Clinic® Free
Der Partner zur Unkrautbekämpfung.

Totalherbizid zur Unkrautbekämpfung auf dem Acker- und Grünland, auf Stilllegungsflächen, im Forst, im Wein-, Kernobst- und Steinobstbau, sowie auf Wegen und Plätzen. Verwendung im Haus- und Kleingartenbereich auf Wegen und Plätzen mit Holzgewächsen zulässig.

Amtl. Pfl. Reg. Nr. 3558
Handelsformen: 5 Liter, 20 Liter

Vorteile

  • Preisgünstiges Totalherbizid
  • Breites Wirkungsspektrum
  • Gute Wirkung gegen mehrjährige Unkräuter und Ungräser

Wirkstoff

Glyphosate (360 g/l, 30,56 Gew.-%) als Isopropylamin-Salz (486 g/l, 41,3 Gew.-%), Wasserlösliches Konzentrat (SL)

Zugelassene Anwendungen

Schaderreger Kultur Aufwandmenge Wartefrist
1 | ein- und zweikeimblättrigen Unkräuter Zuckerrübe 3 l/ha in 150 bis 400 Liter Wasser bis 5 Tage nach der Saat spritzen,
max. 1 Anwendung
*)
2 | ein- und zweikeimblättrigen Unkräuter Mais 3 l/ha in 150 bis 400 Liter Wasser bis 5 Tage nach der Saat spritzen,
max. 1 Anwendung
*)
3 | ein- und zweikeimblättrigen Unkräuter Lagergetreide (ausgenommen zur Saatguterzeugung und zu Brauzwecken) 5 l/ha in 150 bis 400 Liter Wasser zur Spätanwendung ab Stadium 89 (Vollreife) spritzen,
max. 1 Anwendung
7 Tage
4 | Abtötung von Pflanzen zur Kulturvorbereitung Wiesen und Weiden 4 l/ha in 150 bis 400 Liter Wasser während der Vegetationsperiode, vor der Saat spritzen,
max. 1 Anwendung
*)
5 | Abtötung von Pflanzen zur Kulturvorbereitung Ackerbaukulturen, Stilllegungsflächen 5 l/ha in 150 bis 400 Liter Wasser während der Vegetationsperiode vor der Saat bzw. Pflanzung von Folgekulturen spritzen,
max. 1 Anwendung
*)
6 | ein- und zweikeimblättrigen Unkräuter Kernobst 5 l/ha in 150 bis 500 Liter Wasser im Frühjahr oder Sommer spitzen,
max. 1 Anwendung
42 Tage
7 | ein- und zweikeimblättrigen Unkräuter Steinobst 5 l/ha in 150 bis 500 Liter Wasser im Frühjahr oder Sommer spritzen,
max. 1 Anwendung
42 Tage
8 | ein- und zweikeimblättrigen Unkräuter
(ausgenommen Ackerwinde)
Weinreben 5 l/ha in 150 bis 400 Liter Wasser im Frühjahr und Sommer spritzen,
max. 2 Anwendungen im Abstand von 90 Tagen
30 Tage
9 | Adlerfarn auf Kahlflächen oder unter Altholz ohne Jungwuchs in Nadel- und Laubgehölzen 5 l/ha in 150 bis 400 Liter Wasser von August bis September, nach Abschluss des Hauptwachstums des Farns spritzen,
max. 1 Anwendung
*)
10 | ein- und zweikeimblättrigen Unkräuter und Holzgewächsen auf Jungwuchsflächen in Nadelgehölzen
(ausgenommen Lärche und Douglasie)
3 l/ha in 150 bis 400 Liter Wasser von September bis November, nach Abschluss des Kulturpflanzenwachstums spritzen,
maximal 1 Anwendung
*)
11 | ein- und zweikeimblättrigen Unkräuter Wege und Plätze 33 %-ig (1 Teil Clinic Free + 2 Teile Wasser, max. Mittelaufwand 10 l/ha) zur gezielten Einzelpflanzenbehandlung im Streichverfahren mit Dochtstreich-/ Abstreifgerät ausbringen,
max. 1 Anwendung
*)
12 | ein- und zweikeimblättrigen Unkräuter Wege und Plätze im Haus- und Kleingartenbereich 33 %-ig (1 Teil Clinic Free + 2 Teile Wasser, max. Mittelaufwand 1 ml/m2) zur gezielten Einzelpflanzenbehandlung im Streichverfahren mit Dochtstreich-/ Abstreifgerät ausbringen,
max. 1 Anwendung
*)

*) Wartefrist: abgedeckt durch zugelassene Anwendung

Anwendungshinweise

Wirkungsweise
CLINIC® Free ist ein nicht-selektives Blattherbizid mit systemischer Wirkung. Es wird über die grünen Teile der Pflanze aufgenommen und mit Hilfe des Saftstromes in der gesamten Pflanze, einschließlich der unterirdischen Pflanzenteile (Rhizome), verteilt. Daher werden mehrjährige Unkraut- und Ungrasarten nachhaltig bekämpft und auch einjährige Unkraut- und Ungrasarten sicher erfasst.
CLINIC® Free ist ein nicht selektives Totalherbizid: bei direktem Kontakt mit grünen Pflanzenteilen von Kulturpflanzen werden diese geschädigt!

Wirkungssymptome
Bei normalwüchsiger Witterung tritt innerhalb von ca. 7-10 Tagen die sichtbare Wirkung von CLINIC® Free ein. Die Pflanzen welken, werden gelb und vertrocknen später vollständig. Ein witterungsbedingt langsamerer Eintritt von Wirkungssymptomen hat auf die Nachhaltigkeit der Wirkung keinen Einfluss.

Hinweise zur sachgerechten Anwendung

Anwendungsbestimmungen

1. Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern in der Zuckerrübe

2. Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern in Mais

3. Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern in Lagergetreide, ausgenommen zur Saatguterzeugung und zu Brauzwecken

4. Zur Abtötung von Pflanzen zur Kulturvorbereitung auf Wiesen und Weiden im Grünland

5. Zur Abtötung von Pflanzen zur Kulturvorbereitung in Ackerbaukulturen und auf Stilllegungsflächen

6. Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern in Kernobst

7. Zur Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern in Steinobst

8. Zur Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern (ausgenommen Ackerwinde) in Weinreben (ab dem 4. Standjahr)

9. Zur Bekämpfung von Adlerfarn auf Kahlflächen oder unter Altholz ohne Jungwuchs in Nadel- und Laubgehölzen im Forst

10. Zur Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern und Holzgewächsen in Nadelgehölzen (ausgenommen Lärche und Douglasie) im Forst

11. Zur Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern auf Wegen und Plätzen mit Holzgewächsen im Zierpflanzenbau ab Pflanzjahr

12. Zur Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern auf auf Wegen und Plätzen mit Holzgewächsen im Zierpflanzenbau im Haus- und Kleingartenbereich ab Pflanzjahr

Anwendungszeitpunkt
CLINIC® Free kann während der gesamten Vegetationsperiode eingesetzt werden, wenn die zu bekämpfenden Pflanzen genügend aufnahmefähige Blattmasse ausgebildet haben. Der Einsatz kann sogar kurz vor oder nach kurzen Nachtfrösten (bis – 3 °C) erfolgen. Eine Bodenbearbeitung ist nach Sichtbarwerden der ersten Symptome möglich.

Anwendungsbedingungen
Es ist zu beachten, dass die zu bekämpfenden Unkrautarten genügend aufnahmefähige Blattmasse gebildet haben und ausreichend benetzt werden. Zur nachhaltigen Bekämpfung von hartnäckigen breitblättrigen Unkräutern wird die Anwendung im Blühstadium empfohlen. Bei anhaltender Trockenheit oder bei hohen Temperaturen, verbunden mit extrem niedriger Luftfeuchtigkeit, können Wirkstoffaufnahme und -ableitung beeinträchtigt werden. Bei diesen wie auch anderen nicht optimalen Anwendungsbedingungen sind Verringerungen der empfohlenen Aufwandmenge nicht angeraten. Anwendungen nach Regen oder Tau auf feuchten aber nicht tropfnassen Unkrautbestand möglich! Die Konzentration der Spritzbrühe sollte nicht unter 1 % liegen. Optimaler Weise sollte die Konzentration der Spritzbrühe, im Rahmen der Zulassung, bei 1,5 % oder darüber liegen.

Regenfestigkeit:
Einjährige Gräser: ab ca. 3 Std. nach der Anwendung
Breitblättrige und mehrjährige Unkräuter: ab ca. 6 Std. nach der Anwendung

Mischbarkeit:
Beimischungen von anderen Herbiziden zur Spritzbrühe sind nicht zu empfehlen, da sie die Wirkung von CLINIC® Free unter Umständen einschränken. Die gleichzeitige Ausbringung von CLINIC® Free und schwefelsaurem Ammoniak oder AHL sind möglich. Bei überwiegendem Besatz mit einjährigen Unkräutern (außer Ackerstiefmütterchen, Vergissmeinnicht, Ölrettich) können 100 % der Wassermenge und bei überwiegendem Besatz mit mehrjährigen Unkräutern (z.B. Quecke) bis 25 % der Wassermenge durch AHL ersetzt werden. Bei Verwendung mehrerer Produkte in einer Tankmischung können unvorhergesehene Wechselwirkungen auftreten. Generell sind die Gebrauchsanweisungen der Mischpartner sowie die Grundsätze der Guten Landwirtschaftlichen Praxis zu beachten.

Abdrift:
Abdrift auf benachbarte Kulturen und andere Pflanzenbestände unbedingt vermeiden.

Nachbau:
Die Folgekulturen nehmen den auf den Boden gelangten Wirkstoff nicht auf, da dieser sofort an die Bodenstruktur gebunden wird. Durch biologischen Abbau wird der Wirkstoff in weiterer Folge in natürliche Stoffe abgebaut. Da die Inaktivierung des Wirkstoffes von CLINIC® Free schnell abläuft, können alle Kulturen ohne Einschränkungen in kürzester Zeit nach der Anwendung von CLINIC® Free nachgebaut werden.

Bodenbearbeitung:
Eine Bodenbearbeitung kann ca. 14 Tage nach der Behandlung mit CLINIC® Free erfolgen, frühestens jedoch, nachdem die Leitunkräuter zu vergilben beginnen.

Bienenschutz:
Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration als nicht-bienengefährlich eingestuft.

Resistenzvorbeugung:
Jede Unkrautpopulation kann Pflanzen enthalten, die toleranter oder resistent gegen bestimmte Herbizide sind. Dies kann zu einer unzureichenden Unkrautkontrolle durch den Herbizideinsatz führen. Basierend auf der Einstufung des Herbicide Resistance Action Committee (HRAC) ist Glyphosate ein Herbizid mit der Wirkungsweise der Gruppe G. Eine Strategie für eine verzögerte Entwicklung und das Management von Herbizidresistenzen sollte an die lokalen Bedürfnisse und an eine integrierte Unkrautbekämpfung angepasst werden. Dazu gehört auch die ordnungsgemäße Verwendung von Herbiziden, die Integration von unterschiedlichen Wirkmechanismen und/oder anderen kulturtechnischen oder mechanischen Verfahren:

Weitere Informationen finden Sie bei HRAC www.hracglobal.com

Herstellung der Spritzbrühe
Nur so viel Spritzflüssigkeit ansetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang wird die Verwendung von üblicher Schutzausrüstung empfohlen.

  1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen.
  2. Rührwerk einschalten.
  3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln!
  4. Produkt über das Einspülsieb oder direkt in den Tank geben.
  5. Entleerte Präparatbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben.
  6. Tank mit Wasser auffüllen.
  7. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Spritztechnik:
Beim Ausbringen von CLINIC® Free ist auf eine gleichmäßige Benetzung der Unkräuter zu achten.
Bewährte Wasseraufwandmenge: 150 bis 400 l/ha Überdosierung und Abdrift sind zu vermeiden.

Ausbringung der Spritzflüssigkeit:
Ständige Kontrolle des Spritzflüssigkeitsverbrauches während der Arbeit in Bezug zur behandelten Fläche. Ein Durchfluss- und Dosiermessgerät bietet sich als technisches Hilfsmittel an. Während der Fahrt und während der Ausbringung Rührwerk laufen lassen.
Nach Arbeitspausen Spritzbrühe erneut sorgfältig aufrühren.

Spritzenreinigung:
Nach Beendigung der Spritzung muss das Gerät sorgfältig gereinigt werden:

Die grobe Reinigung von Spritzgeräten mit Wasser und Waschbürste auf dem Feld vornehmen. Reste von Reinigungswasser nicht über die Hofabläufe in die Kanalisation und Gewässer gelangen lassen. Spritzgeräte regelmäßig auf einem Prüfstand testen lassen.

Restmengenverwertung:
Nie mehr Spritzbrühe ansetzen als notwendig. Behälter restlos entleeren, mit Wasser ausspülen und Spülwasser der Spritzbrühe beigeben. Eventuell auftretende Reste von Spritzbrühe und Reste aus der Gerätereinigung nie in die Kanalisation oder im Freiland ablassen, sondern unverdünnt auf der zuvor behandelten Fläche ausbringen.

Hinweise zum Umweltverhalten und für den sicheren Umgang
Beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel dicht abschließende Schutzbrille tragen. Das Mittel ist giftig für Wasserorganismen und kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben. Behälter nach dem Entleeren gründlich mit Wasser spülen und das Spülwasser zur Spritzbrühe geben! Waschflüssigkeit nicht in Oberflächengewässer gelangen lassen.

Zur Beachtung! CLINIC® Free und die daraus hergestellte Spritzbrühe nicht in galvanisierten oder unbeschichteten Weichmetallbehältern lagern.

Behördliche Auflage:
Es dürfen pro Jahr und Fläche nur max. 2 Applikationen eines glyphosatehaltigen Herbizides durchgeführt werden. Die maximale Gesamtaufwandmenge ist mit 3.600 g Wirkstoff (a.i.)/ha/Jahr beschränkt.

Maßnahmen im Unglücksfall

Erste Hilfe

Hinweise für den Arzt

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Sicherheitsdatenblatt.

Brand

Persönliche Schutzausrüstung verwenden. Im Brandfall, wenn nötig, umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät tragen.
Übliche Maßnahmen bei Bränden mit Chemikalien. Kontaminiertes Löschwasser getrennt sammeln, darf nicht in die Kanalisation gelangen.

Hinweise für Transport und Lagerung

So lagern, dass Betriebsfremde und Kinder keinen Zutritt haben. Lagerung und Transport haben in geschlossenen Originalverpackungen, nicht unter 0°C und nicht über 40°C sowie getrennt von Arznei-, Nahrungs- und Futtermitteln und deren Verpackungen zu erfolgen.

Gut bekämpfbare Arten

Art Vorkommen 3,0 l/ha 4,0 l/ha 5,0 l/ha
Ackerfrauenmantel A N
Ackergänsedistel A N
Ackergauchheil A N
Ackerhellerkraut A N
Ackerhundskamille A N
Ackerkratzdistel A F G N W (3)
Ackerschmalwand A N
Ackersteinsame A N
Ackerstiefmütterchen A N (7) (8)
Ackervergissmeinnicht A N (7) (8)
Ackerfuchsschwanz A N (1) (2)
Ackersenf A N
Adlerfarn F G N
Aleppo-/Mohrenhirse A (3)
Amarant, Rauhaariger A N
Ampferarten A G N
Ausfallgetreide A N
Ausfalllupinen A N
Ausfallraps A N 10 cm 15 cm (9)
Bärenklau F G N (8)
Beifuß, Gemeiner A G N
Berufskraut, Kanadisches A N
Bingelkraut, Einjähriges A N W
Birke F N
Blaubeere F
Borstenhirse A N
Brennnessel, Große F G N
Brombeere, Echte F N
Buche F
Ehrenpreisarten A N
Eiche F
Erdrauch A N
Esche F N
Faulbaum F N
Fingerhirse, Blut- A N
Fingerkraut, Gänse- A G N
Flughafer A N
Franzosenkraut A N
Flughafer A N
Franzosenkraut A N
Gänseblümchen G
Gänsefuß, Weißer A N W (7) (8)
Geisblatt F (8)
Ginster F G N
Goldrute, Kanadische F N
Gundermann F G N W
Hahnenfußarten G N W
Hainbuche F N
Haselstrauch F N
Heckenkirsche F N
Hederich A N
Heidekraut F G N
Heidelbeere F
Himbeere F N
Hirtentäschelkraut A N
Hohlzahnarten A N (7)
Holunder, Schwarzer F N
Honiggras, Weiches F G (1) (2)
Honiggras, Wolliges F G
Huflattich G N
Hühnerhirse A N (1) (2)
Hundspetersilie A N
Hundsrose F G N
Hundszahngras A N W (3)
Jakobs-Kreuzkraut F G N
Kamille, Echte A N (7) (8)
Klatschmohn A N
Klee, Rot- A G N
Klette, Große A N
Klettenlabkraut A N (7) (8)
Knaulgras G
Knöterich, Floh- A N (7) (8)
Knöterich, Landwasser- A N (9)
Knöterich, Vogel- A N (7) (8)
Kohl-Gänsedistel A N
Kornblume A N (7) (8)
Kreuzkraut, Gemeines A N W
Löwenzahn, Gemeiner A G N (7) (8)
Malve, Wilde N W
Mäusegerste N
Melde, Gemeine A N W
Möhre, Wilde A G N
Nachtschatten, Schwarzer A N W (7) (9)
Ölrettich A N 15 cm (9)
Pappel, Zitter- F N
Pfeifengras F
Pfeilkresse A N W
Phacelia A N
Platterbse, Knollen- A N
Portulak, Gelber A N W
Quecke, Gemeine A N G W (4) (5) (6)
Rainfarn, Gemeiner A F N
Rainkohl, Gemeiner F G N
Rasenschmiele F G
Rispengras, Einjähriges A G N
Rispengras, Gemeines A G N
Robinie F N
Roßkastanie F N
Rothafer, Wilder A N
Rotschwingel F G
Ruchgras, Gemeines A G
Saathafer A N
Saatwucherblume A N W
Sandrohr F N
Schafgarbe, Gemeine G N
Schilfrohr A F G N (3)
Schneeball F N
Schwarzdorn F N
Springkraut, Echtes F N
Stechapfel, Gemeiner A N (7) (8)
Storchschnabel, Schlitzblättriger A N W
Taubnesselarten A G N W (7) (8) (8)
Tollkirsche F
Traubenkirsche F
Trespen A N
Vogelmiere A N W
Waldrebe F (8)
Wegericharten G N (7)
Weide F N
Weidelgrasarten A G N (1) (8)
Weidenröschen, Schmalblättriges F N W
Weinbergslauch W
Weißdorn F N
Wickenarten A N
Wiesenkopf, Großer G
Wiesenkerbel G
Windhalm A N
Wolfsmilch, Sonnen- A N W
Zweizahn, Behaarter A N
Zwiewuchs, Gerste A
Zwiewuchs, Weizen A

Weniger gut bekämpfbare Arten (5,0 l/ha):
Ackerminze, Ackerwinde (10), Ausfallerbsen, Binsenarten, Efeu, Japanknöterich, Kartoffeldurchwuchs, Luzerne, Seggen, Windenknöterich, Zaunwinde (10)

Nicht ausreichend bekämpfbare Arten (5,0 l/ha):
Gemeiner Beinwell, Giersch, Weißer Mauerpfeffer, Acker- und Sumpfschachtelhalm, Salbeigamander, Kleine Brennnessel, Weißklee

(1) bis Ende Bestockung, (2) ab Schossen, (3) nur voll ausgewachsene Pflanzen lassen sich ausreichend bekämpfen (in der Vorernte, in Dauerkulturen oder nach Flächenstilllegung), (4) geringer Besatz (0–15 Schosse/m2), (5) mittlerer Besatz (16–30 Schosse/m2), (6) starker Besatz (über 30 Schosse/m2), (7) bis 6–8 Blätter, (8) größere Pflanzen, (9) große Pflanzen nicht immer sicher bekämpfbar, (10) im Ackerbau nur Vorernteanwendungen, im Weinbau/Nichtkulturland 10 l/ha
A = Ackerbau, F = Forst, G = Grünland, N = Stilllegungsflächen und Nichtkulturland, W = Wein-/Obstbau

Gefahrenhinweise