Orius®
Mehr Sicherheit durch neue Formulierungstechnologie.

Orius ist ein breit wirksames Fungizid mit systemischen Eigenschaften gegen Pilzkrankheiten in Getreide und Raps.

Amtl. Pfl. Reg. Nr. 3164
Handelsform: 5 Liter

Vorteile

  • Bewährter Wirkstoff als griffiges Emulsionskonzentrat formuliert
  • Breites Wirkungsspektrum und besonders stark gegen Roste
  • Zulassung in Weizen, Gerste, Roggen, Triticale und Raps
  • Hervorragender Mischpartner

Wirkstoff

200 g/l Tebuconazol, Emulsion, Öl in Wasser

Zugelassene Anwendungen

Schaderreger Kultur Aufwandmenge Wartefrist
Echter Mehltau
(Erysiphe graminis)
Weizen 1,25 l/ha in 200-400 l/ha Wasser im Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. Sichtbarwerden der ersten Symptome bis Beginn der Blüte, ab Stadium 32 (2-Knoten-Stadium) bis Stadium 61 (Beginn der Blüte) spritzen;
max. 1 Anwendung
-
Braunrost
(Puccinia recondita)
Weizen 1,25 l/ha in 200-400 l/ha Wasser im Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. Sichtbarwerden der ersten Symptome bis Beginn der Blüte, ab Stadium 32 (2 - Knoten-Stadium) bis Stadium 69 (Ende der Blüte) spritzen;
max. 1 Anwendung
-
Echter Mehltau
(Erysiphe graminis)
Gerste 1,5 l/ha in 200-400 l/ha Wasser im Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. Sichtbarwerden der ersten Symptome bis Beginn der Blüte, ab Stadium 32 (2-Knoten-Stadium) bis Stadium 61 (Beginn der Blüte) spritzen;
max. 1 Anwendung
-
Zwergrost
(Puccinia hordei)
Gerste 1,5 l/ha in 200-400 l/ha Wasser im Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. Sichtbarwerden der ersten Symptome bis Beginn der Blüte, ab Stadium 32 (2-Knoten-Stadium) bis Stadium 61 (Beginn der Blüte) spritzen;
max. 1 Anwendung
-
Netzfleckenkrankheit
(Pyrenophora teres)
Gerste 1,5 l/ha in 200-400 l/ha Wasser im Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. Sichtbarwerden der ersten Symptome bis Beginn der Blüte, ab Stadium 32 (2-Knoten-Stadium) bis Stadium 61 (Beginn der Blüte) spritzen;
max. 1 Anwendung
-
Blattfleckenkrankheit
(Rhynchosporium secalis)
Gerste 1,5 l/ha in 200-400 l/ha Wasser im Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. Sichtbarwerden der ersten Symptome bis Beginn der Blüte, ab Stadium 32 (2-Knoten-Stadium) bis Stadium 61 (Beginn der Blüte) spritzen;
max. 1 Anwendung
-
Echter Mehltau
(Erysiphe graminis)
Roggen 1,5 l/ha in 200-400 l/ha Wasser im Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. Sichtbarwerden der ersten Symptome bis Beginn der Blüte, ab Stadium 32 (2-Knoten-Stadium) bis Stadium 61 (Beginn der Blüte) spritzen;
max. 1 Anwendung
-
Braunrost
(Puccinia recondita)
Roggen 1,5 l/ha in 200-400 l/ha Wasser im Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. Sichtbarwerden der ersten Symptome bis Beginn der Blüte, ab Stadium 32 (2 - Knoten-Stadium) bis Stadium 69 (Ende der Blüte) spritzen;
max. 1 Anwendung
-
Rhynchosporium-Blattfleckenkrankheit
(Rhynchosporium secalis)
Roggen 1,5 l/ha in 200-400 l/ha Wasser im Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. Sichtbarwerden der ersten Symptome bis Beginn der Blüte, ab Stadium 32 (2-Knoten-Stadium) bis Stadium 61 (Beginn der Blüte) spritzen -
Echter Mehltau
(Erysiphe graminis)
Triticale 1,5 l/ha in 200-400 l/ha Wasser im Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. Sichtbarwerden der ersten Symptome bis Beginn der Blüte, ab Stadium 32 (2-Knoten-Stadium) bis Stadium 61 (Beginn der Blüte) spritzen;
max. 1 Anwendung
-
Septoria-Arten
(Septoria spp.)
Triticale 1,5 l/ha in 200-400 l/ha Wasser im Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. Sichtbarwerden der ersten Symptome bis Beginn der Blüte, ab Stadium 32 (2-Knoten-Stadium) bis Stadium 61 (Beginn der Blüte) spritzen;
max. 1 Anwendung
-
Braunrost
(Puccinia recondita)
Triticale 1,5 l/ha in 200-400 l/ha Wasser im Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. Sichtbarwerden der ersten Symptome bis Beginn der Blüte, ab Stadium 32 (2 - Knoten-Stadium) bis Stadium 69 (Ende der Blüte) spritzen;
max. 1 Anwendung
-
Weißstängeligkeit/Rapskrebs
(Sclerotinia sclerotiorum)
Raps 1,5 l/ha in 200-400 l/ha Wasser bei Befallsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis, Ab Stadium 65 (Vollblüte: ca. 50 % der Blüten am Haupttrieb offen. Erste Blütenblätter fallen bereits ab.) spritzen;
max. 1 Anwendung
-
Wurzelhals- und Stängelfäule
(Leptosphaeria maculans)
Raps 1,5 l/ha in 200-400 l/ha Wasser im Herbst, bei Befallsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis, Ab Stadium 16 (6. Laubblatt entfaltet) bis Stadium 29 (9 oder mehr Seitensprosse sichtbar) spritzen;
max. 1 Anwendung
-
Wurzelhals- und Stängelfäule
(Leptosphaeria maculans)
Raps 1,5 l/ha in 200-400 l/ha Wasser im Frühjahr, bei Befallsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis, Ab Stadium 32 (2. sichtbar gestrecktes Internodium) bis Stadium 55 [Einzelblüten der Hauptinfloreszenz sichtbar (geschlossen)] der Kultur spritzen;
max. 1 Anwendung
-
Standfestigkeit Raps 1,5 l/ha in 200-400 l/ha Wasser im Frühjahr, ab Stadium 32 (2. sichtbar gestrecktes Internodium) bis Stadium 55 [Einzelblüten der Hauptinfloreszenz sichtbar (geschlossen)] der Kultur spritzen;
max. 1 Anwendung
-
Winterfestigkeit Raps 1,5 l/ha in 200-400 l/ha Wasser im Herbst, ab Stadium 16 (6. Laubblatt entfaltet) bis Stadium 29 (9 oder mehr Seitensprosse sichtbar) spritzen;
max. 1 Anwendung
-

Anwendungshinweise

Sonstige Auflagen und Hinweise
Nur trockene Bestände behandeln. Nach der Behandlung mit Orius sollte ca. 1 - 2 Stunden kein Niederschlag fallen.
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Jahr und Kultur.

Wirkungsweise
Orius ist ein breit wirksames Fungizid mit systemischen Eigenschaften gegen Pilzkrankheiten in Wintergetreide und Raps. Orius wirkt sowohl vorbeugend (protektiv) als auch befallsstoppend (kurativ). Orius hat eine Wirkungsdauer von mehreren Wochen.

Wirkungsmechanismus (FRAC-Gruppe) Tebuconazol: 3

Mischbarkeit
Orius kann mit den meisten Fungiziden, Insektiziden (z. B. Kaiso® Sorbie), Herbiziden (z. B. Fusilade® Max, Dicopur® M) und Wachstumsreglern (z. B. Calma®, Stabilan® 400) in Tankmischung ausgebracht werden.
Blattdünger: AHL, Harnstoff, Mangansulfat, Magnesiumsulfat (Bittersalz), Ammonnitratharnstoff- Lösung (AHL, nur Markenware) oder Harnstoff können bis max. 15 kg/ha N zugemischt werden. Diese Spritzbrühen an heißen Tagen nicht in den Mittagsstunden ausbringen. Aufgrund stark schwankender Produktqualitäten dieser N-Dünger sollte jedoch auf die Zugabe weiterer Mischpartner verzichtet werden.
Wasseraufwandmenge: mindestens 200 bis 400 l/ha für Mischbrühen. Mischbrühen grundsätzlich sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen. Für eventuelle negative Auswirkungen von Tankmischungen mit von uns nicht als mischbar eingestuften Produkten haften wir nicht.

Pflanzenverträglichkeit
Nach unseren Erfahrungen wird Orius in der empfohlenen Aufwandmenge von allen Weizen-, Gersten-, Roggen-, Triticale- und Raps-Sorten gut vertragen. Spritzungen unter extremen Witterungsbedingungen wie z. B. trockene Hitze (geringe Luftfeuchtigkeit) können an Weizen je nach Sorte vorübergehende Blattaufhellungen zur Folge haben, die jedoch ohne Einfluss auf die Ertragsleistung sind. Sortentypische Aufhellungen und Verbräunungen der Blattspitzen können durch Orius ebenso, wie durch einige andere Fungizide, verstärkt werden. Die Zumischung von Ammonnitrat-Harnstoff-Lösung oder Harnstoff zur Spritzbrühe kann den Effekt der Blattaufhellung zusätzlich verstärken.

Reinigung
Spritzgerät und -leitungen nach Gebrauch gründlich mit Wasser reinigen. Dazu ca. 20 % des Tankinhaltes mit Wasser auffüllen und dabei Innenflächen des Tanks mit dem Wasserstrahl abspritzen. Rührwerk für ca. 2 Minuten einschalten. Anschließend Reinigungsflüssigkeit bei laufendem Rührwerk durch die Düsen auf der zuvor behandelten Fläche verspritzen. Die regelmäßige Reinigung der Pflanzenschutzspritze von außen, insbesondere des Brühebehälters, Pumpenaggregates und Gestänges, sollte Bestandteil des normalen betrieblichen Ablaufes sein und möglichst direkt auf dem Feld erfolgen. Hierzu werden von den Geräteherstellern entsprechende Nachrüstsätze mit Wasservorratsbehältern und Reinigungsbürsten angeboten.

Anwendungstechnik

Ansetzen der Spritzbrühe
Brühebehälter mindestens mit der Hälfte der erforderlichen Wassermenge füllen, Produkt unter gründlichem Umrühren zugeben und fehlende Wassermenge auffüllen. Bei Mischungen Orius stets als letzten Partner in den Tank geben. Die Spritzflüssigkeit ist unmittelbar nach dem Ansetzen ohne Unterbrechung auszubringen. Nie mehr Spritzbrühe ansetzen als notwendig. Unvermeidlich anfallende Restbrühe im Verhältnis 1:10 verdünnen und auf der zuvor behandelten Fläche ausbringen. Entleerte Produktbehälter gründlich mit Wasser ausspülen, Spülwasser der Spritzbrühe beigeben. Spritzgerät und -leitungen sind nach vorhergegangener Herbizid-Anwendung gründlich mit Spülmittellösung bzw. mit einem von dem jeweiligen Herbizid-Produzenten empfohlenen Reinigungsmittel zu reinigen.

Erste Hilfe

Gefahrenhinweise

Achung