Bulldock®
Wo Bulldock zupackt, können Insekten einpacken.

Flüssiges Insektizid zur ausgezeichneten Bekämpfung beißender und saugender Insekten in Ackerbau- und Gemüsekulturen wie Getreide, Raps, Zuckerrübe, Kartoffel und Kohl-Gemüse.

Amtl. Pfl. Reg. Nr. 2927
Handelsformen: 1 Liter, 5 Liter

Vorteile

  • EC-Formulierung mit Biss
  • Hochwirksames Fraß- und Kontaktinsektizid
  • Breit einsetzbar in Zuckerrüben, Getreide, Raps, Kartoffeln und Kohl

Wirkstoff

Beta-Cyfluthrin 25 g/l (2,8 Gew-%), Emulsionskonzentrat

Zugelassene Anwendungen

Schaderreger Kultur Aufwandmenge Wartefrist
Blattläuse (Aphididae) Roggen, Weizen, Gerste, Hafer, Triticale 0,3 l/ha in 200-400 l Wasser/ha nach Erreichen der Schwellenwerte bzw. nach Warndiensthinweis bis zum Stadium BBCH59 (Ende des Ähren-/ Rispenschiebens) spritzen.
Maximal 1 Anwendung pro Schaderreger;
Sonstige Auflagen und Hinweise:
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
42 Tage
Beißende Insekten Roggen, Weizen, Gerste, Hafer, Triticale 0,3 l/ha in 200-400 l Wasser/ha im Freiland gegen beißende Insekten nach Erreichen der Schwellenwerte bzw. nach Warndiensthinweis bis zum Stadium BBCH59 (Ende des Ähren-/ Rispenschiebens) spritzen.
Maximal 1 Anwendung pro Schaderreger;
Sonstige Auflagen und Hinweise:
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
42 Tage
Beißende Insekten ausgenommen Rapsglanzkäfer Raps 0,3 l/ha in 200-400 l Wasser/ha nach Erreichen der Schwellenwerte bzw. nach Warndiensthinweis spritzen.
Maximal 3 Anwendungen;
Sonstige Auflagen und Hinweise:
Insgesamt nicht mehr als 3 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
42 Tage
Rapsglanzkäfer Raps 0,3 l/ha in 200-400 l Wasser/ha nach Erreichen der Schwellenwerte bzw. nach Warndiensthinweis spritzen.
Maximal 1 Anwendung;
Sonstige Auflagen und Hinweise:
Insgesamt nicht mehr als 3 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
42 Tage
Kohlschotenmücke Raps 0,3 l/ha in 200-400 l Wasser/ha nach Erreichen der Schwellenwerte bzw. nach Warndiensthinweis spritzen.
Maximal 1 Anwendung;
Sonstige Auflagen und Hinweise:
Insgesamt nicht mehr als 3 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
42 Tage
Blattläuse Zuckerrübe 0,3 l/ha in 200- 400 l Wasser/ha nach Erreichen der Schwellenwerte bzw. nach Warndiensthinweis spritzen.
Maximal 1 Anwendung;
Sonstige Auflagen und Hinweise:
Insgesamt nicht mehr als 3 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
28 Tage
Beißende Insekten Kartoffel 0,3 l/ha in 200-400 l Wasser/ha nach Erreichen der Schwellenwerte bzw. nach Warndiensthinweis spritzen.
Maximal 1 Anwendung;
Sonstige Auflagen und Hinweise:
Insgesamt nicht mehr als 3 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
28 Tage
Beißende Insekten Kopfkohle 0,3 l/ha in 200-600 l Wasser/ha bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen spritzen.
Maximal 3 Anwendungen im Abstand von 10-14 Tagen;
Sonstige Auflagen und Hinweise:
Insgesamt nicht mehr als 3 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
7 Tage
Beißende Insekten Karfiol 0,3 l/ha in 200-600 l Wasser/ha bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen spritzen.
Maximal 3 Anwendungen im Abstand von 10-14 Tagen;
Sonstige Auflagen und Hinweise:
Insgesamt nicht mehr als 3 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
7 Tage
Blattläuse als Virusvektoren Roggen, Weizen, Gerste, Hafer, Triticale 0,3 l/ha in 200-400 l Wasser/ha im Herbst nach Erreichen der Schwellenwerte bzw. nach Warndiensthinweis ab BBCH12 (2-Blattstadium) bis BBCH59 (Ende des Ähren-/Rispenschiebens) spritzen.
Maximal 1 Anwendung;
Sonstige Auflagen und Hinweise:
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
42 Tage
Beißende Insekten Blattkohle 0,3 l/ha in 200-600 l Wasser/ha bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome / Schadorganismen ab BBCH10 (Keimblätter voll entfaltet, Vegetationspunkt oder Laubblattansatz sichtbar) spritzen.
Maximal 3 Anwendungen im Abstand von 10-14 Tagen;
Geringfügige Anwendung gemäß Art. 51
Sonstige Auflagen und Hinweise:
Insgesamt nicht mehr als 3 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
7 Tage

Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Mischbarkeit
Bulldock® ist mit zahlreichen Insektiziden, Fungiziden (z.B.: Mystic® 250 EW, Orius®) und Herbiziden (z.B.: Fusilade® Max) mischbar.
Die Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten.
Mischbrühe grundsätzlich sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Spritzarbeit
Spritzgerät regelmäßig auf Prüfstand testen! Vor der Behandlung Gerät auslitern und Düsenausstoß kontrollieren. Während der Fahrt und während des Spritzens Spritzbrühe durch Rührwerk oder Rücklauf in Bewegung halten. Nach Arbeitspausen Spritzbrühe erneut aufrühren.

Ansetzen der Spritzbrühe
Spritzgeräte regelmäßig auf Prüfstand testen lassen.

  1. Tank zu 1/2 bis 3/4 mit Wasser füllen.
  2. Rührwerk einschalten.
  3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln!
  4. BULLDOCK® über das Einspülsieb oder direkt in den Tank geben.
  5. Entleerten Produktbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben.
  6. Tank mit Wasser auffüllen; die Wasserzuleitung unter die Wasseroberfläche verhindert ein Schäumen der Lösung. Wasserschlauch nicht direkt in die Spritzbrühe eintauchen, da die Gefahr des Brühe-Rückflusses bei Druckabfall in der Wasserleitung besteht. Fülltrichter verwenden, der in die Spritzbrühe eintaucht. Nie mehr Spritzbrühe ansetzen als notwendig.
  7. Spritzflüssigkeit nach dem Ansetzen umgehend bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Spritzenreinigung
Nach Beendigung der Spritzung muss das Gerät sorgfältig gereinigt werden:

Restmengenverwertung
Nie mehr Spritzbrühe ansetzen als notwendig. Behälter restlos entleeren, mit Wasser ausspülen und Spülwasser der Spritzbrühe beigeben.
Eventuell auftretende Reste von Spritzbrühe und aus der Gerätereinigung nie in die Kanalisation oder im Freiland ablassen, sondern unverdünnt auf der zuvor behandelten Fläche ausbringen.

Maßnahmen im Unglücksfall

Erste Hilfe

Hinweise für den Arzt

Brand
Geeignete Löschmittel: Brandbekämpfungsmaßnahmen einsetzen, die an die örtlichen Gegebenheiten und das Umfeld angepasst sind.
Persönliche Schutzausrüstung verwenden. Im Brandfall, wenn nötig, umluftunabhängiges Atemschutzgerät tragen. Übliche Maßnahmen bei Bränden mit Chemikalien. Kontaminiertes Löschwasser getrennt sammeln, darf nicht in die Kanalisation gelangen. Im Brandfall und/ oder bei eine Explosion Gase nicht einatmen.

Hinweise für Transport und Lagerung

Transport
Nicht transportieren und lagern bei Temperaturen unter 0 °C und über 30 °C.

Lagerung
LGK 10 (Lagerklasse nach VCI)
Produkt bei Raumtemperatur im Originalgebinde so lagern, dass Betriebsfremde und Kinder keinen Zutritt haben. Getrennt von Nahrungsmitteln, Getränken und Tiernahrung lagern.

Gefahrenhinweise

Gefahr