Cuproxat® flüssig
Mild zur Rebe, sicher zum Abschluss.

Flüssiges Kupfer-Präparat zur Bekämpfung pilzlicher Krankheitserreger im Wein-, Obst-, Gemüse-, Hopfen- und Zierpflanzenbau.
Verwendung im Haus- und Kleingartenbereich im Wein-, Obst-, Gemüse- und Zierpflanzenbau zulässig.

Amtl. Pfl. Reg. Nr. 2097
Handelsform: 10 Liter

Vorteile

  • Sicher und bewährt
  • Hohe biologische Aktivität
  • Äußerst regenbeständig durch die besondere Formulierung
  • Hemmt Oidium und frühe Botrytis
  • Ideal zur Abschlussbehandlung
  • Begünstigt den Triebabschluss
  • Fördert die Holzreife
  • Gewährleistet reintönige Weine

Wirkstoff

Kupfersulfat, tribasisch (345 g/l, 26,95 Gew.-%), Anteil Cu 190 g/l, SC (Suspensionskonzentrat)

Zugelassene Anwendungen

Schaderreger Kultur Aufwandmenge Wartefrist
Falscher Mehltau
(Peronospora destructor)
Zwiebelgemüse (ausgenommen Frühlingszwiebel) 5,3 l/ha in 200 – 600 l/ha Wasser im Gemüsebau im Freiland bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis ab Stadium 14 (4. Laubblatt > 3 cm und deutlich sichtbar) bis Stadium 47 (Beginn Schlottenknick: bei 10 % der Pflanzen Schlotten geknickt) spritzen.
Maximal 5 Anwendungen im Abstand von 7 Tagen.
Geringfügige Anwendung gemäß Art. 51
Sonstige Auflagen und Hinweise:
Insgesamt nicht mehr als 5 Anwendungen pro Jahr und Kultur. Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verant wortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.
3 Tage
Falscher Mehltau
(Pseudoperonospora cubensis)
Kürbisgewächsen mit genießbarer Schale 5,3 l/ha in 400 – 1000 l/ha Wasser im Gemüsebau im Freiland und unter Glas bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis ab Stadium 10 (Keimblätter voll entfaltet) bis Stadium 89 (Vollreife: Früchte haben art-/sortentypische Fruchtausfärbung erreicht) spritzen.
Maximal 8 Anwendungen im Abstand von 7 Tagen.
Sonstige Auflagen und Hinweise:
Bei hohem Befallsdruck ist keine ausreichende Wirksamkeit zu erwarten. Durch die Anwendung des Mittels kann eine Beeinträchtigung der Qualität der Ernteprodukte nicht ausgeschlossen werden. Insgesamt nicht mehr als 8 Anwendungen pro Jahr und Kultur. Für die Anwendung unter Glas: Schädlich für Bestäuber.
3 Tage
Falscher Mehltau Erbse, Bohne 5,3 l/ha in 400 – 1000 l/ha Wasser im Gemüsebau im Freiland bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis in Erbsen ab Stadium 11 (1. Laubblatt mit Stipeln und Ranke oder 1. Ranke entfaltet) bis Stadium 69 (Ende der Blüte) bzw. in Bohnen ab Stadium 12 [2 ganzrandige Laubblätter (1. Blattpaar) entfaltet] bis Stadium 69 [Ende der Blüte; erste Hülsen sichtbar (5 mm lang) für Sorten mit zeitlich begrenzter Blühdauer] bzw. bis Stadium 65 (Hauptphase der Blüte für Sorten mit zeitlich unbegrenzter Blühdauer) spritzen.
Maximal 5 Anwendungen im Abstand von 7 Tagen.
Geringfügige Anwendung gemäß Art. 51
Sonstige Auflagen und Hinweise:
Insgesamt nicht mehr als 5 Anwendungen pro Jahr und Kultur. Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.
3 Tage
Falscher Mehltau Salat-Arten 5,3 l/ha in 300 – 1000 l/ha Wasser im Gemüsebau unter Glas bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndienst hinweis ab Stadium 12 (2. Laubblatt entfaltet) bis Stadium 49 (kopfbildende Salate: art-/sortentypische Größe, Form und Festigkeit erreicht; Blattsalate: art-/sortentypische Größe, Form und Festigkeit erreicht) spritzen.
Maximal 5 Anwendungen im Abstand von 7 Tagen.
Geringfügige Anwendung gemäß Art. 51
Sonstige Auflagen und Hinweise:
Insgesamt nicht mehr als 5 Anwendungen pro Jahr und Kultur. Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedin gungen zu prüfen.
Für die Anwendung unter Glas: Schädlich für Bestäuber.
7 Tage
Phytophthora
capsici
Paprika 5,3 l/ha in 400 – 800 l/ha Wasser im Gemüsebau im Freiland bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndienst hinweis ab Stadium 15 (3. Laubblatt am Hauptspross entfaltet) bis Stadium 89 (Vollreife: Früchte haben art-/sortentypische Fruchtausfärbung erreicht) spritzen.
Maximal 5 Anwendungen im Abstand von 7 Tagen.
Geringfügige Anwendung gemäß Art. 51
Sonstige Auflagen und Hinweise:
Insgesamt nicht mehr als 5 Anwendungen pro Jahr und Kultur. Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.
7 Tage
Kraut- und Braunfäule
(Phytophthora infestans)
Tomaten, Melanzani 5,3 l/ha in 300 – 1000 l/ha Wasser im Gemüsebau unter Glas bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis ab Stadium 15 (3. Laubblatt am Hauptspross entfaltet) bis Stadium 89 (Vollreife: Früchte haben art-/sortentypische Fruchtausfärbung erreicht) spritzen.
Maximal 6 Anwendungen im Abstand von 7 Tagen.
Sonstige Auflagen und Hinweise:
Bei hohem Befallsdruck ist keine ausreichende Wirksamkeit zu erwarten. Durch die Anwendung des Mittels kann eine Beeinträchtigung der Qualität der Ernteprodukte nicht ausgeschlossen werden. Insgesamt nicht mehr als 6 Anwendungen pro Jahr und Kultur.
Für die Anwendung unter Glas: Schädlich für Bestäuber.
frisch: 3 Tage
verarbeitet: 8 Tage
Pfirsichkräuselkrankheit
(Taphrina deformans)
Marillen, Pfirsichen, Nektarinen 0,87 l/ha/m Kronenhöhe (max. 2,6 l/ha) in 500 l Wasser/ha/m Kronenhöhe im Obstbau im Freiland bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis ab Stadium 01 (Beginn des Knospenschwellens (Blattknospen): hell braune Knospenschuppen sichtbar; Ränder der Knospenschuppen haben helle Partien) bis Stadium 51 (Knospenschwellen: erstes deutliches Anschwellen der Blütenstandsknospen; Knospen noch geschlossen, hellbraune Knospenschuppen sichtbar) spritzen oder sprühen.
Maximal 4 Anwendungen im Abstand von 14 Tagen.
Sonstige Auflagen und Hinweise:
Kupfer ist giftig für Schafe. Eine Beweidung der behandelten Flächen mit Schafen ist abzuraten.
Insgesamt nicht mehr als 4 Anwendungen pro Jahr und Kultur.
-
Falscher Mehltau, Rebenperonospora
(Plasmopara viticola),
Roter Brenner
(Pseudopezicula tracheiphila)
Weinreben 5,3 l/ha in 1000 l/ha Wasser (Berechnungsbasis) im Weinbau im Freiland bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis ab Stadium 15 (5 Laubblätter entfaltet) bis Stadium 81 (Beginn der Reife, Beeren beginnen hell zu werden) spritzen oder sprühen.
Maximal 8 Anwendungen im Abstand von 7 Tagen.
Sonstige Auflagen und Hinweise:
Kupfer ist giftig für Schafe. Eine Beweidung der behandelten Flächen mit Schafen ist abzuraten.
In Abhängigkeit vom Entwicklungsstadium der Kulturpflanze werden folgende Aufwandmengen festgelegt:
BBCH-Entwicklungsstadium / Aufwandmenge:
- bis Stadium 61 (Austrieb bis Beginn der Blüte) / 2,25 l/ha
- bis Stadium 71 (Fruchtansatz) / 3,75 l/ha
- ab Stadium 71 (Fruchtansatz) / 5,3 l/ha
In Anlagen mit Reihenabstand kleiner als 2,8 m: Bei hohem Befalls druck ist keine ausreichende Wirksamkeit zu erwarten. Durch die Anwendung des Mittels kann eine Beeinträchtigung der Qualität der Ernteprodukte nicht ausgeschlossen werden. Durch die Anwendung des Pflanzenschutzmittels kann eine Beein trächtigung von Verarbeitungsprozessen nicht ausgeschlossen werden.
Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
Insgesamt nicht mehr als 8 Anwendungen pro Jahr und Kultur.
21 Tage
Falscher Mehltau
(Pseudoperonospora humuli)
Hopfen 5,3 l/ha in 3000 l/ha Wasser (Berechnungsbasis) im Hopfenbau im Freiland ab Stadium 14 (4. Laubblattpaar ist entfaltet) bis Stadium 85 (50 % der «Dolden» geschlossen) spritzen oder sprühen.
Maximal 4 Anwendungen im Abstand von 7 Tagen.
Sonstige Auflagen und Hinweise:
Bei hohem Befallsdruck ist keine ausreichende Wirksamkeit zu erwarten.
Durch die Anwendung des Mittels kann eine Beeinträchtigung der Qualität der Ernteprodukte nicht ausgeschlossen werden. Durch die Anwendung des Pflanzenschutzmittels kann eine Beeinträchtigung von Verarbeitungsprozessen nicht ausgeschlossen werden.
Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
Insgesamt nicht mehr als 4 Anwendungen pro Jahr und Kultur.
14 Tage
Falscher Mehltau Zierpflanzen 5,3 l/ha in 300 – 1000 l/ha Wasser im Zierpflanzenbau im Freiland und unter Glas bei Infektionsgefahr spritzen.
Maximal 3 Anwendungen im Abstand von 7 Tagen.
Geringfügige Verwendung gemäß Art. 51
Sonstige Auflagen und Hinweise:
Insgesamt nicht mehr als 3 Anwendungen pro Jahr und Kultur.
Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.
Für die Anwendung unter Glas: Schädlich für Bestäuber.
-

Haus- und Kleingartenbereich

Schaderreger Kultur Aufwandmenge Wartefrist
Falscher Mehltau
(Peronospora destructor)
Zwiebelgemüse – ausgenommen Frühlingszwiebel 53 ml/100 m² in 2 – 6 l/100 m² Wasser im Gemüsebau im Haus- und Kleingarten im Freiland bei Infektionsgefahr ab Stadium 14 (4. Laubblatt > 3 cm und deutlich sichtbar) bis Stadium 47 (Beginn Schlottenknick: bei 10 % der Pflanzen Schlotten geknickt) spritzen.
Maximal 5 Anwendungen im Abstand von 7 Tagen.
Geringfügige Anwendung gemäß Art. 51
Sonstige Auflagen und Hinweise:
Insgesamt nicht mehr als 5 Anwendungen pro Jahr und Kultur. Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.
3 Tage
Falscher Mehltau
(Pseudoperonospora cubensis)
Kürbisgewächse mit genießbarer Schale 53 ml/100 m² in 4 – 10 l/100 m² Wasser im Gemüsebau im Haus- und Kleingarten im Freiland und unter Glas bei Infektionsgefahr an Stadium 10 (Keimblätter voll entfaltet) bis Stadium 89 (Vollreife: Früchte haben art-/sortentypische Fruchtausfärbung erreicht) spritzen.
Maximal 8 Anwendungen im Abstand von 7 Tagen.
Sonstige Auflagen und Hinweise:
Bei hohem Befallsdruck ist keine ausreichende Wirksamkeit zu erwarten.
Durch die Anwendung des Mittels kann eine Beeinträchtigung der Qualität der Ernteprodukte nicht ausgeschlossen werden. Insgesamt nicht mehr als 8 Anwendungen pro Jahr und Kultur. Für die Anwendung unter Glas: Schädlich für Bestäuber.
3 Tage
Falscher Mehltau Erbse, Bohne
(im Freiland)
53 ml/100 m² in 4 – 10 l/100 m² Wasser im Gemüsebau im Haus- und Kleingarten im Freiland bei Infektionsgefahr in Erbsen ab Stadium 11 (1. Laubblatt mit Stipeln und Ranke (oder 1. Ranke) entfaltet) bis Stadium 69 (Ende der Blüte) bzw. in Bohnen ab Stadium 12 [2 ganzrandige Laubblätter (1. Blattpaar) entfaltet] bis Stadium 69 [Ende der Blüte; erste Hülsen sichtbar (5 mm lang) für Sorten mit zeitlich begrenzter Blühdauer] bzw. bis Stadium 65 (Hauptphase der Blüte für Sorten mit zeitlich unbegrenzter Blühdauer) spritzen.
Maximal 5 Anwendungen im Abstand von 7 Tagen.
Geringfügige Anwendung gemäß Art. 51
Sonstige Auflagen und Hinweise:
Insgesamt nicht mehr als 5 Anwendungen pro Jahr und Kultur.
Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.
3 Tage
Falscher Mehltau Salat-Arten 53 ml/100 m² in 3 – 10 l/100 m² Wasser im Gemüsebau im Haus- und Kleingarten unter Glas bei Infektionsgefahr ab Stadium 12 (2. Laubblatt entfaltet) bis Stadium 49 (kopf bildende Salate: art-/sortentypische Größe, Form und Festigkeit erreicht; Blattsalate: art-/sortentypische Größe, Form und Festigkeit erreicht) spritzen.
Maximal 5 Anwendungen im Abstand von 7 Tagen.
Geringfügige Anwendung gemäß Art. 51
Sonstige Auflagen und Hinweise:
Insgesamt nicht mehr als 5 Anwendungen pro Jahr und Kultur.
Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.
Für die Anwendung unter Glas: Schädlich für Bestäuber.
7 Tage
Phytophthora capsici Paprika 53 ml/100 m² in 4 – 8 l/100 m² Wasser im Gemüsebau im Haus- und Kleingarten im Freiland bei Infektionsgefahr ab Stadium 15 (3. Laubblatt am Hauptspross entfaltet) bis Stadium 89 (Vollreife: Früchte haben art-/sortentypische Fruchtausfärbung erreicht) spritzen.
Maximal 5 Anwendungen im Abstand von 7 Tagen.
Geringfügige Anwendung gemäß Art. 51
Sonstige Auflagen und Hinweise:
Insgesamt nicht mehr als 5 Anwendungen pro Jahr und Kultur.
Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.
7 Tage
Kraut- und Braunfäule
(Phytophthora infestans)
Tomaten, Melanzani 53 ml/100 m² in 3 – 10 l/100 m² Wasser im Gemüsebau im Haus- und Kleingarten unter Glas bei Infektionsgefahr ab Stadium 15 (3. Laubblatt am Hauptspross entfaltet) bis Stadium 89 (Vollreife: Früchte haben art-/sortentypische Fruchtausfärbung erreicht) spritzen.
Maximal 6 Anwendungen im Abstand von 7 Tagen.
Sonstige Auflagen und Hinweise:
Bei hohem Befallsdruck ist keine ausreichende Wirksamkeit zu erwarten.
Durch die Anwendung des Mittels kann eine Beeinträchtigung der Qualität der Ernteprodukte nicht ausgeschlossen werden. Insgesamt nicht mehr als 6 Anwendungen pro Jahr und Kultur.
Für die Anwendung unter Glas: Schädlich für Bestäuber.
frisch: 3 Tage
verarbeitet: 8 Tage
Pfirsichkräuselkrankheit
(Taphrina deformans)
Marille, Pfirsich, Nektarinen 8,7 ml/100 m²/m Kronenhöhe (max. 26 ml/100 m²) in 5 l Wasser/100 m²/m Kronenhöhe im Obstbau im Haus- und Kleingarten im Freiland bei Infektionsgefahr ab Stadium 01 (Beginn des Knospenschwellens (Blattknospen): hellbraune Knospenschuppen sichtbar; Ränder der Knospenschuppen haben helle Partien) bis Stadium 51 (Knospenschwellen: erstes deutliches Anschwellen der Blütenstandsknospen; Knospen noch geschlossen, hellbraune Knospenschuppen sichtbar) spritzen.
Maximal 4 Anwendungen im Abstand von 14 Tagen.
Sonstige Auflagen und Hinweise:
Kupfer ist giftig für Schafe. Eine Beweidung der behandelten Flächen mit Schafen ist abzuraten.
Insgesamt nicht mehr als 4 Anwendungen pro Jahr und Kultur.
-
Falscher Mehltau, Rebenperonospora
(Plasmopara viticola),
Roter Brenner
(Pseudopezicula tracheiphila)
Weinreben) 53 ml/100 m² in 10 l/100 m² Wasser im Weinbau im Haus- und Kleingarten im Freiland bei Infektionsgefahr ab Stadium 15 (5 Laubblätter entfaltet) bis Stadium 81 (Beginn der Reife, Beeren beginnen hell zu werden) spritzen.
Maximal 8 Anwendungen im Abstand von 7 Tagen.
Sonstige Auflagen und Hinweise:
Kupfer ist giftig für Schafe. Eine Beweidung der behandelten Flächen mit Schafen ist abzuraten.
In Abhängigkeit vom Entwicklungsstadium der Kulturpflanze werden folgende Aufwandmengen festgelegt:
BBCH-Entwicklungsstadium / Aufwandmenge:
bis Stadium 61 (Austrieb bis Beginn der Blüte) / 22,5 ml/100 m²
bis Stadium 71 (Fruchtansatz) / 37,5 ml/100 m²
ab Stadium 71 (Fruchtansatz) / 53 ml/100 m²
Durch die Anwendung des Mittels kann eine Beeinträchtigung der Qualität der Ernteprodukte nicht ausgeschlossen werden.
Insgesamt nicht mehr als 8 Anwendungen pro Jahr und Kultur.
21 Tage
Falscher Mehltau Zierpflanzen 53 ml/100 m² in 3 – 10 l/100 m² Wasser im Zierpflanzenbau im Haus- und Kleingarten im Freiland und unter Glas bei Infektionsgefahr spritzen.
Maximal 3 Anwendungen im Abstand von 7 Tagen.
Geringfügige Verwendung gemäß Art. 51
Sonstige Auflagen und Hinweise:
Insgesamt nicht mehr als 3 Anwendungen pro Jahr und Kultur.
Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.
Für die Anwendung unter Glas: Schädlich für Bestäuber.
-

Sonstige Auflagen und Hinweise
Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.

Gebrauchsanleitung

Wirkung
Cuproxat® flüssig ist ein flüssiges Kupferspritzmittel, das einen äußerst regenbeständigen, feinst verteilten Spritzbelag bildet. Dadurch ist auch bei ungünstigen Witterungsperioden sicherer Schutz gegeben. Kupfer fungiert als Kontaktfungizid. Atmung, Sporenkeimung und Myzelwachstum der Schadpilze werden gestört.

Wirkungsspektrum
Der Zulassungsumfang deckt Anwendungen gegen Falsche Mehltaupilze an Zwiebelgemüse, Kürbisgewächsen mit genießbarer Schale, Erbsen, Bohnen, Salat-Arten, Paprika, Hopfen und an Zierpflanzen, Kraut- und Braunfäule an Tomaten und an Melanzani, Pfirsichkräuselkrankheit an Marillen, Pfirsichen und an Nektarinen sowie Rebenperonospora und Roten Brenner an Weinreben ab.

Hinweise zur sachgerechten Anwendung

Anwendungsempfehlungen
Cuproxat® wird vorbeugend (protektiv) bei Infektionsgefahr oder nach Warndiensthinweis angewendet. Im Regelfall ist die Behandlung bei anhaltenden Infektionsbedingungen nach 7 bis 14 Tagen zu wiederholen. Auf eine gleichmäßige Benetzung sämtlicher Pflanzenteile ist zu achten. Cuproxat® flüssig verhält sich äußerst kulturschonend.
Cuproxat® flüssig kann in einer Reihe von Kulturen gegen eine große Anzahl von pilzlichen Krankheitserregern eingesetzt werden.

Weinbau
Cuproxat® flüssig wird in Abhängigkeit vom Entwicklungsstadium der Kultur mit einer Aufwandmenge von 2,25 – 5,3 l/ha gegen Rebenperonospora (Plasmopara viticola) und Roten Brenner angewendet. Nach Vorblüte- und Blütespritzungen mit einem organischen Fungizid wird Cuproxat® flüssig für die Spritzungen nach der Blüte, insbesondere für die Abschluss-Spritzungen, eingesetzt.
Cuproxat® flüssig besitzt eine Hemmwirkung gegen Oidium und frühe Botrytis. Zur Bekämpfung von Oidium kann Cuproxat® flüssig mit Netzschwefel kombiniert werden. Zur gleichzeitigen Botrytis- Bekämpfung ist die Kombination mit einem Botrytizid, wie z. B. Prolectus®, zweckmäßig. Cuproxat® flüssig verhält sich äußerst rebschonend.

Obstbau
Gegen Pfirisichkräuselkrankheit wird Cuproxat® flüssig mit 0,87 l/ha/m Kronenhöhe eingesetzt. Die Spritzung sollte unmittelbar vor dem Knospenschwellen erfolgen. In belaubtem Zustand ist die Kultur kupferempfindlich und darf daher nicht mehr mit Cuproxat® flüssig behandelt werden.

Gemüsebau
Cuproxat® flüssig kann in einer Reihe von Gemüsearten, wie Zwiebelgemüse (ausgenommen Frühlingszwiebel), Kürbisgewächse mit genießbarer Schale, Erbsen, Bohnen, Salat-Arten, Paprika, Tomaten und Melanzani, gegen Falschen Mehltau bzw. Kraut- und Braunfäule mit 5,3 l/ha eingesetzt werden. Auf einen zeitgerechten Beginn der Anwendungen vorbeugend ab Infektionsgefahr und auf eine gute Benetzung der Kulturen achten.

Pflanzenverträglichkeit
Cuproxat® flüssig wird von allen Arten und Sorten der zugelassenen Kulturen im Allgemeinen gut vertragen. Gegen Pfirsichkräuselkrankheit keine Anwendung nach Knospenaufgang. In Kürbisgewächsen mit genießbarer Schale, Tomaten und Melanzani nur auf trockenen Pflanzen anwenden.

Nachbau
Nach dem Einsatz von Cuproxat® flüssig können im Rahmen der üblichen Fruchtfolge alle Kulturen nachgebaut werden.

Hinweise zur Anwendungstechnik

Mischbarkeit
Cuproxat® flüssig ist mit den gängigen Insektiziden und mit anderen Fungiziden wie z. B. Netzschwefel oder Botrytiziden mischbar. Mischungen umgehend ausbringen. Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten. Für eventuell negative Auswirkungen von durch uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können.

Herstellung der Spritzbrühe
Nur so viel Spritzflüssigkeit ansetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Beim Ansetzvorgang wird die Verwendung von üblicher Schutzausrüstung empfohlen.

  1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen.
  2. Rührwerk einschalten.
  3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln!
  4. Produkt über das Einspülsieb oder direkt in den Tank geben.
  5. Entleerte Präparatbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben.
  6. Tank mit Wasser auffüllen.
  7. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Ausbringung der Spritzflüssigkeit
Ständige Kontrolle des Spritzflüssigkeitsverbrauches während der Arbeit in Bezug zur behandelten Fläche. Ein Durchfluss- und Dosiermessgerät bietet sich als technisches Hilfsmittel an. Während der Fahrt und während der Ausbringung Rührwerk laufen lassen. Nach Arbeitspausen Spritzbrühe erneut sorgfältig aufrühren.

Spritzenreinigung
Nach Beendigung der Spritzung muss das Gerät sorgfältig gereinigt werden:

Restmengenverwertung
Nie mehr Spritzbrühe ansetzen als notwendig. Behälter restlos entleeren, mit Wasser ausspülen und Spülwasser der Spritzbrühe beigeben.
Eventuell auftretende Reste von Spritzbrühe und aus der Gerätereinigung nie in die Kanalisation oder im Freiland ablassen, sondern verdünnt auf der zuvor behandelten Fläche ausbringen.

Maßnahmen im Unglücksfall

Erste Hilfe

Hinweise für den Arzt

Brand

Persönliche Schutzausrüstung verwenden. Im Brandfall, wenn nötig, umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät tragen.
Übliche Maßnahmen bei Bränden mit Chemikalien. Kontaminiertes Löschwasser getrennt sammeln, darf nicht in die Kanalisation gelangen.

Lagerung und Transport
LGK 12 (Lagerklasse nach VCI)
In verschlossener Originalverpackung, getrennt von Nahrungs- und Futtermitteln, nicht unter 0 °C und über 40 °C lagern und transportieren. So lagern, dass Betriebsfremde und Kinder keinen Zutritt haben.

Gefahrenhinweise

Achtung