Pantopur® Pack
Das Breitbandherbizid in der Rübe.

Herbizidkombipackung zur Bekämpfung von einjährigen zweikeimblättrigen Unkräutern in Futter-und Zuckerrübe.

Amtl. Pfl. Reg. Nr. Betasana® SC: 3183-901
Amtl. Pfl. Reg. Nr. Galipur®: 3421


Handelsform: 5 l Galipur® + 15 l Betasana® SC

Vorteile

  • Große Wirkungsbreite
  • Sehr gute Pflanzenverträglichkeit
  • Hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis

Wirkstoff

Betasana® SC: 160 g/L Phenmedipham (15,81 Gew.%), Suspensionskonzentrat
Galipur®: Ethofumesat (500 g/l, 44,1 Gew.-%), Suspensionskonzentrat

Zugelassene Anwendungen

Betasana® SC / 3. Indikation

Schaderreger Kultur Aufwandmenge
einjährigen zweikeimblättrige Unkräuter Futterrübe, Zuckerrübe 2 l/ha in 200 - 400 l/ha Wasser nach dem Auflaufen der Kultur, Stadium 14 (Keimblätter waagerecht entfaltet) bis Stadium 33 (30 Prozent der Pflanzen benachbarter Reihen berühren sich) der Kultur, nach dem Auflaufen der Unkräuter spritzen
Max. 3 Anwendung

Zeitlicher Abstand: 6 - 15 Tage
Wartefrist: 90 Tage

Galipur® / 1. Indikation

Schaderreger Kultur Aufwandmenge
einjährige Gräser, einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Futterrüben, Zuckerrüben 0,6 l/ha in 200 - 300 l/ha Wasser Stadium 12 [2 Laubblätter (1. Blattpaar) entfaltet)] bis Stadium 19 (9 und mehr Laubblätter entfaltet) der Kultur spritzen im Splittingverfahren
Max. 3 Anwendungen in der Kultur bzw. je Jahr im Abstand von 5 Tagen

Wartefrist: keine

Anwendung
Zur Verbreiterung des Wirkungsspektrums empfehlen wir die Mischung von Betasana SC und Galipur. Natürlich können Modipur® perfekt oder weitere Metamitron Produkte zusätzlich beigemischt werden. Voraussetzung für eine gute Wirkung ist, dass sich die Unkräuter zum Zeitpunkt der Applikation noch im Keimblattstadium befinden.

Empfohlene Aufwandmengen

*Die Öl-Aufwandmenge richtet sich nach der Wachsschicht der Rübe und nach den Witterungsbedingungen.

Behördliche Auflagen zum Schutz von Gewässern und Nichtzielorganismen
Zum Schutz von Gewässerorganismen nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern anwenden. In jedem Fall ist eine unbehandelte Pufferzone mit folgendem Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten:
Spritzen
30 m (Regelabstand)
15 m (Abdriftminderungsklasse 50 %)
10 m (Abdriftminderungsklasse 75 %)
5 m (Abdriftminderungsklasse 90 %)
Auf abtragsgefährdeten Flächen ist zum Schutz von Gewässerorganismen durch Abschwemmung in Oberflächengewässer ein Mindestabstand durch einen 10 m bewachsenen Grünstreifen einzuhalten. Dieser Mindestabstand kann durch abdriftmindernde Maßnahmen nicht weiter reduziert werden.


Betasana® SC

Herbizid gegen auflaufende Unkräuter in Futter- und Zuckerrüben sowie in Erdbeeren und Spinat.

Amtl. Pfl. Reg. Nr. 3183-901
Handelsform: 5 Liter

Wirkstoff

Phenmedipham 160 g/l (Gew.-%: 15,81), Suspensionskonzentrat

Zugelassene Anwendungsbestimmungen

1. Indikation:

2. Indikation:

3. Indikation:

4. Indikation:

5. Indikation:

6. Indikation:

7. Indikation:

8. Indikation:

9. Indikation:

10. Indikation:

Anwendungshinweise

Sonstige Auflagen und Hinweise
Die maximale Aufwandmenge beträgt 6 l/ha/Jahr. 9 - Erdbeeren (FRAAN), 10 - Erdbeeren (FRAAN) Klassifikation des/der Wirkstoffe(s) gemäß Herbicide Resistance Action Committee (HRAC):
Wirkmechanismus (HRAC GRUPPE): C1.
Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebssp ezifischen Bedingungen zu prüfen.
4 - Spinat (SPQOL), 5 - Erdbeeren (FRAAN), 6 - Erdbeeren (FRAAN), 7 - Erdbeeren (FRAAN), 8 - Erdbeeren (FRAAN), 9 - Erdbeeren (FRAAN), 10 - Erdbeeren (FRAAN)

Gebrauchsanleitung
Betasana SC ist ein Herbizid gegen Unkräuter in Futter- und Zuckerrüben sowie in Erdbeeren und Spinat.
Betasana SC wird ausschließlich über die Blätter der Unkräuter aufgenommen und wirkt somit unabhängig von Bodenfeuchte und Bodenart.

Wirkungsspektrum

*im Keimblattstadium bekämpfbar.

Pflanzenverträglichkeit
Unter normalen Verhältnissen ist Betasana SC in Futter- und Zuckerrüben ausgezeichnet verträglich.
Unter ungünstigen Bedingungen können Wachstumsstillstand oder Blattaufhellung an den Rübenblättern auftreten. Erfahrungsgemäß verschwinden diese beiden Symptome jedoch schnell wieder und haben keinerlei Ertragseinfluß. Kranke und geschwächte Rüben dürfen nicht mit Betasana SC behandelt werden. Zumischen von Netzmitteln, Formulierungshilfsstoffen bzw. von uns nicht empfohlenen Düngemitteln können die Verträglichkeit z. T. erheblich beeinflussen. Ungünstige pH-Werte oder Übersalzung von Böden sowie verspätete Wirkungen im Vorauflauf eingesetzter Herbizide können die Verträglichkeit einer Nachlaufbehandlung stark herabsetzen.

Hinweise zur Anwendungstechnik

Mischbarkeit
Betasana SC ist mit allen Rübenauflaufprodukten und Blattdüngern mischbar. Zu Tankmischungen von Betasana SC mit anderen Herbiziden keine Insektizide zugeben.
Bei Tankmischungen grundsätzlich die Gebrauchsanleitung der betroffenen Produkte beachten.

Anwendungstechnik
Ansetzen der Spritzbrühe

  1. Tank zu 2/3 mit der benötigten Wassermenge füllen, Rührwerk einschalten.
  2. Rührwerk einschalten und bis zur Beendung der Spritzarbeit eingeschaltet lassen.
  3. Benötigte Menge Betasana SC über das Einfüllsieb langsam in den Spritztank geben.
  4. Restliche Wassermenge auffüllen. Spritzbrühe unmittelbar (innerhalb von 2 Stunden) ausbringen.
    Bei längeren Standzeiten insbesondere bei niedrigen Wassertemperaturen (5°C) kann es zu Kristallisation des Mittels kommen. Abdrift vermeiden.

Reinigung
Die Spritzgeräte sind sofort nach Beendung der Spritzarbeit mit viel Wasser, besser noch mit einem speziellen Reinigungsmittel, gründlich zu reinigen und mit klarem Wasser nachzuspülen.
Reinigungsflüssigkeit nicht in Gewässer gelangen lassen.

Maßnahmen im Unglücksfall

Erste-Hilfe-Maßnahmen

Hinweise für den Arzt
Symptomatische Behandlung.

Im Brandfall
CO2, Löschpulver, Schaum oder Wasser. Es darf kein massiver Wasserstrahl verwendet werden, weil er das Feuer ausstreuen und ausbreiten kann. Im Brandfall umluftunabhängige Atemschutzgeräte verwenden.

Bei Verschütten
Verschüttete Menge mit inertem Material aufnehmen (z.B. trockenem Sand oder Erde), dann in einen Behälter für Chemieabfälle geben.

Hinweise für Transport und Lagerung

Handhabung und Lagerung
Die Behälter gut verschlossen aufbewahren. Kühl, trocken und mit ausreichender Luftzufuhr lagern. Nur im Originalbehälter aufbewahren. Produkt nicht in der Nähe von Lebensmitteln, Getränken, Futtermitteln und für Kinder unzugänglich aufbewahren. Vor Licht schützen.

Gefahrenhinweise

Achtung


Vorsicht, Pflanzenschutzmittel!

Gefahrenhinweise:

Sicherheitshinweise:

Weitere Gefahren- und Sicherheitshinweise:


Galipur®

Herbizid zur Bekämpfung von Einjährigen Gräsern und Einjährigen zweikeimblättrigen Unkräuter in Futter- und Zuckerrüben, Deutschem Weidelgras und Italienischem Raygras zur Saatgutproduktion.

Amtl. Pfl. Reg. Nr. 3421
Handelsform: 1 Liter

Wirkstoff

Ethofumesat (500 g/l, 44,1 Gew.-%), Suspensionskonzentrat

Zugelassene Anwendungen

Schaderreger Kultur Aufwandmenge Wartefrist
einjährige Gräser, einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Zuckerrübe, Futterrübe 0,6 l/ha in 200 - 300 l/ha Wasser im Stadium 12-19 im Abstand von 5 - 14 Tagen im Splittingverfahren spritzen;
max. 3 Anwendungen
-
einjährige Gräser, einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Zuckerrübe, Futterrübe 1 l/ha in 200 - 300 l/ha Wasser im Stadium 14 spritzen;
max. 1 Anwendung in der Kultur bzw. je Jahr
-
einjährige Gräser, einjährige zweikeimblättrige Unkräuter Deutsches Weidelgras zur Saatgutproduktion, Italienisches Raygras zur Saatgutproduktion 2 l/ha in 200 - 300 l/ha Wasser im Stadium 22 - 29 der Kultur spritzen;
max. 1 Anwendung in der Kultur bzw. je Jahr
-

Anwendung

Wirkungsweise
Der in Galipur enthaltene Wirkstoff Ethofumesat wird sowohl über das Blatt als auch über den Boden von den Unkräutern aufgenommen. Er hemmt das Wachstum der Keimlinge und jungen Unkräuter und führt damit zu ihrem Absterben.
Der Anwendungszeitpunkt sollte sich nach dem Stadium der zu bekämpfenden Unkräuter richten. Unkräuter werden am besten während des Auflaufens oder im Keimlingsstadium bekämpft.

Wirkungsspektrum

Hinweise zur sachgerechten Anwendung

Behördliche Auflagen
Die maximale Aufwandmenge von 1 kg/ha/Jahr Wirkstoff (Ethofumesat) auf derselben Fläche darf - auch in Kombination mit anderen diesen Wirkstoff enthaltenden Pflanzenschutzmitteln - nicht überschritten werden. Anwendung von Mitteln mit dem Wirkstoff Ethofumesat nur alle 3 Jahre auf derselben Fläche.

Sonstige Auflagen und Hinweise

Pflanzenverträglichkeit
Unter normalen Verhältnissen ist Galipur in Futter- und Zuckerrübensorten ausgezeichnet verträglich. Unter ungünstigen Bedingungen können Wachstumsstillstand oder Blattaufhellung an den Rübenblättern auftreten. Erfahrungsgemäß verschwinden diese beiden Symptome jedoch schnell wieder und haben keinerlei Ertragseinfluss. Kranke und geschwächte Rüben dürfen nicht mit Galipur behandelt werden. Zumischen von Netzmitteln, Formulierungshilfsstoffen bzw. von uns nicht empfohlenen Düngemitteln können die Verträglichkeit z. T. erheblich beeinflussen. Ungünstige pH-Werte oder Übersalzung von Böden sowie verspätete Wirkungen im Vorauflauf eingesetzter Herbizide können die Verträglichkeit einer Nachauflaufbehandlung stark herabsetzen.

Nachbau
Rüben können jederzeit nach der Anwendung von Galipur nachgebaut werden. Andere Kulturen können 3 Monate nach der Applikation gesät werden. Vor der neuen Saatbeetbereitung sollte der Boden auf mindestens 15 cm gepflügt werden.

Resistenzmanagement
Klassifikation des Wirkstoffes gemäß Herbicide Resistance Action Commitee (HRAC):
Wirkungsmechanismus (HRAC GRUPPE) N.

Wichtiger Hinweis
Die Verwendung von Erntegütern aus Zwischen- und Unterkulturen als Lebensmittel pflanzlicher Herkunft ist unzulässig.

Hinweise zur Anwendungstechnik

Mischbarkeit
Galipur ist mit allen Rübennachauflaufherbiziden wie Metamitron-Produkten (z.B. Modipur perfekt), Phenmedipham-Produkten (z.B. Pantopur profi) sowie Blattdüngern mischbar. Zu Tankmischungen von Galipur mit anderen Herbiziden keine Insektizide zugeben.
Bei Tankmischungen grundsätzlich die Gebrauchsanleitung der betroffenen Produkte beachten.

Ansetzen der Spritzbrühe

  1. Tank zu 2/3 mit der benötigten Wassermenge füllen.
  2. Rührwerk einschalten und bis zur Beendigung der Spritzarbeit eingeschalten lassen.
  3. Benötigte Menge Galipur über das Einfüllsieb langsam in den Spritztank geben.
  4. Restliche Wassermenge auffüllen.
    Spritzbrühe unmittelbar (innerhalb von 2 Stunden) ausbringen.
    Bei längeren Standzeiten - insbesondere bei niedrigen Wassertemperaturen (5°C) - kann es zu einer Kristallisation des Mittels kommen. Abdrift vermeiden.

Spritzenreinigung
Die Spritzgeräte sind sofort nach Beendigung der Spritzarbeit mit viel Wasser, besser noch mit einem speziellen Reinigungsmittel, gründlich zu reinigen und mit klarem Wasser nachzuspülen. Reinigungsflüssigkeit nicht in Gewässer gelangen lassen.

Maßnahmen im Unglücksfall

Erste-Hilfe-Maßnahmen

Hinweise für den Arzt
Symptomatische Behandlung.

Maßnahmen im Unglücksfall

Hinweise für Transport und Lagerung

Die Behälter gut verschlossen aufbewahren. Kühl, trocken und mit ausreichender Luftzufuhr lagern. Nur im Originalbehälter aufbewahren. Produkt nicht in der Nähe von Lebensmitteln, Getränken, Tierfutter und für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Die Lagerung, der Transport und die Anwendung eines Pflanzenschutzmittels unterliegen weiteren gesetzlichen Bestimmungen.

Gefahrenhinweise