Mystic® 250 EW
Die vielseitige Krankheitsversicherung.

Flüssiges Fungizid gegen Pilzkrankheiten im Ackerbau (Getreide, Raps, Mais, Ackerbohne, Saflor, Grassamenproduktion), Gemüsebau (Kohlarten, Zwiebel, Schnittlauch, Porree, Spargel, Karotten), Obstbau (Holunder) sowie Zierpflanzenbau (Rasen, Rosen, Chrysanthemen).

Amtl. Pfl. Reg. Nr. 3644
Handelsform: 5 Liter

Vorteile

  • Bekannter Wirkstoff mit großer Wirkungsbreite
  • Überzeugendes Preis-/Leistungsverhältnis
  • Auch für die frühe Fungizidanwendung geeignet
  • Erhöht die Standfestigkeit und Winterhärte
  • Mischbar mit Insektiziden

Wirkstoff

Tebuconazol (250 g/L, 26,03 Gew.-%), EW (Emulsion, Öl in Wasser)

Zugelassene Anwendungen

Schaderreger Kultur Aufwandmenge Wartefrist
Echten Mehltau
[Erysiphe graminis],
Zwergrost
[Puccinia hordei],
Rhynchosporium-Blattfleckenkrankheit
[Rhynchosporium secalis],
Netzfleckenkrankheit
[Pyrenophora teres]
Gerste 1,25 l/ha in 200 - 400 l/ha Wasser im Ackerbau im Freiland im Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome ab Stadium 25 (5 Bestockungstriebe sichtbar) bis Stadium 61 (Beginn der Blüte: erste Staubgefäße werden sichtbar) spritzen.
Max. 1 Anwendung pro Schaderreger.
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
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Echten Mehltau
[Erysiphe graminis],
Septoria-Blattdürre
[Septoria tritici]
Weizen 1 l/ha in 200 - 400 l/ha Wasser im Ackerbau im Freiland im Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome ab Stadium 25 (5 Bestockungstriebe sichtbar) bis Stadium 61 (Beginn der Blüte: erste Staubgefäße werden sichtbar) spritzen.
Max. 1 Anwendung pro Schaderreger.
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
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Gelbrost
[Puccinia striiformis],
Braunrost
[Puccinia recondita],
Blatt- und Spelzenbräune
(Septoria nodorum)
Weizen 1 l/ha in 200 - 400 l/ha Wasser im Ackerbau im Freiland im Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome ab Stadium 25 (5 Bestockungstriebe sichtbar) bis Stadium 69 (Ende der Blüte) spritzen.
Max. 1 Anwendung pro Schaderreger.
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
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Ährenfusariosen
(Fusarium spp.)
Weizen 1 l/ha in 200 - 400 l/ha Wasser im Ackerbau im Freiland bei Befallsgefahr ab Stadium 61 (Beginn der Blüte: erste Staubgefäße werden sichtbar) bis Stadium 69 (Ende der Blüte) spritzen.
Max. 1 Anwendung.
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
Anwendung insbesondere zur Reduktion der Mykotoxinbelastung durch Bekämpfung der Ährenfusariosen an Getreide in befallsgefährdeten Beständen aufgrund ungünstiger Vorfrucht, Boden bearbeitung, Sortenwahl und Witterung.
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Echten Mehltau
[Erysiphe graminis],
Rhynchosporium- Blattfleckenkrankheit
[Rhynchosporium secalis]
Roggen 1,25 l/ha in 200 - 400 l/ha Wasser im Ackerbau im Freiland im Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbar werden der ersten Symptome ab Stadium 25 (5 Bestockungs triebe sichtbar) bis Stadium 61 (Beginn der Blüte: erste Staub gefäße werden sichtbar) spritzen.
Max. 1 Anwendung pro Schaderreger.
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
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Braunrost
[Puccinia recondita]
Roggen 1,25 l/ha in 200 - 400 l/ha im Ackerbau im Freiland im Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome ab Stadium 25 (5 Bestockungstriebe sichtbar) bis Stadium 69 (Ende der Blüte) spritzen.
Max. 1 Anwendung pro Schaderreger.
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
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Septoria-Arten
(Septoria spp.)
Triticale
(ausgenommen Sorten Lasko und Purdy)
1,25 l/ha in 200 - 400 l/ha Wasser im Ackerbau im Freiland im Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome ab Stadium 25 (5 Bestockungstriebe sichtbar) bis Stadium 69 (Ende der Blüte) spritzen.
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
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Helminthosporium-Arten Mais
in Beständen zur Saatgutvermehrung
1,25 l/ha in 200 - 500 l/ha Wasser im Ackerbau im Freiland bei Befallsbeginn spritzen.
Max. 2 Anwendungen im Abstand von 14 – 21 Tagen.
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
Behandelte Kulturen nicht als Lebens- oder Futtermittel verwenden, auch nicht nach Verschnitt mit unbehandeltem Erntegut. Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.
Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51
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Wurzelhals- und Stängelfäule
[Phoma lingam]
Winterraps 1,5 l/ha in 200 - 400 l/ha Wasser im Ackerbau im Freiland bei Befallsbeginn bis ca. Mitte Oktober und kurz vor der Blüte ab Stadium 14 (4. Laubblatt entfaltet) bis Stadium 55 [Einzelblüten der Hauptinfloreszenz sichtbar (geschlossen)] spritzen.
Max. 2 Anwendungen.
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode. Keine
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Rapsschwärze
(Alternaria) [Alternaria brassicae],
Weißstängeligkeit
[Sclerotinia sclerotiorum]
Winterraps 1,5 l/ha in 200 - 400 l/ha Wasser im Ackerbau im Freiland bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis ab Stadium 63 (ca. 30 % der Blüten am Haupttrieb offen) bis Stadium 65 (Vollblüte: ca. 50 % der Blüten am Haupttrieb offen, erste Blütenblätter fallen bereits ab) spritzen.
Max. 1 Anwendung pro Schaderreger.
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
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Verbesserung der Winterfestigkeit Winterraps 1 l/ha in 200 - 400 l/ha Wasser im Ackerbau im Freiland im Herbst ab Stadium 14 (4. Laubblatt entfaltet) bis Stadium 18 (8. Laubblatt entfaltet) spritzen.
Max. 1 Anwendung.
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
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Verbesserung der Standfestigkeit Winterraps 1,5 l/ha in 200 - 400 l/ha Wasser im Ackerbau im Freiland im Frühjahr ab Stadium 31 (1. sichtbar gestrecktes Internodium) bis Stadium 55 [Einzelblüten der Hauptinfloreszenz sichtbar (geschlossen)] spritzen.
Max. 1 Anwendung.
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
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Schokoladefleckenkrankheit
[Botrytis fabae],
Ackerbohnenrost
[Uromyces viciae-fabae]
Ackerbohne 1 l/ha in 200 - 400 l/ha Wasser im Ackerbau im Freiland bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome spritzen.
Max. 2 Anwendungen im Abstand von 21 Tagen.
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
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Rost
[Puccinia carthami],
Alternaria-Blattfleckenkrankheit
[Alternaria carthami]
Saflor für Verbrennungszwecke 1 l/ha in 300 - 400 l/ha Wasser im Ackerbau im Freiland bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome spritzen.
Max. 2 Anwendungen im Abstand von 14 - 21 Tagen.
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
Behandelte Kulturen nicht als Lebens- oder Futtermittel verwenden, auch nicht nach Verschnitt mit unbehandeltem Erntegut.
Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.
Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51
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Grauschimmel
[Botrytis cinerea]
Saflor für Verbrennungszwecke 1 l/ha in 300 - 400 l/ha im Ackerbau im Freiland im Splitting-Verfahren spritzen.
1. Anwendung zu Beginn der Blüte, 2. Anwendung gegen Ende der Blüte.
Max. 2 Anwendungen im Abstand von 14 - 21 Tagen.
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
Behandelte Kulturen nicht als Lebens- oder Futtermittel verwenden, auch nicht nach Verschnitt mit unbehandeltem Erntegut.
Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.
Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51
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Rostpilze, pilzliche Blattfleckenerreger Gräser in Beständen zur Saatguterzeugung 1 l/ha in 200 - 400 l/ha Wasser im Ackerbau im Freiland bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome ab Stadium 29 (9 oder mehr Bestockungstriebe sichtbar) bis Stadium 61 (Beginn der Blüte: 10 % der Blüten offen) spitzen.
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode.
Behandelte Kulturen nicht als Lebens- oder Futtermittel verwenden, auch nicht nach Verschnitt mit unbehandeltem Erntegut.
Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.
Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51
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Kohlschwärze
[Alternaria brassicae, Alternaria brassicicola]
Kopfkohlen 1 l/ha in 400 - 600 l/ha Wasser im Gemüsebau im Freiland bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome ab Stadium 13 (3. Laubblatt entfaltet) spritzen.
Max. 3 Anwendungen im Abstand von 21 – 28 Tagen.
Insgesamt nicht mehr als 3 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.
Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51
21 Tage
Alternaria-Arten
(Alternaria spp.)
Blumenkohlen 1 l/ha in 400 - 600 l/ha Wasser im Gemüsebau im Freiland bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome ab Stadium 13 (3. Laubblatt entfaltet) spritzen.
Max. 2 Anwendungen im Abstand von 14 - 21 Tagen.
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.
Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51
21 Tage
Rost
[Puccinia allii]
Schnittlauch
(Bulbenanzucht)
1 l/ha in 400 - 600 l/ha Wasser im Gemüsebau im Freiland bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome ab Stadium 13 [3. Laubblatt deutlich sichtbar, größer als 3 cm] spritzen.
Max. 2 Anwendungen im Abstand von 14 - 21 Tagen.
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
Behandelten Schnittlauch erst nach Rückschnitt und neuerlichem Austreiben in Verkehr bringen.
Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.
Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51
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Rost
[Puccinia allii, Puccinia porri]
Porree
(Lauch)
1 l/ha in 400 - 600 l/ha Wasser im Gemüsebau im Freiland bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome ab Stadium 13 [3. Laubblatt deutlich sichtbar, größer als 3 cm] spritzen.
Max. 3 Anwendungen im Abstand von 14 - 21 Tagen.
Insgesamt nicht mehr als 3 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.
Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51
14 Tage
Grauschimmel
[Botrytis squamosa]
Zwiebel
(ausgenommen Frühlingszwiebel)
1 l/ha in 300 - 400 l/ha Wasser im Gemüsebau im Freiland bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome spritzen.
Max. 2 Anwendungen im Abstand von 14 - 21 Tagen.
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.
Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51
21 Tage
Rost Spargel
(Jung- und Ertragsanlagen)
1,5 l/ha in 400 l/ha Wasser im Gemüsebau im Freiland bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome nach dem Stechen spritzen.
Max. 2 Anwendungen im Abstand von 14 - 21 Tagen.
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
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Laubkrankheiten
[Stemphylium spp.]
Spargel
(Jung- und Ertragsanlagen)
1,5 l/ha in 400 l/ha Wasser im Gemüsebau im Freiland bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome nach dem Stechen spritzen.
Max. 2 Anwendungen im Abstand von 14 - 21 Tagen.
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.
Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51
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Möhrenschwärze
[Alternaria dauci]
Karotten, Wurzelpetersilie, Pastinaken 1 l/ha in 400 - 600 l/ha Wasser im Gemüse bau im Freiland bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome ab Stadium 13 (3. Laubblatt entfaltet) spritzen.
Max. 3 Anwendungen im Abstand von 14 - 21 Tagen.
Insgesamt nicht mehr als 3 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.
Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51
21 Tage
Doldenwelke Holunder 1,5 l/ha in 1000 l/ha Wasser im Obstbau im Freiland bei Infektionsgefahr nach der Blüte spritzen oder sprühen.
Max. 3 Anwendungen im Abstand von 14 - 21 Tagen.
Insgesamt nicht mehr als 3 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode. Insgesamt nicht mehr als 3 Anwendungen pro Jahr und Kultur, auch keine zusätzlichen Anwendungen mit anderen, diese Wirkstoffe enthaltenden Mitteln oder Mitteln mit Wirkstoffen aus derselben Wirkstoffgruppe.
Bei wiederholten Anwendungen des Mittels oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe oder solcher mit Kreuzresistenz können Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten sein. Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln anderer Wirkstoffgruppen ohne Kreuzresistenz verwenden. Im Zweifel einen Beratungsdienst hinzuziehen.
Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.
Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51
24 Tage
pilzliche Blattfleckenerreger Rasen 1 l/ha in 300 - 400 l/ha im Zierpflanzenbau im Freiland bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome spritzen.
Max. 3 Anwendungen im Abstand von 30 Tagen.
Insgesamt nicht mehr als 3 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
Im Behandlungsjahr anfallendes Erntegut/Mähgut nicht verfüttern.
Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.
Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51
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Rost,
Sternrußtau
[Marssonina rosae],
Echter Mehltau
[Sphaerotheca pannosa]
Rosen
(ausgenommen Schnittrosen)
1 l/ha in 300 - 400 l/ha Wasser im Zierpflanzenbau im Freiland bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome spritzen.
Max. 3 Anwendungen im Abstand von 7 - 14 Tagen.
Insgesamt nicht mehr als 3 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.
Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51
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Weißen Chrysanthemenrost
[Puccinia horiana]
Chrysanthemum-indicum-Hybriden (
Dendranthema x grandiflorum) (ausgenommen langtriebige Chrysanthemen)
0,5 l/ha (Pflanzenhöhe bis 50 cm) in 300 - 400 l/ha Wasser im Zierpflanzenbau im Freiland und unter Glas bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome spritzen.
Max. 2 Anwendungen im Abstand von 8 - 12 Tagen.
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.
Geringfügige Verwendung gemäß Artikel 51
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Gebrauchsanleitung

Wirkung
Mystic® 250 EW ist ein systemisches Fungizid aus der Gruppe der Ergosterol-Biosynthese-Hemmer mit vorbeugenden und heilenden Eigenschaften gegen eine Vielzahl von pilzlichen Krankheitserregern im Acker-, Gemüse-, Obst- und Zierpflanzenbau. Darüber hinaus wirkt Mystic® 250 EW auch als Wachstumsregulator in Raps. Der Wirkstoff wird schnell in die Pflanze aufgenommen und in der Pflanze verteilt. Die Wirkungsdauer erstreckt sich über mehrere Wochen.

Hinweise zur sachgerechten Anwendung

Anwendungsempfehlungen
Mystic® 250 EW 250 EW soll bei Befallsbeginn bzw. nach Warndienstaufruf eingesetzt werden. Im Ackerbau beträgt die Wasseraufwandmenge 200 – 500 l/ha, in Gemüsebau 300 – 600 l/ha, im Zierpflanzenbau 300 – 400 l/ha und im Obstbau 1000 l/ha. Die Regenfestigkeit ist 2 Stunden nach der Anwendung gegeben.

Zur Bekämpfung von Ährenfusariosen in Weizen kann eine Verringerung der Mykotoxinbelastung erreicht werden. Pflanzen bauliche Maßnahmen wie Sortenwahl, Fruchtfolge und Pflugeinsatz tragen zu einer weiteren Reduktion der Mykotoxinbelastung bei.

In Raps besitzt Mystic® 250 EW neben der fungiziden auch eine wachstumsregulatorische Wirkung. Bei einem Einsatz im Herbst ab dem 4-Blatt- Stadium wird das Blattwachstum gehemmt und die Wurzelentwicklung und die Bildung von Seitentrieben gefördert. Das Aufstängeln wird so unterbunden und die Winterhärte dadurch erhöht. Eine Frühjahrsanwendung zu Beginn des Schossens schränkt das Längenwachstum ein und erhöht so die Standfestigkeit.

Pflanzenverträglichkeit
Generell wird Mystic® 250 EW nach unseren Erfahrungen von allen Sorten der zugelassenen Kulturen in der empfohlenen Aufwandmenge gut vertragen. Bei extremen Witterungsbedingungen, wie z.B. extreme Hitze oder starke Temperaturschwankungen, kann es zu vorübergehenden Blattaufhellungen kommen, die jedoch keinen Einfluss auf den Ertrag haben. Daher an heißen Tagen die Anwendung in die Abendstunden verlegen.

Resistenzvorbeugung
Mystic® 250 EW enthält den Wirkstoffe Tebuconazol. Der Wirkmechanismus von Tebuconazol wird der FRAC-Gruppe 3 zugeordnet. Geeignete Resistenzvorbeugungsstrategien (wie z. B. Tankmischungen oder Spritzfolgen mit Wirkstoffen aus anderen Gruppen) sind zu berücksichtigen. Weitere Informationen siehe Internet http://www.plant protection.org.

Nachbau
Nach dem Einsatz von Mystic® 250 EW können im Rahmen der üblichen Fruchtfolge alle ackerbaulichen Kulturen, auch bei vorzeitigem Umbruch, nachgebaut werden.

Hinweise zur Anwendungstechnik

Mischbarkeit
Mystic® 250 EW ist mit den gängigen Fungiziden, Insektiziden (wie z. B. Kaiso® Sorbie), Herbiziden (wie z. B. Dicopur® M), Wachstumsreglern (wie z. B. Stabilan 400) und Blattdüngern (wie z. B. Bittersalz) mischbar. Keine Mischung mit Carfentrazone-ethyl-hältigen Herbiziden. Bei Mischungen mit Wachstumsreglern in Getreide wird deren Wirkung unterstützt, sodass eine Aufwandmengenreduktion möglich ist.
Bei AHL- und Harnstoffzusatz ist die Aufwandmenge auf max. 15 kg/ha Reinstickstoff beschränkt. Nur Markenware verwenden! Nicht in den Mittagsstunden ausbringen und keine Mehrfachmischungen vornehmen. Mischungen umgehend ausbringen. Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten.
Für eventuell negative Auswirkungen von durch uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können.

Herstellung der Spritzbrühe
Nur so viel Spritzflüssigkeit ansetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tank befüllung an. Beim Ansetzvorgang wird die Verwendung von üblicher Schutzausrüstung empfohlen.

  1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen.
  2. Rührwerk einschalten.
  3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln!
  4. Produkt über das Einspülsieb oder direkt in den Tank geben.
  5. Entleerte Präparatbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben.
  6. Tank mit Wasser auffüllen.
  7. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Ausbringung der Spritzflüssigkeit
Ständige Kontrolle des Spritzflüssigkeitsverbrauches während der Arbeit in Bezug zur behandelten Fläche. Ein Durchfluss- und Dosiermessgerät bietet sich als technisches Hilfsmittel an. Während der Fahrt und während der Ausbringung Rührwerk laufen lassen. Nach Arbeitspausen Spritzbrühe erneut sorgfältig aufrühren.

Spritzenreinigung
Nach Beendigung der Spritzung muss das Gerät sorgfältig gereinigt werden:

Restmengenverwertung
Nie mehr Spritzbrühe ansetzen als notwendig. Behälter restlos entleeren, mit Wasser ausspülen und Spülwasser der Spritzbrühe beigeben. Eventuell auftretende Reste von Spritzbrühe und aus der Geräte reinigung nie in die Kanalisation oder im Freiland ablassen, sondern verdünnt auf der zuvor behandelten Fläche ausbringen.

Maßnahmen im Unglücksfall

Die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln sowie die Hinweise zu Beseitigung von Präparaten und Spritzbrüheresten sind zu beachten.

Erste Hilfe
Wenn die Symptome anhalten oder falls irgendein Zweifel besteht, ärztlichen Rat einholen.

Hinweise für den Arzt

Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte dem Sicherheitsdatenblatt.

Brand

Lösch- und Brandrückstände nicht in Gewässer oder Kanalisation gelangen lassen.

Hinweise für Transport und Lagerung

Lagerung
LGK: 12 (Lagerklasse nach VCI)
In verschlossener Originalverpackung, getrennt von Nahrungs- und Futtermitteln, nicht unter - 5 °C und über 30 °C lagern und transportieren. So lagern, dass Betriebsfremde und Kinder keinen Zutritt haben.

Gefahrenhinweise

Gefahr