulturen und Anwendern tragen dazu bei, Auswirkungen auf benachbarte Kulturen zu vermeiden.

Wartefrist
- Mais (VA): 90 Tage
- Artischocke: 70 Tage
- Mais (NA), Gemüsefenchel, Knollensellerie (Nutzung als Bundsellerie), Stangensellerie, Grünkohl, Kopfkohl, Blattkohle: 60 Tage
- Futtererbse (NA) und Gemüseerbse (NA), Karotte (Splittingverfahren), Dill, Schnittlauch, Pastinaken, Wurzelpetersilie: 42 Tage
- Petersilie: 28 Tage
- Kohlrabi: 21 Tage
- Wintergetreide, Raps, Futtererbse (VA), Gemüseerbse (VA), Ackerbohne, Sojabohnen, Sonnenblumen, Zwiebelgemüse, Karotten (VA), Lupine-Arten, Spargel: (F)
(F) = Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Anwendungstechnik
I. Herstellung und Ausbringung der Spritzbrühe
Gebräuchliche Wassermenge: 200 – 400 l/ha
Spritzgerät regelmäßig auf Prüfstand testen.
Vor Einsatz Gerät und Düsenausstoß überprüfen.
Nur soviel Spritzbrühe ansetzen, wie gebraucht wird.
Spritztank mit der Hälfte der erforderlichen Wassermenge füllen.
Produktbehälter gut schütteln, Produkt bei eingeschaltetem Rührwerk zugeben und restliche Wassermenge auffüllen. Achtung: Spritzbrühe umgehend ausbringen, auf keinen Fall mehr als 8 Stunden ohne Aufrühren stehen lassen. Überdosierung und Abdrift vermeiden. Spritzbrühereste im Verhältnis 1:10 mit Wasser verdünnen und auf der behandelten Fläche ausspritzen.

II. Gerätereinigung
Spritzgerät und -leitungen nach Gebrauch gründlich mit Wasser spülen. Anfallendes Spülwasser auf vorher behandelten Flächen ausspritzen. Waschwasser aus der Gerätereinigung nicht in die Kanalisation oder Gewässer gelangen lassen.

Mischbarkeit
Tankmischungen mit Pflanzenschutzmitteln
Stomp® Aqua ist mischbar mit Basagran®, Cadou®4, Focus® Ultra, IPU-haltigen sowie CTU-haltigen Produkten, Axial®350, Falkon®1, Lexus®2, Pointer®2SX®2, Kelvin®OD, Spectrum®, Clio® und Dash® E.C., Clio® Super, Arrat® und Dash® E.C.

Tankmischung mit AHL
Die Tankmischung Stomp Aqua + AHL ist im Vorauflauf-Verfahren möglich, (siehe auch „Wichtige Hinweise zum Einsatz in Wintergetreide“)
In Tankmischungen sind die von der Zulassungsbehörde festgesetzten und genehmigten Anwendungsgebiete und Anwendungsbestimmungen für den Mischpartner einzuhalten.

Maßnahmen im Unglücksfall

Erste-Hilfe-Maßnahmen
Verunreinigte Kleidung entfernen.

Hinweise für den Arzt

Behandlung: Symptomatische Behandlung (Dekontamination, Vitalfunktionen), kein spezifisches Antidot bekannt.

Gefahrenhinweise

Gefahr/Achtung



Carmina® 640

Herbizid zur Bekämpfung von Gemeinem Windhalm und zwei keimblättrigen Unkräutern in Wintergetreide im Herbst.

Amtl. Pfl. Reg. Nr. 3085
Handelsform: 5 Liter

Wirkstoff

Chlortoluron (600 g/l, 50,9 Gew.-%) + Diflufenican (40 g/l, 3,4 Gew.-%), Suspensionskonzentrat

Zugelassene Anwendungen

Schaderreger Kultur Aufwandmenge
Gemeiner Windhalm, einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Winterweichweizen, Wintergerste, Winterroggen, Wintertriticale 2,5 l/ha in 200 - 400 l/ha Wasser nach dem Auflaufen der Kultur im Herbst vom Stadium 10 (1. Laubblatt aus der Koleoptile ausgetreten) bis Stadium 29 (Ende der Bestockung) spritzen,
Max. 1 Anwendung

Wartefrist:
Abgedeckt durch zugelassene Anwendung.

Anwendungshinweise

Wirkung
Chlortoluron wird sowohl über die Wurzeln als auch über die Blätter aufgenommen und erfasst daher bereits vorhandene wie auch später keimende Ungräser und Unkräuter. Bei der Nachauflaufanwendung wird Chlortoluron von den Ungräsern überwiegend über die Wurzeln aufgenommen, während bei den Unkräutern die Hauptwirkung über die Blätter erfolgt. Ausreichende Bodenfeuchtigkeit ist daher wichtig für eine gute Ungraswirkung. Ähnlich wie Chlortoluron wird auch Diflufenican sowohl über die Wurzeln als auch über die Blätter bereits vorhandener wie auch später keimender Unkräuter aufgenommen.

Wirkungsspektrum

Hinweise zur sachgerechten Anwendung

Anwendungsempfehlungen
Carmina 640 wird im Nachauflauf im Herbst in Winterweichweizen, Wintergerste, Winterroggen, Triticale mit Austreten des ersten Blattes aus der Koleoptile bis zum Ende der Bestockung eingesetzt (BBCH 10-29) Aufwandmenge:
- Gemeiner Windhalm, einjährige zweikeimblättrige Unkräuter:
2,5 l/ha, Anzahl der Anwendungen: max. 1, Wassermenge: 200-400 l/ha

Anwendungsempfehlung für Stomp Perfekt
Zur Verbreiterung des Wirkungsspektrums empfehlen wir die Kombination aus 2 l/ha Stomp® Aqua + 1 l/ha Carmina 640. Die Anwendung in Wintergerste, Winterweichweizen, Winterroggen und Wintertriticale erfolgt nach dem Auflaufen der Kultur im Herbst bis zum 3-Blatt-Stadium der Unkräuter in praxisüblichen Wassermengen von 200-400 l/ha. Für diese Kombination ist folgender Abstand zu Oberflächengewässern einzuhalten: 15/10/5/5 (Regelabstand/ Abdriftminderungsklassen 50 %/75 %/90 %). Durch die abgesenkte Aufwandmenge von Carmina 640 wird die Sortenempfindlichkeit der Weichweizensorten gemildert.

Besondere Hinweise
Bei verstärkter Nachtfrostgefahr nicht mehr spritzen. Wenn die Ungräser das 4-Blattstadium noch nicht überschritten haben, ist die Wirkung am besten. Das Wintergetreide sollte gleichmäßig tief, mindestens 2-3 cm gedrillt werden. Feuchter Boden und Niederschläge nach der Spritzung fördern die Wirkung. Extrem trockener Boden beeinträchtigt bzw. verzögert die Wirkung. Auf humusreichen Böden und Moorböden ist mit einer verminderten Wirkung zu rechnen. Nach der Behandlung keine Bodenbearbeitung mehr durchführen. Untersaaten sind nicht möglich. Zwischen der Anwendung von Carmina 640 und einer Kalkstickstoffgabe sollte eine Zeitspanne von mindestens 4 Wochen liegen. Auf Gülleflächen, die mit Carmina 640 behandelt werden, können u.U. Wirkungsminderungen auftreten. Flächen, die zur Staunässe neigen, sind von der Behandlung auszuschließen. Wegen des Risikos von Kulturschäden sollten Getreideflächen auf sehr sandigen, sehr leichten oder sehr steinigen Böden nicht behandelt werden. Eine Nachauflauf-Behandlung von Beständen, die unter Stress, Frost, Krankheiten oder Nährstoffmangel leiden, ist zu vermeiden.

Darüber hinaus sind folgende Hinweise zu beachten:

Nicht behandeln:

Behördliche Auflagen:
Keine Anwendung auf drainierten Flächen.
Keine Anwendung auf leichten Böden.
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Jahr auf derselben Fläche, auch keine zusätzlichen Anwendungen mit anderen Mitteln, die den Wirkstoff Chlortoluron enthalten.

Resistenzvorbeugung
Carmina 640 enthält die Wirkstoffe Chlortoluron und Diflufenican. Chlortoluron gehört zur Gruppe der Harnstoffe, dessen Wirkungsmechanismus in die Gruppe C2 der HRAC-Klassifizierung eingestuft ist. Diflufenican gehört zur Gruppe der Pyridincarboxamide, dessen Wirkungsmechanismus in die Gruppe F1 der HRAC-Klassifizierung eingestuft ist. Weitere Informationen siehe Internet www.plantprotection.org.

Wenn diese Herbizide über mehrere Jahre auf demselben Feld eingesetzt werden, ist regional eine Selektion von resistenten Biotypen potenziell möglich. Geeignete Resistenzvermeidungsstrategien sind zu berücksichtigen, wie z.B.:

Sortenverträglichkeit
Carmina 640 wird nach bisheriger Kenntnis in allen Wintergersten-, Winterroggen- und Triticalesorten gut vertragen.
In Winterweichweizen Sortenverträglichkeit beachten. Carmina 640 kann in folgenden Winterweizen-Sorten angewendet werden:
Achat, Actros, Adesso, Adler, Akratos, Akteur, Alfons, Albertus, Albrecht, Allegro, Alves, Ambition, Anapolis, Andalou, Andros, Angelus, Antonius, Apache, Apertus, Apian, Ararat, Ares, Arezzo, Arktis, Astardo, Astron, Atlantis, Attraktion, Augustus, Avenir, Azurro
Balitus, Bandit, Barok, Barryton, Batis, Beaver, Belisar, Bermude, Bernstein, Boheme, Bombus, Bonitus, Bontaris, Boomer, Borneo, Boxer, Brigadier, Brilliant, Bussard, Buteo
Campari, Capo, Carenius, Certo, Cetus, Chagall, Champion, Charger, Chevalier, Colonia, Complet, Contra, Contur, Cornelius, Cubus
Dakota, Dekan, Desamo, Dias, Discus, Dobson, Dolomit, Drifter, Dunai
Edgar, Edison, Edward, Elegant, Element, Elixer, Elvis, Emerino, Emilio, Enorm, Ephoros, Esket, Estevan, Estivus, Etana, Euclide, Euris, Eurofit, Eurojet, Excelcior, Excellenz, Exklusiv
Faktor, Farandole, Flair, Florett, Florian, Florida, Forum, Franz, Fregatt, Frisky, Frühprobst, Frument, Fulvio, Futur
Gaston, Gaudio, Gecko, Genius, Globus, Glockner, Gorbi, Gordian, Gourmet, Graindor, Granada, Granat, Greif, Grommit
Hattrik, Helmut, Hermann, Heroldo, Herzog, Hewitt, Hourra, Hybnos 1, Hybred, Hycory, Hysun
Ibis, Ilias, Indigo, Inspiration, Isengrain
JB Asano, Jaguar, Jakob, Jenga, Johnny, Joker, Jonas, Julius
Kanzler, Kerubino, Kometus, Kompass, Kornett, Kranich, Kredo, KWS Ferrum, KWS Loft
Lahertis, Landsknecht, Laurenzio, Lennox, Levendis, Limes, Linus, Ludwig, Lukas, Lukullus, Lupus
Manager, Markant, Matrix, Megas, Meister, Memory, Mescal, Messino, Meteor, Midas, Mirage, Mobie, Moldau, Monopol, Mulan, Mythos
Niklas, Nirvana
Ohio, Okapi, Opal, Opus, Orcas, Orkan, Orvantis
Pamier, Pannonikus, Paroli, Patras, Pedro, Pegassos, Pepital, Perceval, Petrus, Philipp, Pikeur, Pionier, Pitbull, Plutos, Potenzial, Princeps, Privileg, Profilus,
Ramiro, Rebell, Rektor, Retro, RGT Reform, Richard, Ritmo, Roland, Rosso, Rumor
Sailor, Sarmund, Saturnus, Sax, Schamane, Siegfried, Sixtus, Skagen, Skalmeje, Skater, Smaragd, Sokrates, Sophytra, Spontan, St. Kranich
Tambor, Tarso, Tataros, Tiger, Tobak, Tommi, Toras, Torrild, Trokadero, Tuareg, Tulsa, Türkis
Vivant
Wenzel, Winnetou
Xanthos, Xenos
Zeppelin, Zobel.

Wartezeit
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Nachbau
Behördliche Auflage: Schäden an nachgebauten zweikeimblättrigen Zwischenfrüchten und Winterraps sind möglich. Im Rahmen der Fruchtfolge ist bei praxisüblicher Bodenbearbeitung (10 - 15 cm) der Nachbau aller Kulturen nach der Ernte möglich.
Untersaaten dürfen nicht in mit Carmina 640 behandeltem Wintergetreide erfolgen. Bei vorzeitigem Umbruch behandelter Kulturen durch ungünstige Verhältnisse (z.B. Frost) ist eine Neubestellung von Winterweichweizen (Sortenverträglichkeit beachten) und Winterroggen im Herbst bis Winter möglich. Bei Umbruch im Frühjahr können Sommerweichweizen (nicht Durum-Weizen), Sommergerste, Mais und Kartoffeln nachgebaut werden. Beim Nachbau von Sommerweichweizen und Sommergerste ist auf eine gut mischende Bodenbearbeitung (Pflug, Fräse, mindestens 20 cm tief) zu achten.

Hinweise zur Anwendungstechnik

Mischbarkeit
Tankmischungen von Carmina 640 mit anderen Herbiziden und Insektiziden sind möglich. Bei der Mischung mit AHL ist folgendes zu beachten:
a) AHL mit Wasser im Verhältnis 1:3 mischen, Carmina 640 kann direkt der verdünnten Ammoniumnitrat- Harnstoff- Lösung zugegeben werden.
b) AHL konzentriert, d.h. unverdünnt:
Carmina 640 vorher (!) mindestens im Verhältnis 1:1 mit Wasser vermischen und erst dann der Ammoniumnitrat- Harnstofflösung zugeben. Mischungen umgehend ausbringen. In Tankmischungen sind die von der Zulassungsbehörde festgesetzten und genehmigten Anwendungsgebiete und Anwendungsbestimmungen für den Mischpartner einzuhalten.
Für evtl. negative Auswirkungen von Tankmischungen mit von uns nicht als mischbar eingestuften Produkten haften wir nicht.
Bei Verwendung mehrerer Produkte in einer Tankmischung können unvorhergesehene Wechselwirkungen auftreten. Generell sind die Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sowie die Grundsätze der Guten Landwirtschaftlichen Praxis zu beachten.

Herstellung der Spritzbrühe
Nur so viel Spritzflüssigkeit ansetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang wird die Verwendung von üblicher Schutzausrüstung empfohlen.

  1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen.
  2. Rührwerk einschalten.
  3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln!
  4. Produkt über das Einspülsieb oder direkt in den Tank geben.
  5. Entleerte Präparatbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben.
  6. Tank mit Wasser auffüllen.
  7. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Wasseraufwandmenge: 200–400 l/ha

Ausbringung der Spritzflüssigkeit
Ständige Kontrolle des Spritzflüssigkeitsverbrauches während der Arbeit in Bezug zur behandelten Fläche. Ein Durchfluss- und Dosiermessgerät bietet sich als technisches Hilfsmittel an. Während der Fahrt und während der Ausbringung Rührwerk laufen lassen. Nach Arbeitspausen Spritzbrühe erneut sorgfältig aufrühren.

Spritzenreinigung
Nach Beendigung der Spritzung muss das Gerät sorgfältig gereinigt werden:

Restmengenverwertung
Nie mehr Spritzbrühe ansetzen als notwendig. Behälter restlos entleeren, mit Wasser ausspülen und Spülwasser der Spritzbrühe beigeben. Eventuell auftretende Reste von Spritzbrühe und aus der Gerätereinigung nie in die Kanalisation oder im Freiland ablassen, sondern verdünnt auf der zuvor behandelten Fläche ausbringen.

Maßnahmen im Unglücksfall

Erste Hilfe

Hinweise für den Arzt

Brand

Lösch- und Brandrückstände nicht in Gewässer oder Kanalisation gelangen lassen.

Transport und Lagerung

Transport
ln verschlossener Originalverpackung, getrennt von Nahrungs- und Futtermitteln, nicht unter 0 °C und über 40 °C lagern und transportieren. So lagern, dass Betriebsfremde und Kinder keinen Zutritt haben.

Lagerung
LGK 12/10 (Lagerklasse nach VCI)

Gefahrenhinweise

Achtung