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Ampera®

Perfekt durch breite Wirkung und breites Einsatzfenster.

Stark gegen Abreifekrankheiten inkl. Fusarium- und Rost-Arten.

Ampera
Amtl. Pfl. Reg. Nr. 3369
Handelsform: 5 Liter

Vorteile

  • Breites Wirkungsspektrum und langer Einsatzzeitraum
  • Perfekt zur Abschlussbehandlung gegen Abreifekrankheiten wie Fusarium-Arten und Roste
  • Kostengünstig für die Einmalbehandlung im Trockengebiet
  • Optimale Konditionierung ihrer Rapsbestände

Wirkstoff

267 g/l Prochloraz, 133 g/l Tebuconazol, Emulsionskonzentrat

Zugelassene Anwendungen

Schaderreger Kultur Aufwandmenge Wartefrist
Echter Mehltau
(Erysiphe graminis)
Weizen 1,5 l/ha in 200-400 l/ha Wasser im Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome, ab Stadium 30 (Beginn des Schosses: Haupttrieb und Bestockungstriebe starkaufgerichtet, beginnen sich zu strecken. Ährenspitzen mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt) bis Stadium 61 (Beginn der Blüte: Erste Staubgefässe werden sichtbar) spritzen;
max. 1 Anwendung
-
Septoria-Blattdürre
(Septoria tritici)
Weizen 1,5 l/ha in 200-400 l/ha Wasser im Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome, ab Stadium 30 (Beginn des Schosses: Haupttrieb und Bestockungstriebe starkaufgerichtet, beginnen sich zu strecken. Ährenspitzen mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt) bis Stadium 61 (Beginn der Blüte: Erste Staubgefässe werden sichtbar) spritzen;
max. 1 Anwendung
-
Braunrost
(Puccinia recondita)
Weizen 1,5 l/ha ab 200-400 l/ha Wasser im Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome, ab Stadium 30 (Beginn des Schosses: Haupttrieb und Bestockungstriebe starkaufgerichtet, beginnen sich zu strecken. Ährenspitzen mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt) bis Stadium 69 (Ende der Blüte) spritzen;
max. 1 Anwendung
-
Fusarium-Arten
(Ährenbefall, Verminderung der Mykotoxinbildung)
Weizen 1,5 l/ha in 200-400 l/ha Wasser bei Befallsgefahr, ab Stadium 61 (Beginn der Blüte: Erste Staubgefässe werden sichtbar) bis Stadium 69 (Ende der Blüte) spritzen;
max. 1 Anwendung
-
Echter Mehltau
(Erysiphe graminis)
Gerste* 1,5 l/ha in 200-400 l/ha Wasser im Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome, ab Stadium 30 (Beginn des Schosses: Haupttrieb und Bestockungstriebe starkaufgerichtet, beginnen sich zu strecken. Ährenspitzen mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt) bis Stadium 61 (Beginn der Blüte: Erste Staubgefässe werden sichtbar) spritzen;
max. 1 Anwendung
-
Zwergrost
(Puccinia hordei)
Gerste* 1,5 l/ha in 200-400 l/ha Wasser im Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome, ab Stadium 30 (Beginn des Schosses: Haupttrieb und Bestockungstriebe starkaufgerichtet, beginnen sich zu strecken. Ährenspitzen mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt) bis Stadium 61 (Beginn der Blüte: Erste Staubgefässe werden sichtbar) spritzen;
max. 1 Anwendung
-
Netzfleckenkrankheit
(Pyrenophora teres)
Gerste* 1,5 l/ha in 200-400 l/ha Wasser im Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome, ab Stadium 30 (Beginn des Schosses: Haupttrieb und Bestockungstriebe starkaufgerichtet, beginnen sich zu strecken. Ährenspitzen mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt) bis Stadium 61 (Beginn der Blüte: Erste Staubgefässe werden sichtbar) spritzen;
max. 1 Anwendung
-
Rhynchosporium-Blattfleckenkrankheit
(Rhynchosporium secalis)
Gerste* 1,5 l/ha in 200-400 l/ha Wasser im Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome, ab Stadium 30 (Beginn des Schosses: Haupttrieb und Bestockungstriebe starkaufgerichtet, beginnen sich zu strecken. Ährenspitzen mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt) bis Stadium 61 (Beginn der Blüte: Erste Staubgefässe werden sichtbar) spritzen;
max. 1 Anwendung
-
Echter Mehltau
(Erysiphe graminis)
Roggen 1,5 l/ha in 200-400 l/ha Wasser im Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome, ab Stadium 30 (Beginn des Schosses: Haupttrieb und Bestockungstriebe starkaufgerichtet, beginnen sich zu strecken. Ährenspitzen mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt) bis Stadium 61 (Beginn der Blüte: Erste Staubgefässe werden sichtbar) spritzen;
max. 1 Anwendung
-
Braunrost
(Puccinia recondita)
Roggen 1,5 l/ha in 200-400 l/ha Wasser im Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome, ab Stadium 30 (Beginn des Schosses: Haupttrieb und Bestockungstriebe starkaufgerichtet, beginnen sich zu strecken. Ährenspitzen mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt) bis Stadium 69 (Ende der Blüte) spritzen;
max. 1 Anwendung
-
Rhynchosporium-Blattfleckenkrankheit
(Rhynchosporium secalis)
Roggen 1,5 l/ha in 200-400 l/ha Wasser im Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome, ab Stadium 30 (Beginn des Schosses: Haupttrieb und Bestockungstriebe starkaufgerichtet, beginnen sich zu strecken. Ährenspitzen mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt) bis Stadium 61 (Beginn der Blüte: Erste Staubgefässe werden sichtbar) spritzen;
max. 1 Anwendung
-
Echter Mehltau
(Erysiphe graminis)
Triticale 1,5 l/ha in 200-400 l/ha Wasser im Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome, ab Stadium 30 (Beginn des Schosses: Haupttrieb und Bestockungstriebe starkaufgerichtet, beginnen sich zu strecken. Ährenspitzen mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt) bis Stadium 61 (Beginn der Blüte: Erste Staubgefässe werden sichtbar) spritzen;
max. 1 Anwendung
-
Septoria-Arten
(Septoria spp.)
Triticale 1,5 l/ha in 200-400 l/ha Wasser im Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome, ab Stadium 30 (Beginn des Schosses: Haupttrieb und Bestockungstriebe starkaufgerichtet, beginnen sich zu strecken. Ährenspitzen mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt) bis Stadium 61 (Beginn der Blüte: Erste Staubgefässe werden sichtbar) spritzen;
max. 1 Anwendung
-
Braunrost
(Puccinia recondita)
Triticale 1,5 l/ha in 200-400 l/ha Wasser im Frühjahr, bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome, ab Stadium 30 (Beginn des Schosses: Haupttrieb und Bestockungstriebe starkaufgerichtet, beginnen sich zu strecken. Ährenspitzen mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt) bis Stadium 69 (Ende der Blüte) spritzen;
max. 1 Anwendung
-
Standfestigkeit Raps 1,5 l/ha in 200-400 l/ha Wasser im Herbst [Stadium 16 (6. Laubblatt entfaltet) bis Stadium 29 (9 oder mehr Seitensprosse sichtbar)] oder Frühjahr [Stadium 32 (2. sichtbar gestrecktes Internodium) bis Stadium 55 (Einzelblüten der Hauptinfloreszenz sichtbar (geschlossen)] spritzen;
max. 1 Anwendung
-

*Anwendungen in Gerste nur bis 30.06.2020 zulässig.

Anwendungshinweise

Behördliche Auflagen und Hinweise
Für alle Indikationen außer der 4. Indikation(Ährenfusariosen in Weizen):
Auf abtragsgefährdeten Flächen ist zum Schutz von Gewässerorganismen durch Abschwemmung in Oberflächengewässer ein Mindestabstand durch einen 10 m bewachsenen Grünstreifen einzuhalten. Dieser Mindestabstand kann durch abtriftmindernde Maßnahmen nicht weiter reduziert werden.

Sonstige Auflagen und Hinweise
Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendungen pro Jahr und Kultur, auch keine zusätzlichen Anwendungen mit anderen, diesen Wirkstoff enthaltenden Mitteln.

Für die Anwendung gegen Ährenfusariosen in Weizen:
Anwendung insbesondere zur Reduktion der Mykotoxinbelastung durch Bekämpfung der Ährenfusariosen an Getreide in befallsgefährdeten Beständen aufgrund ungünstiger Vorfrucht, Bodenbearbeitung, Sortenwahl und Witterung.

Wirkungsweise
Ampera ist ein breit wirksames Fungizid mit systemischen Eigenschaften gegen Pilzkrankheiten in Getreide und Raps. Es wirkt im Raps zudem als Wachstumsregler. Ampera wirkt sowohl vorbeugend (protektiv) als auch befallsstoppend (kurativ) und bedingt heilend (eradikativ). Ampera enthält zwei sich gegenseitig verstärkende Wirkstoffe. Es hat eine Wirkungsdauer von bis zu zwei Wochen. Obwohl beide Wirkstoffe derselben Wirkungsklasse zugeordnet werden, gehören sie zu verschiedenen Untergruppen und verhalten sich in der Pflanze unterschiedlich. Der Wirkstoff Tebuconazol ist ein Triazol, das sich in der Pflanze mit dem Saftstrom verteilt. Demgegenüber gehört der Wirkstoff Prochloraz zu den Imidazolen. Prochloraz hat lokalsystemische Eigenschaften, d. h. es dringt zwar in die Pflanze ein, verbleibt dann aber am Wirkort und verteilt sich nicht weiter. Somit schützt Ampera sowohl den Wirkort als auch den Neuzuwachs über die Verteilung im Pflanzengewebe.

Wirkungsmechanismus (FRAC-Gruppe)
Prochloraz: 3
Tebuconazol: 3

Mischbarkeit
Ampera kann im Raps mit anderen Pflanzenschutzmitteln wie Insektiziden z. B. Kaiso® Sorbie, Herbiziden z. B. Fusilade® Max und im Getreide mit Wachstumsreglern z. B. Calma®, Stabilan® 400, gebräuchlichen Fungiziden, Insektiziden und Herbiziden wie z. B. Dicopur® M in Tankmischung ausgebracht werden.
Blattdünger: Ammoniumnitratharnstoff-Lösung (AHL, nur Markenware), Harnstoff, Mangansulfat, Magnesiumsulfat (Bittersalz). AHL oder Harnstoff können bis max. 15 kg/ha N zugemischt werden. Diese Spritzbrühen an heißen Tagen nicht in den Mittagsstunden ausbringen. Aufgrund stark schwankender Produktqualitäten dieser N-Dünger sollte jedoch auf die Zugabe weiterer Mischpartner verzichtet werden.
Wasseraufwandmenge: mindestens 200 bis 400 l/ha für Mischbrühen. Mischbrühen grundsätzlich sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen. Für eventuelle negative Auswirkungen von Tankmischungen mit von uns nicht als mischbar eingestuften Produkten haften wir nicht.

Pflanzenverträglichkeit
Nach unseren Erfahrungen wird Ampera in der empfohlenen Aufwandmenge von allen Weizen-, Gersten-, Roggen-, Triticale-Sorten gut vertragen. Spritzungen unter extremen Witterungsbedingungen wie z. B. trockene Hitze (geringe Luftfeuchtigkeit) können an Weizen je nach Sorte vorübergehende Blattaufhellungen zur Folge haben, die jedoch ohne Einfluss auf die Ertragsleistung sind. Sortentypische Aufhellungen und Verbräunungen der Blattspitzen können durch Ampera ebenso, wie durch einige andere Fungizide, verstärkt werden. Die Zumischung von Ammonnitrat-Harnstoff-Lösung oder Harnstoff zur Spritzbrühe kann den Effekt der Blattaufhellung zusätzlich verstärken.

Anwendungstechnik

Ansetzen der Spritzbrühe
Brühebehälter mindestens mit der Hälfte der erforderlichen Wassermenge füllen, Produkt unter gründlichem Umrühren zugeben und fehlende Wassermenge auffüllen. Bei Mischungen Ampera stets als letzten Partner in den Tank geben. Die Spritzflüssigkeit ist unmittelbar nach dem Ansetzen ohne Unterbrechung auszubringen. Nie mehr Spritzbrühe ansetzen als notwendig. Unvermeidlich anfallende Restbrühe im Verhältnis 1:10 verdünnen und auf der zuvor behandelten Fläche ausbringen. Entleerte Produktbehälter gründlich mit Wasser ausspülen, Spülwasser der Spritzbrühe beigeben. Spritzgerät und -leitungen sind nach vorhergegangener Herbizid-Anwendung gründlich mit Spülmittellösung bzw. mit einem von dem jeweiligen Herbizid-Produzenten empfohlenen Reinigungsmittel zu reinigen.

Reinigung
Spritzgerät und -leitungen nach Gebrauch gründlich mit Wasser reinigen. Dazu ca. 20% des Tankinhaltes mit Wasser auffüllen und dabei Innenflächen des Tanks mit dem Wasserstrahl abspritzen. Rührwerk für ca. 2 Minuten einschalten. Anschließend Reinigungsflüssigkeit bei laufendem Rührwerk durch die Düsen auf der zuvor behandelten Fläche verspritzen.
Die regelmäßige Reinigung der Pflanzenschutzspritze von außen, insbesondere des Brühebehälters, Pumpenaggregates und Gestänges, sollte Bestandteil des normalen betrieblichen Ablaufes sein und möglichst direkt auf dem Feld erfolgen. Hierzu werden von den Geräteherstellern entsprechende Nachrüstsätze mit Wasservorratsbehältern und Reinigungsbürsten angeboten.

Erste Hilfe

  • Einatmen:
    Person aus Gefahrenbereich entfernen. Person Frischluft zuführen und je nach Symptomatik Arzt konsultieren.
  • Hautkontakt:
    Mit viel Wasser und Seife gründlich waschen, verunreinigte, getränkte Kleidungsstücke unverzüglich entfernen, bei Hautreizung (Rötung etc.), Arzt konsultieren.
  • Augenkontakt:
    Kontaktlinsen entfernen. Mit viel Wasser mehrere Minuten gründlich spülen. Falls nötig, Arzt aufsuchen.
  • Verschlucken:
    Mund gründlich mit Wasser spülen. Kein Erbrechen herbeiführen, sofort Arzt aufsuchen.
  • Hinweise für den Arzt:
    Symptomatische Behandlung. Bei Verschlucken: Magenspülung, dann Aktivkohle.

Gefahrenhinweise

Achtung

  • Für Kinder und Haustiere unerreichbar und kühl aufbewahren.
  • Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel und frisch behandelten Pflanzen vermeiden.
  • Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.
  • Eine nicht bestimmungsgemäße Freisetzung in die Umwelt vermeiden.
  • Originalverpackung oder entleerte Behälter nicht zu anderen Zwecken verwenden.
  • Von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
  • Bei der Arbeit nicht essen, trinken oder rauchen.
  • Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren.
  • Nicht in die Kanalisation gelangen lassen.
  • Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung, Schutzhandschuhe und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen.
  • Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen.
  • Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern reinigen/ indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern).
  • Zum Schutz von Gewässerorganismen bzw. Nichtzielpflanzen nicht auf versiegelten Oberflächen wie Asphalt, Beton, Kopfsteinpflaster (Gleisanlagen) bzw. in anderen Fällen, die ein hohes Abschwemmungsrisiko bergen, ausbringen. Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.
  • Zum Schutz von Gewässerorganismen nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern anwenden. In jedem Fall ist eine unbehandelte Pufferzone mit folgendem Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten:
    Ackerbau, ausgenommen Raps - Spritzen
    10 m (Regelabstand)
    5 m (Abdriftminderungsklasse 50 %)
    5 m (Abdriftminderungsklasse 75 %)
    1 m (Abdriftminderungsklasse 90 %)
    Raps - Spritzen
    5 m (Regelabstand)
    5 m (Abdriftminderungsklasse 50 %)
    5 m (Abdriftminderungsklasse 75 %)
    1 m (Abdriftminderungsklasse 90 %)
  • Bei Vorliegen der in der Liste der abdriftmindernden Pflanzenschutzgeräte bzw. -geräteteile (Erlass des BMLFUW vom 10.07.2001, GZ. 69.102/13-VI/B9a/01 in der jeweils geltenden Fassung) genannten Voraussetzung ist die Anwendung des jeweiligen, der Abdriftminderungsklasse entsprechenden reduzierten Mindestabstandes zu Oberflächengewässern zulässig.
  • Der vorgeschriebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern (Bezugsgröße ist der Regelabstand bzw. der Mindestabstand der jeweils anzuwendenden Abdriftminderungsklasse) kann um 25 % reduziert werden, wenn sich vor dem Gewässer im Bereich der Applikationsfläche eine durchgehend dicht belaubte Randvegetation befindet. Diese hat eine Mindestbreite von 1 m und überragt die zu behandelnde Raumkultur (oder bei Flächenkulturen die Höhe der Spritzdüsen) mindestens um 1 m.

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